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Spiele in Deutschland

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Stefan Dobler

Spiele in Deutschland

Beitragvon Stefan Dobler » 28. Juni 2006, 13:20

Das Medien Institut Ludwigshafen sucht Spieler für ihr Forschungsprojekt "Spiele in Deutschland". Hauptziel des Forschungsvorhabens ist, die Entwicklung des Marktes für digitale und nicht-digitale Spiele in Deutschland zu beschreiben. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts führt das Medien Institut Ludwigshafen fünf Gruppendiskussionen mit Teilnehmern aus folgenden Zielgruppen durch.

"Junge Spieler" ("young gamers"): 14 – 16 Jahre, verschiedene Spiel-Intensitäten, weiblich und männlich
"Normalos" ("casual gamers"): 25 – 33 Jahre, ‚Mainstream-Ausrichtung‘ im Spielverhalten
"Frauen": 15 - 50 Jahre, verschiedene Spieltypen bzw. -intensitäten
"Senioren" ("grey gamers"): 50+ Jahre, weiblich und männlich
"Nicht-Spieler" ("non-digital-gamers"): 16 - 50+ Jahre, weiblich und männlich, Affinität zu klassischen (nicht-digitalen) Spielen
Die ersten vier Gruppen sollten Personen sein, die digital spielen. Damit ist gemeint, dass Sie am PC, an einer Spiele-Konsole oder dem Handy spielen. Die Gruppe der Nicht-Spieler umfasst Personen, die Brettspiele bevorzugen.

Das Medien Institut Ludwigshafen möchte Euch gerne zu einer Gruppendiskussion einladen. Sie wollen herausfinden, wie sich der Spiele-Markt in Deutschland entwickelt. Dazu interessiert das Institut vor allem Eure ganz persönliche Meinung. Als Anerkennung erhaltet Ihr eine Vergütung in Höhe von 30,-- Euro und die Erstattung Eurer Fahrtkosten.

Wenn Ihr Interesse an einer Teilnahme habt und im Umkreis von Ludwigshafen wohnt, dann sendet eine kurze E-Mail an dobler@medien-institut.de. Bitte gebt dabei Euer Alter sowie eine Telefonnummer an, unter der Ihr gegebenenfalls tagsüber zu erreichen seid.

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Andreas

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Andreas » 28. Juni 2006, 13:47

Na sowas,

leider passe ich mit meinen 34 Lenzen in keine der Digital-Gruppen...
Witzig allerdings die Differenzierung zwischen Normalos und Frauen :-))

Tz...

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Michael Weber

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Michael Weber » 28. Juni 2006, 14:05

Doberl, Medieninstitut ... War da nicht mal was ... ?-)

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Michael Weber

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Michael Weber » 28. Juni 2006, 14:14

Entschuldigung schon 'mal fürs Doppelpopsting, aber ...

Wenn die Gruppen von vornherein so unsinnig definiert (und - noch mal Entschuldigung - so schwachsinnig benannt ;-) ) werden, kann kaum etwas brauchbares rauskommen. Wer entscheidet denn, was normal, Mainstream usw ist? Wieso wird in den Typisirungen ausgeschlossen, dass Digi-Spieler auch Brettspiele mögen und anders herum? Wie soll von einer einer recht willkürlichen Auswahl von Personen/Spielern auf eine Marktentwicklung geschlossen werden?

Wenn das eine ernsthafte Untersuchung sein soll, fehlen entweder (vermutlich, hoffe ich ;-) ) wesentliche Infos oder sie ist jetzt schon zum Scheitern verurteilt.

Michael
(erinnert sich gerade an seine Projekte der qualitativen Sozialforschung)

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Andreas

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Andreas » 28. Juni 2006, 14:18

100% Zustimmung,

das habe ich mit meinem Posting in etwa zum Ausdruck bringen wollen.
Die Typisierungen könnten unsinniger kaum sein.

