Beitragvon Ulrich Roth » 9. Februar 2006, 15:33
Ingo Althöfer schrieb:
> Eine Frage an die 3-erfahrenen Tayüer:
Viel Erfahrung habe ich nicht mit dieser Variante, aber...
> In der Regel ist es so beschrieben, dass der
> Störenfried gegen die beiden (als Team) anderen spielt
> und nur gewonnen hat, wenn beide unter seiner
> "Gebots"-Zahl bleiben.
> Man muesste es doch aber auch so spielen können,
> dass wirklich jeder für sich agiert, oder? Beispiel:
> A ist Störer mit Wert 17
> B erreicht 15
> C erreicht 20
> Dann wäre C erster Sieger, A zweiter Sieger
> und B dritter Sieger (also strikt nach Höhe der
> erreichten bzw. gebotenen Werte).
... mir scheint, theoretisch könnte hier das Problem sein, dass der Störenfried, sobald sich abzeichnet, dass jemand sein Limit übertreffen wird, nicht mehr gegen diesen führenden Spieler, sondern gegen den unterlegenen vorgeht, um (wenigstens) seinen 2. Platz zu sichern. Ein wenig prickelndes Szenario. :roll:
Von daher macht es schon Sinn, dass der Störenfried nur entweder ganz gewinnen oder ganz verlieren kann.
Andererseits: Was macht, wenn man nach der Originalregel spielt, ein Störenfried, der bereits verloren hat? Gegen wen soll er jetzt spielen? Gegen den Führenden, weil sich das eben so gehört, oder doch gegen den Zurückliegenden, weil der ihm vielleicht unsympathischer ist? :eek:
Befriedigt irgendwie auch nicht! Daher...
> Wie spielt Ihr die 3er-Version?
... wäre mein (bislang ungetesteter) Vorschlag, dass ein gescheiterter Störenfried schlicht ausscheidet (und damit letzter wird), und die beiden anderen ungestört den Sieg unter sich ausmachen lässt.
Grüße,
Ulrich