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Preise von alten Spielen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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jonTheDon

Preise von alten Spielen

Beitragvon jonTheDon » 11. Juli 2006, 14:11

Hi,

Problemstellung: Man möchte ein nicht mehr produziertes Spiel kaufen oder verkaufen. Jetzt stellt sich allerdings die Frage nach einem fairen Marktpreis. Beispiel: Die Macher wird bei Amazon für 95 EUR angeboten, in den Kleinanzeigen für 45, ich hab kürzlich eins für 23 gekauft. Nur - woher weiß ich, ob ich ein Schnäppchen gemacht habe bzw. was ich im Falle eines Wiederverkaufes nehmen könnte, wenn die Preise scheinbar so willkürlich festgelegt werden?

Dazu muss ich sagen, dass ich nicht über einen ebay-Zugang verfüge.

Gibt's irgendwo ne Art Katalog zu dem Thema? Á la Fürsten von Florenz in Folie 50 EUR, in Top-Erhaltung 40, in guter Erhaltung 30 etc. Es gibt doch zu allem ne Statistik - warum nicht auch hier?

Oder hat einer von Euch Lust, so was mal zu erstellen? Ich weiß, die Frage hört sich unverschämt an, aber die scheinbar sinnlosesten Statistiken werden ja sogar ungefragt angeboten...

Also, vielleicht hat einer Lust. Oder ihr wollt allgemein was zu der Thematik loswerden. Mich würd's freuen - hätte nämlich Lust, für meine Spiele eine Marktwertstatistik zu erstellen. Ist natürlich nur ne Momentaufnahme...

Gruß jon

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Joshua

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Joshua » 11. Juli 2006, 14:25

Also du hast die Lösung des Problems meiner Meinung nach bereits selbst genannt: ebay
Dort gibt es wenn man eingelogt ist die Möglichkeit nach beendeten Auktionen zu suchen und kann sich dann meist recht gut ein Preisbild der letzten Wochen machen. So gehe ich auch ab und an vor, meisst weiss ich aber selbst recht genau wo meine Schmerzgrenze liegt :) und manchmal ignoriert man sie dann halt doch.

Gruß Joshua

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Volker L.

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Volker L. » 11. Juli 2006, 14:27

jonTheDon schrieb:
>
(...)
> Dazu muss ich sagen, dass ich nicht über einen ebay-Zugang
> verfüge.

Hallo, Jon!

Wenn Du damit meinst, dass Du nicht bei eBay registriert bist -
das macht nichts, man kann auch die Angebote durchsuchen,
ohne dort registriert bzw. eingeloggt zu sein.

Momentan ist nur 1 Macher-Spiel drin, bislang noch ohne Gebote:
http://cgi.ebay.de/Spiel-DIE-MACHER-Verlag-Hans-im-Glueck-NEU-SUPER_W0QQitemZ290005964724QQihZ019QQcategoryZ22150QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Ein Nachschlagewerk, wie von Dir nachgefragt, wäre sicherlich
bequemer, aber meines Wissens nach existiert soetwas nicht.

Gruß, Volker (eBay-t schon seit mehreren Jahren nicht mehr)

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peer

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon peer » 11. Juli 2006, 14:29

Hi,
das Problem ist sicherlich dass die Preise von Kleinanzeigen (bzw. vom Flohmarkt in Essen) ja auch irgendwie aus dem Bauchgefühl her stammen und selten übereinstimmen. Ich hab in Essen zwischen den Flohmarktständen schon Unterschiede von 30 EUR für dasselbe Spiel gesehen.

Eine ebay-Preisstatistik wäre vielleicht die beste Momentaufnahme der Marktpreise, doch die Preise hängen nun auch stark vom Tag, Monat und Zeit ab und nicht zuletzt auch vom Zufall (wollen zufällig 2 Leute dasselbe Spiel, bieten sie sich gegenseitig hoch. Ich hab schon ein Spiel bei dem ich zeitgleich mit 20 EUR überboten worde für 7 EUR erstanden). Da müsste man also eine große Datenlage haben. Und dann gibts viele Spiele die durchs Raster fallen, weil sie nicht oder nicht häufig genug angeboten werden (Visjes von Cwali z.B. habe ich dort noch nie gesehen).

Außerdem gibts das Phänomen, dass Spiele teuer sind, dadurch zum "Sammlerstück" werden und dann noch teurer werden. "The black Tower" von MB ist so ein Beispiel, dass während der letzten jahre eine Preissteigerung von gut 600% hatte.

