Beitragvon Rolf Mihm » 14. Dezember 2005, 18:21
guido schrieb:
> Um den Glücksfaktor ein wenig einzugrenzen wäre es aber
> durchaus interessanter das man wenn man ein Gebäude überbaut
> und auf der zugehörigen Würfelscheibe liegt bereits ein
> Würfel, die neu gebaute Karte gleich nutzen könnte.
Hallo,
was heißt interessandter, frage ich mich da; wie hier schon an anderer Stelle angedeutet wurde, kann sich natürlich jeder seine Hausregeln erfinden, dagegen ist ja gar nichts einzuwenden. Aber Glücksfaktor hin oder her - das Spiel ist mit den drei Würfeln nun einmal eben genau darauf ausgelegt, mit dem eigenen Würfelergebnis, den bereits ausliegenden Karten, den Karten auf der Hand und dem eigenen Geld das Beste aus der Spielsituation machen zu müssen. Manchmal kann man mehr machen, ein anderes Mal eben weniger - aber für beide Spieler gelten die gleichen Grundvoraussetzungen.
Deine vorgeschlagene Variante läuft aber darauf hinaus, im Spiel ein Ungleichgewicht zu schaffen, das nicht beabsichtigt sein kann. So kann es ja durchaus vorkommen, daß ein Spieler plötzlich vier, fünf oder mehr Aktionen durchführen kann, während der andere diese Möglichkeit vielleicht nicht hat (mangels Karten, mangels Geld, mangels des richtigen Würfelergebnisses). Es kommt aber ja gerade darauf an, ein taktisches Gleichgewicht mit dem Gegenspieler herzustellen - und wenn du dich dann wegen des Glücksfaktors beschwerst, verstehe ich nicht, weshalb du eine derartig das Spielgleichgewicht sprengende Variante als "interessanter" bezeichnest. Durch deine Variante wird der Glücksfaktor m.E. sogar noch erhöht...
> Dieser Mechanismus wäre ja dadurch eingeschränkt das man meistens eh
> nicht viele Karten auf der Hand hat und die Baulust durch das
> meistens knappe Geld begrenzt ist.
Also bei unseren Spielen gab`s bisher immer recht viel Geld, kommt halt auf die Spielstrategie an, ob man viel Geld haben möchte oder nicht.
Wie dem auch sei, schönes Spiel mit vielen taktischen Möglichkeiten, die jeder für sich selbst entwickeln muß.
Ciao...