Andreas

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VolkiDU

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon VolkiDU » 28. Juni 2006, 14:28

Michael Weber schrieb:
> Wenn die Gruppen von vornherein so unsinnig definiert (und -
> noch mal Entschuldigung - so schwachsinnig benannt ;-) )
> werden, kann kaum etwas brauchbares rauskommen. Wer
> entscheidet denn, was normal, Mainstream usw ist? Wieso wird
> in den Typisirungen ausgeschlossen, dass Digi-Spieler auch
> Brettspiele mögen und anders herum?
> Wenn das eine ernsthafte Untersuchung sein soll, fehlen
> entweder (vermutlich, hoffe ich ;-) ) wesentliche Infos oder
> sie ist jetzt schon zum Scheitern verurteilt.

Danke Michael.

Habe mir das zweimal durchgelesen und 'freue' mich für den Einwand. Denn: Ich hab' damit auch meine Schwierigkeiten, und dachte ich wäre der Einzige damit.

"Die Gruppe der Nicht-Spieler umfasst Personen, die Brettspiele bevorzugen."

Interessant :lol: Haben das Bürokraten entwickelt?

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Andreas

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Andreas » 28. Juni 2006, 14:36

VolkiDU schrieb:

> Interessant :lol: Haben das Bürokraten entwickelt?

Hm, eventuell so genannte "Experten", die allerdings zu den "Nichtspielern" zu zählen sind??
;-)

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Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Dirk Piesker » 28. Juni 2006, 14:36

Hallo Stefan,

> Die Gruppe der
> Nicht-Spieler umfasst Personen, die Brettspiele bevorzugen.

:LOL:

Setzen, sechs!


Viel Spass noch an der Studie...
Dirk

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VolkiDU

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon VolkiDU » 28. Juni 2006, 14:41

Andreas schrieb:>
> Hm, eventuell so genannte "Experten", die allerdings zu den
> "Nichtspielern" zu zählen sind??
> ;-)

Auf deren Website steht etwas von:

:lol: [b]Präzise, verlässlich und aussagekräftig[/b] :lol:

Selten so gelacht.......

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Michael Weber

Studie

Beitragvon Michael Weber » 28. Juni 2006, 14:45

Jo, und das, wo ich doch mal gelernt habe, wie es richtig geht und wie man schon vor der Arbeit die ersten Böcke in eine Studie schießt ...

Da kann man nur den Kopf schütteln. Aber vielleicht wissen wir ja nur zu wenig ...

Michael
(lässt gerade gerne den Dipl. Sozialwiss. raushängen)

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Michael Weber

Ich muss noch mal was sagen ...

Beitragvon Michael Weber » 28. Juni 2006, 15:06

... habe gerade gesehen, dass dieses Medien Institut eine GbR ist. Eigentlich muss man jetzt nichts weiteres mehr sagen. Nichts gegen Unternehmertum, aber wenn schön kein "echtes" Institut, macht mich diese Rechtsform doch reichlich stutzig.

Michael
(würde gerne das Forschungsdesign kennen lernen)

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Tim-spielbox

Re: Studie

Beitragvon Tim-spielbox » 28. Juni 2006, 15:09

> Da kann man nur den Kopf schütteln. Aber vielleicht wissen
> wir ja nur zu wenig ...

Es klingt immerhin so, als hätten sie in früheren Studien schon mal Spieler-Cluster gebildet ... Mich überrascht aber immer wieder, welche Späße sich die Wissenschaftler mit unseren Steuergeldern erlauben. :D


Tim

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Thomas

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Thomas » 28. Juni 2006, 15:24

Hallo Herr Dobler!

Sie schrieben:
> [Wir suchen] Spieler für [unser] Forschungsprojekt
> "Spiele in Deutschland".

Wäre "Spiele in (und um) Ludwigshafen" nicht ein wesentlich ehrlicherer Titel? Zumindest in Anbetracht der Zielgruppenherkunft:

> Wenn Ihr [...] im Umkreis von Ludwigshafen wohnt,

Oder ist mit Umkreis ganz Deutschland gemeint? Dann wäre ich - nach vorausbezahlter Fahrtkostenerstattung - auch gerne bereit, mir einen Tag lang mal Ludwigshafen anzuschauen und als Viel-Spieler die "Nicht-Spieler" zu vertreten.

