Beitragvon ferdinand köther » 21. April 2006, 18:49
Hallo Matthias,
die damals vorab erstellte Kurzregel war zumindest in diesem Punkt nicht korrekt, habe ich, glaube ich, inzwischen korrigiert, werde ich prüfen.
Die komplette Regelübersetzung hingegen wurde in Ab- und Rücksprache mit Autor/Verlag geschrieben und ist korrekt, also Glücksfaktor wieder rein, wenn's nach der "reinen Lehre" gehen soll. Einen Entscheidungsspielraum hast du nur mit einem Bewegungstrank, wie in der Regel beschrieben.
Aber was hindert euch daran, es so zu spielen, wie es euch besser gefällt? Auch wenn ich persönlich nicht viel von sog. "Hausregeln" halte (ich schreibe ja auch kein Buchkapitel neu, wenn mir eins nicht gefällt ;-)) halte ich 'ne Menge von dem Grundsatz "Jedem Tierchen sein Pläsierchen", zumindest beim Spielen.
Will sagen, ohne das jetzt zu breit treten zu wollen, ich spiele (mit wenigsten Ausnahmen) ein Spiel so, wie's in der Regel steht - und nerve daher auch gerne schon mal manche Autoren mit der Frage "was will der Autor uns damit sagen?". Wenn mir was an einer Regel mißfällt (im Unterschied zur Unklarheit), gefällt mir eigentlich auch das Spiel nicht, fertig.
Aber ich bin der letzte, der anderen rigoros vorschreiben wollte, "ihr müßt das so und so spielen" - außer ich spiele mit, dann halte ich mich an die Regeln, und wenn die anderen das nicht wollen, spiele ich einfach nicht mit, kein Problem.
Ist auch gar nicht so wichtig, hoffe nur, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Beste Grüße nach Zürich und auch sonst überall hin und ich schätze, wir sehen uns wieder in Essen, oder? Ist schon gerade wieder Halbzeit ...
:-) Ferdi