Alles was hilft ist Erfahrung - da ich aber Schnäppchen machen möchte, wäre ich doch blöd anderen zu sagen, wieviel Geld sie nehmen können ;-)

Und Macher für 23 EUR ist in Ordnung. Liegt unter dem zu erwartenden Neupreis der Neuauflage.

ciao
peer (der schon mal ein Ave Cäsar für 5 DM verkauft hat)

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fraweb

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon fraweb » 11. Juli 2006, 16:55


> Dort gibt es wenn man eingelogt ist die Möglichkeit nach
> beendeten Auktionen zu suchen und kann sich dann meist recht
> gut ein Preisbild der letzten Wochen machen.

Cool, wo finde ich diese Funktion denn?
Danke und Grüße

Frank

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Thomas

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Thomas » 11. Juli 2006, 17:09

fraweb schrieb:
> Cool, wo finde ich diese Funktion denn?
> Danke und Grüße

zum Beispiel hier:
http://spielzeug.search-completed.ebay.de/Fuersten_Gesellschaftsspiele

Oder wenn du eine Suche in einer Kategorie gestartet hast, findest du links eine längere, gelbliche Leiste mit Suchoptionen (wie Ort: Europa, Zahlungsmethode PayPal, Artikelzustand Nur neue Artikel etc.), dort in der Rubrik "[b]Nur[/b]..." einfach Kreuzchen bei "[b][] beendete Auktionen[/b]" machen und auf den Knopf "Artikel anzeigen" drücken.

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Frank Schaubrenner

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 11. Juli 2006, 17:29

Huhu

eingelogged

erweiterte Suche

nur beendete Angebote

da siehst du es dann :-)

ob du vorher Suchbegriff eingeibstoder erst mit der erweiterten Suche, macht keinen Unterschied.

alternativ, wenn du z.B. durch Kleinanzeigen hier auf eine vergangene Auktion aufmerksam wirst

erweiterte suche

suche nach verkäufer
(dort dann aktuelle und Angebote der letzen 30 Tage anklicken

und gut ist

nett ist wenn man einfach stöbern will, bei Bietern und Verkäufern ein bischen die Bewertungsstatistik durchzugucken, hat bei mir auch schon manche Preisfragen beantwortet.

Gruss
frank

und hallo
zum Ausgangsposter,
habe Macher vereinzelt schon um 20 Euro Euro gesehen, "normale Preisspanne"über die letzen Monate dürfte wohl zwischen 35 und 50 Euro liegen

hier auch der Grund warum es keine Liste geben kann
die Preise sind extrem unterschiedlich, da die einzige Seite auf der sich ein Preis "bilden" kann wohl Ebay ist.
Dort kommt neben dem reinen Spiel,
noch Uhrzeit, Wetter, Wochentag, Krankheit einzelner Bieter, Sportveranstaltungen, Neuauflagen, etc hinzu.
(und individuelle Aussattung der Auktion, wie Bewertung des Verkäufers, Versandkosten etc.)
Wenn du hohe Preise siehst, ist es sicher sinnvoll mal zu gucken wann der dritte und vierte Bieter ausgestiegen ist, sofern es diese überhaupt gibt... ach ja noch ein Problem... es gibt seltene Spiele die werden nur alle paar Monate angeboten auch hier kommt es drauf an, wieviele der Suchenden dies gerade bemerken.



Denke mal mehr als eine grobe Einteilung von vielen (längst nicht allen) klappt nicht und die würde auch nur bedeuten
normal bis 5 bis 15 bis 25 bis 35 bis 50 Euro und das alles mit Potential für Fehlschläge und Mondpreisbietern *g*

Apropos, das bei Amazon ist genauso ein Mondpreis (persönliche Einschätzung) wie manche Preise bei Boardgamegeek oder auch hier zum Teil.
Mondpreise fangen bei mir an bei
---höchstes Mir bekanntes Ebaygebot des letzen halben Jahres + 50% *g* somit wäre das bei Macher für mich bei 75 Euro.

