Beitragvon Martin Schlegel » 27. Dezember 2005, 17:47
Als Autor von Aqua Romana bin ich logischerweise am Feedback ziemlich interessiert. Als Pedant will ich wissen, was ich hätte besser machen können.
Zum Klaus-Problem: Soll ein Spieler, dessen Aquädukte beendet sind, mit Baumeistern noch eingreifen? Würde er das tun, liefe das Spiel aus dem Ruder, es würde plötzlich eine andere Qualität erreichen. Dieser Spieler ist in vielfachem Sinne frei und könnte voll destruktiv agieren. Er könnte unberechenbar eingreifen. Deswegen bleiben nur die Spieler im Spiel, die an weiteren Plättchen Interesse haben und somit kalkulierbar bleiben.
Hexe, dein Problem habe ich nicht ganz verstanden! Ihr habt zu Zweit gespielt und du hast lange Zeit zugeschaut?? Bei 2 Leuten hat jeder 6 Arbeiter und es dauert ziemlich lange, bis die alle auf den Podesten stehen. Da ist das Spielfeld doch schon recht voll - oder du hast dich selbst vor die Wand laufen lassen. Zudem konntest du einige der 5 Reservebaumeister für dich arbeiten lassen.
Für beide - und sicher auch für andere - noch der Hinweis auf die Ende-Möglichkeit, die immer wieder übersehen wird: "Wird eine Runde lang kein Plättchen gelegt, endet das Spiel ..." Wenn in der Zweier-Variante also ein Spieler ausgeschieden ist, muss der im Spiel gebliebene in jeder Runde ein Plättchen legen. Gelingt ihm das in einer einzigen Runde nicht, ist die Partie sofort beendet.
Ich hoffe, mit diesen Zeilen habe ich etwas geholfen. Wenn nicht, sagt Bescheid.