Beitragvon Volker L. » 6. Juli 2006, 02:26
Hendrik schrieb:
>
> Hierbei bezog ich mich auf einen Beitrag auf RTL., wo zu
> tausenden holländische Fans orange Latzhosen ausziehen
> mussten, weil diese auf eine Brauerei hinwiesen, welche
> keinen Sponsor-Vertrag mit der Fifa hatte. Darum stellte die
> Fifa ebenfalls wieder tausende neutrale Kleidungsstücke zur
> Verfügung. Das fand ich schlichtweg lächerlich :lol:
> Persönlich war ich davon natürlich nicht betroffen. Dass ein
> einzelnes BuLi - TShirt nicht beanstandet wird, glaube ich
> sofort. Nur darfst Du von Deinem persönlich problemlosen
> Einlass nicht auf alle anderen schliessen. Der Fifa gings ja
> vor allem um die Menge der Oranjes...
Soweit ich gehört habe, ging es genaugenommen darum, dass
hinter den orangenen Hosen eine organisierte, großangelegte
Werbekampagne steckte.
Also diese Brauerei, die nicht offizieller FIFA-Sponsor ist, hatte
eben tausende von Hosen mit ihrem Firmenaufdruck verteilt, um
so im Stadion Werbung für sich zu machen. Einzelne Personen
mit Kleidung mit Firmen-Aufdrucken seien - laut offizieller
Stellungnahme - nicht behelligt worden.
Insofern ist die Kleiderkontrolle daher IMHO nachvollziehbar.
Viel abstruser finde ich, was ich ebenfalls in einem TV-Bericht
gesehen habe, dass nämlich das Verpflegungsmonopol der
Fifa-Sponsoren so weit durchgesetzt wurde, dass Zuschauer
sogar selbst geschmierte Brote nicht mit ins Stadion reinnehmen
durften - sie wurden vor die Wahl gestellt, ihre Stullen vor dem
Eingang aufzuessen oder wegzuwerfen.
Und [i]DAS[/i] finde ich dann doch arg kleinkariert.
Gruß, Volker