Für Spiele die superselten Angeboten werden gibt es Mondpreise für mich nicht,

aber Macher, die Aleas, einige AH spiele (Titan, Merchand, einige Wargames) haben einen grossen Angebots und Nachfragermarkt, dass man fast von "Markt"preisen sprechen kann, welche natürlich über die Zeit schwanken, was einige der oben angesprochenen Mondpreisgestaltern evtl. auch verpasst haben (z.B. der Ave Caesar Boom ist rum, bringt aber gut erhalten immer noch um 20-30 Euro, aber es gibt noch genug Verkäufern, die noch mit Preisen von vor 3-4 Jahren rechnen als ein OVP Ave noch 50 oder gar 60 Euro bringen konnte),


Gruss
Frank
bin aktuell nicht up to Date, da die Letzen -1-.2 Monate wenig geebayed

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fraweb

Danke! (o.T.)

Beitragvon fraweb » 11. Juli 2006, 19:57

-

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VolkiDU

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon VolkiDU » 11. Juli 2006, 23:50

peer schrieb:
> Eine ebay-Preisstatistik wäre vielleicht die beste
> Momentaufnahme der Marktpreise, doch die Preise hängen nun
> auch stark vom Tag, Monat und Zeit ab und nicht zuletzt auch
> vom Zufall (wollen zufällig 2 Leute dasselbe Spiel, bieten
> sie sich gegenseitig hoch. Ich hab schon ein Spiel bei dem
> ich zeitgleich mit 20 EUR überboten worde für 7 EUR
> erstanden). Da müsste man also eine große Datenlage haben.

Ist schon etwas über den Zustand gesagt worden? OVP&Neu bzw. wenn Gebraucht/Neu, wie genau gebraucht/neu. Die Werte der Verkäufe der letzten 5 Spiele raussuchen und dann den Mittelwert bilden.

> Liegt unter dem zu
> erwartenden Neupreis der Neuauflage.

Ein entscheidendes Kriterium für die Wertermittlung, auch für die Altauflage.

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pajdl

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon pajdl » 12. Juli 2006, 07:21

Hallo,
Ich überlege für mich, wieviel mir ein Spiel wert ist.
Es gibt Spieler, welche 400 EUR und mehr für ein Roads & Boats bezahlen und glücklich sind wenn sie es bekommen.
Ein Spiel hat doch einen anderen Wert der zählt, nicht nur den Preis, oder sehe ich das falsch?

Pajdl

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Mike Merten

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Mike Merten » 12. Juli 2006, 09:41

Hallo pajdl,

falsch siehst Du das nicht. Aber zu einseitig.

Vor allem, wenn ich mir ein Spiel kaufen will, dann zählt für mich nur, wie sehr es mir Spaß macht. Wie wichtig es mir daher ist, das Spiel immer griffbereit zu haben.

Wenn ich aber Spiele loswerden will, dann würde ich sie doch eher ungern "weit unter Marktpreis" verkaufen. Auch wenn das Spiel nach dem obigen Kriterium für mich wertlos sein sollte. (Guten Bekannten gegenüber zählen dann natürlich auch wieder andere Kriterien ;-) ).

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pajdl

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon pajdl » 12. Juli 2006, 10:07

Ok, da ich keine Spiele verkaufe, habe ich natürlich diese Sichtweise nicht beachtet.
In eBay ergibt sich der Marktwert von alleine und den Startpreis kannst du selber bestimmen.

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peer

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon peer » 12. Juli 2006, 10:26

Hi,
pajdl schrieb:
>
> Ok, da ich keine Spiele verkaufe, habe ich natürlich diese
> Sichtweise nicht beachtet.
> In eBay ergibt sich der Marktwert von alleine und den
> Startpreis kannst du selber bestimmen.

Sicher, aber Jon möchte nunmal ebay nicht nutzen. Und wenn man Spiele per Kleinanzeigen loswird möchte man sicherlich die Perlen nicht wegwerfen, oder? (Einmal wurde in der Pöppelrevue ei Outpost für 60 DM angeboten. Am nächsten Tag rief ich an und mir wuerde gesagt dass die Telefone dort heisslaufen. Die werden sich geärgert haben...)

