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Doom - Erfahrungen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Christian Koppmeyer

Doom - Erfahrungen

Beitragvon Christian Koppmeyer » 6. Januar 2006, 16:31

Meine Söhne haben jetzt bestimmt schon 10 mal alle möglichen Doom Szenarios gespielt. Selbst mit dem Wissen was wo liegt und welche Monster einen wo erwarten hat bis jetzt noch kein Marine gewonnen.

Kann es sein das es für den Marinespieler ziemlich schwer ist zu gewinnen? Hat es von euch schon einer geschafft? Wenn ja was sind die Tricks dabei?

CK

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Thomas Berg
Kennerspieler
Beiträge: 312

Re: Doom - Erfahrungen

Beitragvon Thomas Berg » 6. Januar 2006, 16:36

Hallo Christian,

ich habe Doom schon einige Male gespielt und wir haben folgende Dinge abgeändert:

Unter jeder Waffe liegt ein endsprechender Munitions-Token (und selbst dann kann es dann und wann ziemlich haarig mit der Muni-Knappheit werden).

Jeder Marine darf zu Beginn des Szenarios drei Marine Cards ziehen und eine davon wieder ablegen.

Alternativ kannst du auch die empfohlenen Hinweise aus der Regel zur neuen Expansion verwenden. Oder du wälzt dich durch die FAQ und Errata.

Gruß
Thomas (dem Descent momentan klar besser gefällt)

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Stefan-spielbox

Re: Doom - Erfahrungen

Beitragvon Stefan-spielbox » 6. Januar 2006, 17:16

Hallo Christian!

So wie das Spiel aus der Schachtel kommt ist es tatsächlich sehr, sehr schwer für die Marines. Schau Dir doch mal "Tibs_DOOM_mods" vom User "kungfro" auf boardgamegeek.com an. Da sind einige ganz brauchbare Hausregeln bei, die den Marines das Überleben einfacher machen.

Gruß,
Stefan

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Sven75

Re: Doom - Erfahrungen

Beitragvon Sven75 » 6. Januar 2006, 21:25

Außerdem gibt es auf der Homepage von Fantasy Flight Games eine Regelerweiterung zum Schwierigkeitsgrad. Da ich Doom nie gespielt habe, kann ich aber nicht sagen, wie es sich auswirkt.
Vielleicht ist es ja auch einen Versuch wert, wenn jeder Spieler zwei Marines spielt. Bei Descent (dem quasi "Nachfolger") kippt das Verhältnis ziemlich mit der Anzahl der Helden: Mit zwei Helden hat der Dungeonlord recht leichtes Spiel, gegen vier hat er echt schlechte Karten.

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Bodo Merz

Re: Doom - Erfahrungen

Beitragvon Bodo Merz » 7. Januar 2006, 17:14

Tag auch!

Hier ein kurzes Statement von einem "Ich-habe-Doom-nur-auf-der-dunklen-Seite-gespielt-und-ich-war-dabei-echt-fies"-Spieler.

Ja, das Spiel ist in der unmodifizierten Grundversion echt schwer, aber schaffbar. Mein "Marine-Trupp" (2 bzw. auch einmal 3 Spieler) hatte insgesamt 4 Anläufe für das 1. Szenario gebraucht, es aber dann mit Bravour gemeistert.

Hier vielleicht ein paar grundsätzliche Tipps für die Marine-Spieler, die sich im Laufe der "Versuche" herauskristallisiert haben:

A) Zusammenbleiben! Nichts ist für einen Invader-Player entzückender als ein allein umherstreunender Marine, der die Spawned-Monster förmlich anzieht *diabolisch grins*

B) Das Blickfeld des Marines beachten und so dem Chaos-Spieler keine Möglichkeit geben, Gegner dicht an den Marines Spawnen zu lassen!

C) Ruhig ein paar Bewegungspunkte zum Tausch von Waffen und Munition opfern, ehe der Marine mit der dicksten Wumme mit dem nervenzerfetzenden "klack-klack-klack" des leeren Lademechanismus im Angesicht des Hell-Knights blöd dasteht (wie schon geschehen... "noch diabolischer grins"...)

D) Apropos dicke Wummen: Unbedingt darauf achten, dass Marines mit den passenden Eigenschaften auch die passenden Waffen bekommen:

- Waffen mit großer Reichweite (Machinegun, Chaingun) für: Sniper (So kann man üble Gegner auch dann bekämpfen, wenn anderes "Kanonenfutter" dazwischensteht. Für Gegner die dicht dran stehen gibt es ja schließlich noch die:

- Kettensäge: Ground Assault (der moscht dann wirklich alles weg!), Recon

- Granaten, Raketenwerfer: Marksman (unbedingt!), Sniper

- Chaingun, Kettensäge: Special Ops (Das fetzt!)

E) Nicht zu lange zögern! Meine Spieler haben mit der "immer direkt drauf" Methode letztlich gewonnen, ohne sich lange mit Gegnern hinter ihnen aufzuhalten! Wichtig dabi ist auch, dass immer nur der 1. Spieler in der Zugreihenfolge eine Tür öffnet, so dass die anderen sofort die auftauchenden Gegner dahinter bekämpfen können.

F) Und immer schön gegenseitig und vor allem die angeschlagenen Marines decken! "Guard-actions" helfen da ungemein :-)

So, ich hoffe du kannst mit den Tipps etwas anfangen und endlich mal den Invaders zeigen, was Sache ist!

Gruß Bodo

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Stefan-spielbox

Re: Doom - Erfahrungen

Beitragvon Stefan-spielbox » 7. Januar 2006, 20:23

Hallo!

Die "direkt drauf"-Methode kann ich auch nur empfehlen, da es hier noch die größten Chancen gibt zu überleben. Ich habe als Invader auch schon so manche Marines in Klump getreten und geschossen die meinten man müßte jeden Raum "säubern". Spielt sich im Computerspiel ja auch ähnlich. Rennen und ballern. Mehr nicht ;-)

Auch hatten die Marines keine hohe Lebenserwartung, die versucht haben das Re-Spawnen der Invader zu verhindern, indem sie eine möglichst große Fläche durch Aufteilen und mit ihrer LOS abdeckten. Vieeel zu langsam, da doch irgendwann der Posten verlassen werden muß und es auch sonst zu viele tote Winkel gibt.

Auf der positiven Seite gibt es aber zu berichten, daß es bei einer guten Kombination der Spezialfähigkeiten und ihrem richtigen Anwenden schon einen erheblichen Unterschied macht. Die Idee mit den "drei ziehen - eine ablegen" ist schon nicht schlecht...

Gruß,
Stefan


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