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Günter Cornett

Re: Ich muss noch mal was sagen ...

Beitragvon Günter Cornett » 28. Juni 2006, 15:26

Michael Weber schrieb:
>
> ... habe gerade gesehen, dass dieses Medien Institut eine GbR
> ist. Eigentlich muss man jetzt nichts weiteres mehr sagen.
> Nichts gegen Unternehmertum, aber wenn schön kein "echtes"
> Institut, macht mich diese Rechtsform doch reichlich stutzig.

Uff, bin ich froh, dass Bambus keine GbR mehr ist. ;-)

Ich würd da eher auf die Referenzen und die konkrete Untersuchung als auf die Rechtsform schauen. GbR ist nichts Anrüchiges, eher ein Anzeichen dafür, dass nicht das dicke Geld dahinter steckt.

Inhaltlich ist die Auswahl der Gruppen natürlich etwas seltsam, aber kann schon seinen Sinn haben. Dass unter 'Spieler' vor allem Computerspieler verstanden werden, ist zwar nicht korrekt, aber ist sicherlich dichter an der Realität als wenn wir von 'Spielern' sprechen und damit Brett- und Kartenspieler meinen.

Gruß, Günter

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Tim-spielbox

Re: Spiele in Deutschland

Beitragvon Tim-spielbox » 28. Juni 2006, 15:38


> Wäre "Spiele in (und um) Ludwigshafen" nicht ein wesentlich
> ehrlicherer Titel?

Höchst spannender Studientitel! :D


Tim

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Michael Weber

Re: Ich muss noch mal was sagen ...

Beitragvon Michael Weber » 28. Juni 2006, 15:43

Günter Cornett schrieb:
> Ich würd da eher auf die Referenzen und die konkrete
> Untersuchung als auf die Rechtsform schauen. GbR ist nichts
> Anrüchiges, eher ein Anzeichen dafür, dass nicht das dicke
> Geld dahinter steckt.

Ne, aber der Name lässt auf ein Uni-Institut oder etwas größeres privat-gewerbliches schließen. Allein aus Haftungsgründen ist es absolut üblich, Forschungsunternehmen mindestens in eine GmbH zu verwandeln. Ich sagte ja auch nur, dass mich das stutzig macht.

> Inhaltlich ist die Auswahl der Gruppen natürlich etwas
> seltsam, aber kann schon seinen Sinn haben.

Nicht inhaltlich, sondern eher formal. Mit einer solchen Unterteilung sind Forschungsfehler vorprogrammiert.

> Dass unter
> 'Spieler' vor allem Computerspieler verstanden werden, ist
> zwar nicht korrekt, aber ist sicherlich dichter an der
> Realität als wenn wir von 'Spielern' sprechen und damit
> Brett- und Kartenspieler meinen.

Richtig, ist hier aber nicht das Problem. Schiweig finde ihc nur, dass Nicht-Spieler aus dem Dunskreis der Brettspieler zu suchen sind. Die vielen Überschneidungen gehen entweder verloren, werden nicht berücksichtigt oder stecken bereits in den anderen Gruppen. Eine solche Unterteilung würde jedem Studenten bereits im ersten Semester ausgeredet.

Michael
(der sich über Günters tatkräftige Mithilfe in Gö gefreut hat)

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Fritz Boldt

[OT]Ludwigshafen anschauen ??

Beitragvon Fritz Boldt » 28. Juni 2006, 15:47

Thomas schrieb:
>
Dann wäre ich - nach vorausbezahlter Fahrtkostenerstattung - auch gerne
> bereit, mir einen Tag lang mal Ludwigshafen anzuschauen und ..

....dafür braucht man keinen Tag, bzw. ich wüßte noch nicht mal, was man anschauen könnte.