Aber selbst wenn ich bei ebay kaufe: Wenn ich gerade hochsteigere, aber weiss dass es mal ne Ausnahme ist, dass Spiel x für mehr als 30 EUR steht, dann halte ich mich lieber zturück und kaufe es nächste Woche für 20...

ciao
peer (hat lange nichts mehr bei ebay ersteigert)

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Lothar Kothe
Kennerspieler
Beiträge: 185

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Lothar Kothe » 12. Juli 2006, 10:27

Hallo Jon,

> Problemstellung: Man möchte ein nicht mehr produziertes Spiel
> kaufen oder verkaufen. Jetzt stellt sich allerdings die Frage
> nach einem fairen Marktpreis. Beispiel: Die Macher wird bei
> Amazon für 95 EUR angeboten, in den Kleinanzeigen für 45, ich
> hab kürzlich eins für 23 gekauft. Nur - woher weiß ich, ob
> ich ein Schnäppchen gemacht habe bzw. was ich im Falle eines
> Wiederverkaufes nehmen könnte, wenn die Preise scheinbar so
> willkürlich festgelegt werden?

Fairer Marktpreis? Vergiß es... :lol:
Das Problem ließe sich lösen, indem Du >>versuchst<<, das Spiel zum gleichen Preis zu verkaufen, wie Du es gekauft hast. Doch entweder ist keiner bereit, den Preis zu zahlen, den Du einmal bezahlt hast. Oder wolltest Du Gewinnmaximierung betreiben? (Übrigens: Was ist ein "fairer Marktpreis"? Möglichst wenig zahlen und möglichst viel dafür bekommen?)

> Dazu muss ich sagen, dass ich nicht über einen ebay-Zugang
> verfüge.

Es gibt schlimmeres....

> Gibt's irgendwo ne Art Katalog zu dem Thema? Á la Fürsten von
> Florenz in Folie 50 EUR, in Top-Erhaltung 40, in guter
> Erhaltung 30 etc. Es gibt doch zu allem ne Statistik - warum
> nicht auch hier?
>
> Oder hat einer von Euch Lust, so was mal zu erstellen? Ich
> weiß, die Frage hört sich unverschämt an, aber die scheinbar
> sinnlosesten Statistiken werden ja sogar ungefragt angeboten...
>
> Also, vielleicht hat einer Lust. Oder ihr wollt allgemein was
> zu der Thematik loswerden. Mich würd's freuen - hätte nämlich
> Lust, für meine Spiele eine Marktwertstatistik zu erstellen.
> Ist natürlich nur ne Momentaufnahme...

Deine letzten drei Absätze treiben mir ein Grinsen ins Gesicht. :-D
Hast Du mal überlegt, wie dick dieser Werk würde. Und was glaubst Du wohl, würde dieser Aufwand kosten?

Ich habe dies über einige Jahre versucht. Fazit: Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Das Interesse war immer groß, aber letztlich konnte keiner den Preis dafür bezahlen. Ich habe für mich die Konsequenz daraus gezogen und bin aus dem Hobby mit Gebrauchtspielen ausgestiegen. Der Markt ist m.E. eh kaputt. Sammler gibt es keine mehr (jedenfalls nicht solche, die bereit sind, auch was zu bezahlen). Für die Spiele vor 2000 interessiert sich auch keiner mehr. Die Kosten für einen Stand bei der Spiel steigen unaufhörlich. Und über die Preise dort wird dann auch noch sehr abfällig geredet. (Mittlerweile sind nur noch wenige bereit, dort auszustellen. Und m.E. werden es von Jahr zu Jahr weniger. Wenn man überlegt, daß das Spieleantiquariat mal fast im Mittelpunkt der Spiel stand...)
Eine Liste von ca. 400 Spielen werden ich demnächst en block in den Kleinanzeigen anbieten. Wenn sie keiner haben will, wandern sie ins Feuer.

Es bleibt Dir m.E. nichts weiter als Dein Bauch. Und die guten Tips im Forum ;-))

Übrigens, wenn Du die ebay-Preise genau beobachtest, wirst Du feststellen, daß dies eine "Wellenbewegung" ist. Hat jemand einen Artikel "gut" verkauft, sollte man sich hüten, denselben sofort nochmal nachzuschieben, da der nächste in der Regel unter dem letzten Zuschlag liegt. Ich persönlich halte den Kauf/Verkauf bei ebay für eine Lotterie. Wer zuerst zuckt hat verloren.

