Hallo,
heute war es soweit ... ich habe mich gerechtfertigt ein einfaches Spielchen gespielt und für gut befunden zu haben :(
Es ist schon schlimm. Ich bin eingefleischter Spieler (und ich spiele gern und viel).
In den letzten Jahren aber immer weniger stundenlange, komplexe Spiele sondern vielmehr "einfache" Kost. Dabei sind auch anspruchsvolle Spiele darunter. Aber über eine Stunde sollte das Spiel eigentlich nicht gehen und wir wollen auch nicht stundenlang vorher die Regel lesen.
Und ich merke immer mehr, wie ich mich dafür entschuldige. Immer wenn ich mit "eingefleischten Spielern" zusammenkomme, werde ich dafür belächelt. Dabei ist es eigentlich nie so, dass die "eingefleischten Spieler" viele anderen Spiele
spielen - sie vermitteln einem aber einfach das Gefühl, dass man eigentlich doch kein richtiger Spieler ist wenn man nicht wenigstens einmal die Woche ein 3stündiges CoSim oder ähnliches spielt. Oder täglich 10 Stunden auf der Brettspielwelt verbringt.
Und jetzt fang ich schon an mich für einen Gelegenheitsspieler zu halten - nur weil wir auch gerne Ligretto, Wie ich die Welt sehe, Buxdehude, Gulo Gulo, Crazy Derby, Trans America ... spielen.
Wenn es so weitergeht, traue ich mich bald nur noch an Kinderspiele heran :)
Mich würde einmal interessieren, woran man einen "eingefleischten Spieler" erkennt. Ab wann darf man sich "Spieler" nennen. Ab wann Vielspieler???
Ich für meinen Teil spiele fast täglich in der Mittagspause (oft sehr unterschiedliche Spiele) und ein, zweimal im Monat treffen wir uns zu einem Spieleabend ....
wobei ich mich frage, ob ich überhaupt ein "Vielspieler" sein will :)
Gruß
Bernd