Gruß Fritz (in LU geboren, in LU aufgewachsen, in LU 30 Jahre gewohnt)

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René

[OT]Ludwigshafen anschauen ??

Beitragvon René » 28. Juni 2006, 15:56

ARGH!!!!! Verräter! Wie kannst Du nur so etwas sagen, schreibe, andeuten oder in Umlauf setzen! Immerhin hat Lu so tolle Dinge zu bieten wie .... den Pfalzbau, die BASF, den Ebertpark, die Tortenschachtel, den Hemshof, das Rathaus-Center, die Parkinsel, das Schillerhaus, die Miro-Wand, das Hackmuseum, die BASF, das Walzmühlencenter, Mannheim, die BASF und und und....

Nimm also diese Deine Äußerungen SOFORT und mit voller Wirkung zurück! Sonst sehe ich mich gezwungen, nach LU zurückzuziehen.

René (in LU geboren, in LU aufgewachsen, in LU 31 (!) Jahr gewohnt)

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Norman Bates
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Beiträge: 207

[OT] Ludwigshafen - ich war da

Beitragvon Norman Bates » 28. Juni 2006, 16:10

Und ich kann euch sagen: Es gibt dort wirklich nichts zu sehen.

:)

NB (der sich mit Schaudern an die qualmenden BASF-Schlote erinnert)

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Frank Schaubrenner

Re: [OT] Alternativ - Ludwigshafen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 28. Juni 2006, 16:27

hätte hier in der Gegend auch ein Ludwigshafen zu bieten,... nicht sonderlich hübsch, hat aber immerhin den Bodensee vor der Türe,...

evtl. könnte man sich ja da treffen bei ner Strandfete und einer angeregten Diskussion :-)

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Simon-spielbox
Kennerspieler
Beiträge: 589

Re: [OT]Ludwigshafen anschauen ??

Beitragvon Simon-spielbox » 28. Juni 2006, 16:28

René schrieb:
>
> Immerhin hat Lu so tolle Dinge zu bieten wie .... den Pfalzbau, die BASF, den
> Ebertpark [...], Mannheim, die BASF und und und....

LU hat Mannheim zu bieten?!?! :D So kann man sich die Stadt auch schmackhaft reden (zumal Mannheim ja auch nicht unbedingt so vor Schönheit strotzt..) :P
Ciao,
Simon

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Tim-spielbox

Re: [OT]Ludwigshafen anschauen ??

Beitragvon Tim-spielbox » 28. Juni 2006, 16:46

> ....dafür braucht man keinen Tag, bzw. ich wüßte noch nicht
> mal, was man anschauen könnte.

Was habt Ihr denn alle, von LU ist man doch in ein paar Minuten in einer der schönsten deutschen Städte: Heidelberg. :D


Tim

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Hartmut

RE: Spiele in Deutschland

Beitragvon Hartmut » 28. Juni 2006, 19:51

"Dirk Piesker" hat am 28.06.2006 geschrieben:
> Hallo Stefan,
>
>> Die Gruppe der
>> Nicht-Spieler umfasst Personen, die Brettspiele bevorzugen.
>
> :LOL:
>
> Setzen, sechs!
>
>
> Viel Spass noch an der Studie...
> Dirk

MEGALOL und unterschreib - Hahahaha....

Hartmut

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VolkiDU

Re: Studie

Beitragvon VolkiDU » 28. Juni 2006, 19:56

Michael Weber schrieb:
> (lässt gerade gerne den Dipl. Sozialwiss. raushängen)

Dann solltest gerade Du doch wissen, welche Zigarettenmarke Nichtraucher vorziehen? ;-)

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VolkiDU

Mit kleiner Korrektur

Beitragvon VolkiDU » 28. Juni 2006, 19:58

MIchael Weber schrieb:
> (lässt gerade gerne den Dipl. Sozialwiss. raushängen)

Dann solltest gerade Du doch wissen, welche Zigarettenmarke Nichtraucher [b]bevorzugen?[/b] ;-)


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