Viele Grüße
Lothar Kothe

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jonTheDon

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon jonTheDon » 12. Juli 2006, 10:55

Hi,

na ja, Gewinnmaximierung wäre vielleicht ein Thema, aber ich denke, da gibt's besseres zum Geld verdienen. Wenn man allein die Kosten für's Verschicken bedenkt... und dazu der Verpackungsaufwand - das ist für mich immer die größte Hürde: Ich packe sehr gern aus, aber ich hasse es, zu verpacken :P

Eigentlich lag das Interesse mehr darin, mich daran zu weiden, wie günstig ich tolle Spiele bekommen hab, deren Marktpreis eigentlich höher liegt. Ist kindisch, ich weiß, aber aus dem Alter bin ich irgendwie noch nicht so richtig raus :-)

Und dass es hier Leute gibt, die für ALLES ne Statistik in petto haben, hielt ich nach meinen Erfahrungen hier nicht für so unwahrscheinlich...

Zum Thema "Keiner will mehr was haben - ich schmeiß' meine Spiele ins Feuer" erinnere ich mich, dass ich kürzlich verzweifelt versucht hab :-)) dir Geld anzudrehen, dass du aber nicht haben wolltest. Also denk doch an mich, und schick mir mal ne mail mit deinen Angeboten :-D

Wahr ist aber auch, dass es einfach so viel gibt, dass man selektieren muss.

Gruß jon
(der sich grade Ave Cäsar und Hannibal durch den Kopf gehen lässt - und gleichzeitig noch so 30 ungespielte Spiele im Regal stehen hat :-/

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peer

Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon peer » 12. Juli 2006, 11:34

Hi,
Lothar Kothe schrieb:
> Ich habe dies über einige Jahre versucht. Fazit: Der Aufwand
> steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

Das glaube ich dir unbesehen...

> Das Interesse war
> immer groß, aber letztlich konnte keiner den Preis dafür
> bezahlen. (...)

> Markt ist m.E. eh kaputt. Sammler gibt es keine mehr
> (jedenfalls nicht solche, die bereit sind, auch was zu
> bezahlen).

Das treibt nun mir ein Grinsen ins Gesicht: Ist der Markt kaputt, weil die Preise die DU für angemessen hältst, nicht mehr bezahlt werden? Dann sind deine Preise zu hoch. Es ist nunmal so dass ebay viele Spiele die lange praktisch nicht zu bekommen waren plötzlich wieder verfügbar gemacht hat (3M-Spiele z.B.). Und damit werden diese zwangsläufig billiger, als noch zu Zeiten, wo ein Händler diese fast monopolartig verkaufen konnte. Daskann man gut finden oder auch nicht, aber sich darüber zu beschweren, dass die Welt nicht mehr so ist, wie sie mal war, als man noch davon profitieren konnte, ist müssig. Preise müssen angepasst werden, so ist das nunmal. Wrer meint der Preis sei richtig, aber der Markt falsch, verdreht die Logik des Ganzen.
Versteh mich nicht falsch - Das soll keine Wertung sein. Ich weiss dass der Spielegebrauchthandel mit vielen Kosten und Risiken verbunden ist - deswegen war er nie was für mich.

> Die Kosten für einen Stand bei der Spiel steigen
> unaufhörlich. Und über die Preise dort wird dann auch noch
> sehr abfällig geredet. (Mittlerweile sind nur noch wenige
> bereit, dort auszustellen. Und m.E. werden es von Jahr zu
> Jahr weniger. Wenn man überlegt, daß das Spieleantiquariat
> mal fast im Mittelpunkt der Spiel stand...)

Das war vor ebay. Mittlerweile gibt es viele andere Quellen für gebrauchte Spiele, so dass der Flohmnarkt an Wert verliert.

> Eine Liste von ca. 400 Spielen werden ich demnächst en block
> in den Kleinanzeigen anbieten. Wenn sie keiner haben will,
> wandern sie ins Feuer.

Naja, wenn du sie lieber wegwirfst als unter den Preis zu gehen, den du für angemessen hälst, ist das deine Sache...
Aber mal ehrlich: Ich kenne deine Liste nicht, aber zahlreiche Listen von anderen Gebrauchthändlern. Und die Preise liegen zu 80% weit über den ebay-Preisen. Warum soll ich dann kaufen? Vor allem wenns ein Spiel ist, das weder Sammler- noch spielerischen Wert besitzt wie "Manta" oder dergleichen.
Wenn deine Liste vernünftige Preise bietet (im normalen Preissegment, Schnäppchen sind toll, erwarte ich aber natürlich nicht) dann ist sei einen Blick wert. Sonst nicht.

ciao
peer

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Klaus Knechtskern
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Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 12. Juli 2006, 15:33

Aber natürlich kaufst Du weiterhin über ebay :-)

