Beitragvon Tom » 27. Februar 2006, 08:05
Hallo Robert,
ich kann mir nicht vorstellen, dass das Spiel durch offene Karten besser wird.
Bei unseren Partien war die "Ungewissheit" ein starker Faktor des Spielspaßes.
Niemand weiß, was die andere sammeln - jeder versucht nicht zu offensichtlich seine Karten zu legen oder die Spieler auf eine falsche Fährte zu locken.
Für mich ist das Spiel gerade in seiner Unplanbarkeit ein riesiges Vergnügen. Für ein planbares Spiel wäre mir persönlich das Kartenglück zu hoch (ich kann auch taktisch nichts ändern, wenn ich nur verschiedene Farben mit kleinen Zahlen auf der Hand habe).
Jedoch muss ich einschränkend sagen, dass wir bei Spielen nicht immer das Bedürfnis haben alles planen zu können. Das kann in anderen Runden natürlich ganz anders sein.
Mich würde aber interessieren wie es sich mit offenen Karten gespielt hat.
Eventuell wäre auch ein "Karte zeigen, bevor man sie auf die Hand nehmen darf" ausreichend. Dann weiß man theoretisch noch was die anderen nachgezogen haben - man muss es sich nur noch merken können :)
Eine kleine Variante hat sich aber auch in unseren Partien "eingeschlichen". Wir legen unsere Harfen nicht offen der Reihe nach auf den Tisch, sondern verdeckt mit den passeden farbigen Karten aus. So ist der "AHA-Effekt" wenn eine Harfe gelegt wird noch größer.
Gruß
Tom