Beitragvon karoline » 28. Mai 2006, 15:42
Andrea schrieb:
Interessanterweise konnten sich
> sogar mehrere über 60jährige und über 70jährige für das Spiel
> begeistern obwohl sie sonst wenig spielen.
das entspricht aber nur der allgemeinen beobachtung in senioren-begegnungsstätten und anderen einrichtungen mit vergleichbarer klientel. es werden häufig kinderspiele oder leichtere familienspiele angeboten, klassiker a la mädn, memory, aber auch zicke zacke, sagaland. (nichts gegen die qualität und berechtigung dieser u.ä. spiele)
liegt zum einem sicher am gewollt pädagogischen ansatz, das gedächtnis in schwung zu halten/ zu bringen, zum anderen an den häufig schwindenden haptischen fähigkeiten, die durch die meist größeren figuren kompensiert werden. hinzu kommen die meist klareren farben bei kinderspielen.
dass einem größeren teil dieser spieler häufig inzwischen auch die fähigkeit abgeht, komplexere spiele zu erfassen (gesundheits- und/oder altersbedingt bzw. weil nie frühzeitig trainiert), ist sicher ein weiterer faktor für die zuwendung von älteren spielern zu kinderspielen.
bitte, liebe ältere spieler, nicht schlagen, ich rede hier von menschen, die in ihrem leben selten bis nie gespielt haben - nicht von vielspielern gleich welchen alters. und ich weiß auch, dass viele ältere erst jetzt, da sie zeit haben, zum spielen kommen, es genießen und richtig klasse auch bei anspruchsvollen spielen mit spaß dabei sind.
aber das argument, nur weil es kinder und wenig spielende senioren spielen, solle spiel "spiel des jahres" sein, möchte ich nicht gelten lassen. sonst kommen andere zu kurz.