Beitragvon Norman Bates » 31. Mai 2006, 12:30
hallo Ralf,
> Ich habe die SdJ-Diskussion hier aufmerksam verfolgt. Was
> mich mal interessieren würde, ist die Frage, warum
> Kartenspiele so unterrepräsentiert sind. Auf der aktuellen
> Nominierungsliste sind keine Kartenspiele vertreten. Und wenn
> ich mich nicht irre, auch nur lediglich eines (Fettnapf) auf
> der Empfehlungsliste.
hm, aus dem aktuellen Jahrgang fällt mir spontan aber auch kein herausragendes Kartenspiel ein...
Was vermisst Du denn konkret?
> Liegt es schlicht und einfach daran, dass es nicht genügend
> gute Kartenspiele gibt?
So wird es sein.
Aber wie viele Kartenspiele braucht der Mensch? Mit Skat, Doko & Co. lassen sich alleine schon ganze Abende verbringen. Wenn man sich dann noch Schotten Totten, San Juan, Jambo, Babel, Ballon Cup, Zoff im Zoo, Die 7 Siegel, Wizard, Mü & mehr, Land unter, Alles klar, Set!, Bohnanza, Mamma mia, Tichu etc. pp. anschafft, muss das doch irgendwann mal reichen, oder? ;)
Von Uno, Ligretto & Co ganz zu schweigen.
Kartenspiele sind von Natur aus halt etwas weniger komplex als Brettspiele, und damit bieten sich auch weniger Variationen bzw. Entwicklungsmöglichkeiten an. Folglich gibt es halt deutlich weniger. :-O
> Will sich die Jury nicht mit dem Kartenpreis der Zeitschrift
> Fairplay in die Quere kommen?
Findest Du nicht, dass Du den Einfluss der Fairplay ein wenig überschätzt? :)
> Sind Kartenspiele zu billig und lohnen sich für die Jury nicht?
Für "den Titel": genau.
Für die Liste: nö, wie kommst Du darauf?
> Ich persönlich mag Kartenpsiele allein schon deshalb, weil
> sie so kompakt und preiswert sind. Wäre es da nicht gerade in
> Zeiten mangelnder Kaufkraft eine Überlegung wert, gerade
> dieses Genre besonders zu brücksichtigen.
So ein Pech, wo doch gerade eine üppige Ausstattung für ein SdJ wichtig ist... :)
cheerio,
NB