Beitragvon Andreas Odendahl » 1. Februar 2006, 12:25
Hallo!!!
Ja, wir haben uns das SPiel kürzlich zugelegt und spielen es bisher immer zu zweit, da wir leider keine feste Spielerunde haben und nur alle paar Wochen mal mit befreundeten Pärchen ein bißerl zocken. Deshlab immer nur zu zweit...
Zum Thema
Das Spiel gefällt uns sehr sehr gut. Das Spielfeld wird ja verkleinert, was auch absolut Sinn hat. Das Gute am Zweierspiel sind die kurzen Wartezeiten. [Ich habe es einmal auf so nem Spieletreff gespielt mit nem Zugoptimierer am Tisch und wir haben geschlagene 2 1/2 Stunden gespielt...Nicht zu empfehlen...]
Und stört allerdings der dritte Spieler. Da Unentschieden immer von Ihm gewonnen werden, egal was passiert erscheint uns das zu willkürlich. Wir überlegen daher, ob man noch zusätzlich Pömpel ziehen kann um einen Vergleichswert zu haben, sodass der dritte Spieler dir nicht mitunter das ganze Spiel versaut. Da die Pömpel vom ihm (oder ihr, ganz egal welches Geschlecht wir dem/der dritten Spieler(in) zugestehen wollen) immer verdeckt eingesetzt werden, kann das mitunter etwas unglücklich ablaufen. So hatten wir in unserer letzten Partie den Fall, dass wir gerade mal ein oder zwei Personenkarten abbekommen haben, weil der Dritte alles abgesahnt hat. Okay, wir hätten anders spielen können, aber irgendwie war das doch recht unfair und so auch nicht gewollt. Eine dem normalen Spiel angenäherte Variante wäre uns da doch etwas lieber. So, wie das bsw. bei Louis dann doch noch gelungen ist (siehe Zweiervariante auf der Alea-Homepage).
Also, ich kann das Spiel nur wärmstens auch für zwei Personen empfehlen. Aber man sollte schon irgendwie gerne Mehrheitenspiele spielen. Ich finde Ys jendefalls sehr gelungen, weil es recht vielschichtig ist, da nicht nur Edelsteine erworben werden wollen, sondern auch noch der Wert der Steine beeinflusst werden kann.
Ich finde auch, dass es keinen Grund gibt, die Gunst des Königs-Variante zu zweit nicht mal auszuprobieren. Warum sollte das nicht auch ganz gut klappen?
ode.