Hallo zusammen,
wir haben gestern abend in einer Dreierrunde zum ersten Mal Marquis gespielt. Nachdem das Material erstmal sehr überzeugt hat ("echte" Münzen, große Karten, schöne Holzbox), ging uns das mit der Spielregel und teilweise auch mit dem Ablauf etwas anders.
Im Einzelnen blieben folgende Punkte ungeklärt:
- Was bringt die Comtess? Ist deren Schutzfunktion im Dreierspiel überhaupt sinnvoll einsetzbar, und kann ich sie nur in dem Zug "verkaufen", in dem ich sie auch ausspiele?
- Wenn der Marquis vom 1. Marquis 1 Münze, vom zweiten 2 Münzen usw. kassiert, was passiert dann, wenn ein Spieler einen Marquis per Hellseher wieder zurückholt und nochmal spielt: Ist das dann im Dreierspiel trotzdem der vierte Marquis? Und überhaupt, zählen da nur die aktuell offenliegenden Marquis oder alle, die in diesem Spiel bisher gespielt wurden?
Was relativ frustrierend war, war der Abbau des gesammelten Kapitals bis zum jeweils nächsten Tausch. Irgendwie hatte man nicht so richtig das Gefühl, vorwärts zu kommen. Kann das daran liegen, dass man in einer Dreierrunde einfach öfter von einem Mitspieler aufgefordert wird, ihm ein oder gar zwei Münzen zu vermachen, als dies in einer Vierer- oder noch größeren Runde mit größerer Charaktervielfalt der Fall wäre?
Mal wieder als Fragezeichen grüßt
Immanuel