Beitragvon Roman Pelek » 15. Dezember 2005, 09:19
Hi Günter,
erstmal zu Volkers Antwort:
> Volker L. schrieb:
> > Naja, auf jeden Fall war ich sehr angenehm überrascht, dass
> > Raab
> > vernünftig mit "unserem" Klaus Teuber umgesprungen ist und
> > nicht ihn, das Spielehobby oder die Spieler gnadenlos durch
> den
> > Kakao gezogen hat :-)
> > Insgesamt waren die Fragen auch nicht dümmer als von jedem
> > anderen Nicht-Spieler in der gleichen Situation.
Naja, was heißt "dümmer" - ich empfand's schlicht ganz wertfrei als Standardrepertoire an Fragen, die in solchen Kontexten von Außenstehenden immer wieder gestellt werden. Wobei's ja beileibe nicht dumm ist, elementare Fragen wie "Wie entwickelt man ein Spiel? Wie lange dauert sowas? Kann man davon leben?" zu stellen. Und sobald man mit einem beliebigen Außenstehenden redet, kommt auch so sicher wie das Amen in der Kirche eine Frage a la "Müssen Spiele so kompliziert, Spielregeln so lang sein?" ;-)
> Wär es denn so schlimm gewesen, wenn unser 'ernsthaftes
> intellektuelles Hobby' ein wenig mit Witz, Spott oder gar
> Anzüglichkeiten konfrontiert worden wäre?
Ich persönlich hab's sogar ein bisschen vermisst, weil ich die Sichtweise "ernsthaftes intellektuelles Hobby" (genauso wie das andere Extrem "Spiele sind nur was für Kinder") von der Außenwirkung her eher als Stigma denn als Prädikat empfinde. Das klingt immer so ein bisschen, als ob sich ein Haufen Mathematiker respektive Pädagogen zusammgerottet hätte, um die Welt mit "tiefschürfenden, wichtigen Dingen" zu beglücken. Da kommt das Spielerische, der Witz und Spaß an der Sache zu kurz, vielmehr wirkt's so erotisch wie 'n Beipackzettel eines Antibiotikums :-))
Ciao,
Roman