Ist irgendwie schon seltsam, es gibt ein paar Namen welche man bei einem Großteil der Cosimangebote in Deutschland immer wieder unter den Bieter findet ;-)

p.s.: Mich interessiert Deine Verkaufsliste auch

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Klaus Knechtskern
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Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 12. Juli 2006, 15:40

Es gab früher mal, zumindest für den Bereich Cosim, einen amerikanische Katalog, den "Mark Boone's Internet Wargame Catalog" der wohl aber inzwischen nciht mehr bearbeitet wird. Hier waren nicht die Verkäufe von ebay sondern auch die der grossen Versteigerungen berücksichtigt.

Meine Erfahrung bezüglich der Preise ist, daß Du, mit dem Laufe der zeit, ein Gespür dafür bekommst, was welches Spiel wert ist(Wert ist natürlich ein relativer Begriff...). Ich meine daß ich inzwischen schon einen gewissen Erfahrungsschatz habe, aber der kommt primär vom Schmökern auf ebay und anderen Seiten. Auch der Essener Flohmarkt gibt schon gewisse Anhaltspunkte bezüglich des FMV ...

Sammelnde Grüße

Klaus

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Lothar Kothe
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[OT] Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Lothar Kothe » 12. Juli 2006, 16:09

Hallo Klaus,

> Aber natürlich kaufst Du weiterhin über ebay :-)

Kaufen weniger, aber so ein bischen möchte man immer noch wissen, wohin die (P)reise geht... :-D
Alter schützt wirklich nicht vor Narretei. Und eigentlich wollte ich erst dann wieder Spiele kaufen, wenn ich die, die habe, mindestens einmal gespielt habe. Doch so wie es aussieht, wird das zu meinen Lebzeiten nichts mehr. :roll:

> Ist irgendwie schon seltsam, es gibt ein paar Namen welche
> man bei einem Großteil der Cosimangebote in Deutschland immer
> wieder unter den Bieter findet ;-)

bitte verrate aber keinem, welche Objekt meiner Begierde sind.... :oops:

> p.s.: Mich interessiert Deine Verkaufsliste auch

Unterwegs.

Gruß
Lothar

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Klaus Knechtskern
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Re: [OT] Re: Preise von alten Spielen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 12. Juli 2006, 16:27

Lothar Kothe schrieb:

> Kaufen weniger, aber so ein bischen möchte man immer noch
> wissen, wohin die (P)reise geht... :-D
> Alter schützt wirklich nicht vor Narretei. Und eigentlich
> wollte ich erst dann wieder Spiele kaufen, wenn ich die, die
> habe, mindestens einmal gespielt habe. Doch so wie es
> aussieht, wird das zu meinen Lebzeiten nichts mehr. :roll:

Tja, dieses Phänomen kenn ich irgendwoher. Mein Plan ist ja im Ruhestand dann mal alles mindestens einmal zu spielen. Allerdings dauert das ja nur noch so lächerliche 30 Järchen :roll

> bitte verrate aber keinem, welche Objekt meiner Begierde
> sind.... :oops:

Interessannter ist doch eher die "Liste der üblichen verdächtigen Bieter" für Spiele die etwas jenseits des Mainstream sind ;-)

> > p.s.: Mich interessiert Deine Verkaufsliste auch
>
> Unterwegs.

Liste begutachtet und glücklicherweise nichts auf der nach oben offenen "Mußichhabenskala" gefunden...


Grüße

Klaus

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Andrea Harbke
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Re: Handel mit gebrauchten Spielen

Beitragvon Andrea Harbke » 13. Juli 2006, 16:12

Lothar Kothe schrieb:
>
Ich habe für mich die Konsequenz daraus gezogen und
> bin aus dem Hobby mit Gebrauchtspielen ausgestiegen.

Dann gibt es schon mal 2 Stände mit gebrauchten Spielen weniger in Essen. Denn auch wir haben beschlossen damit aufzuhören.

> Der Markt ist m.E. eh kaputt. Sammler gibt es keine mehr
Die gibt es wohl schon noch, nur nicht mehr so viele und nicht alle fahren nach Essen.

> Für die Spiele vor 2000 interessiert sich auch keiner mehr.
Die Erfahrung haben wir auch gemacht, die meisten haben am Stand nach ganz neuen Spielen gefragt, oft sogar nach solchen, die gerade erst erschienen sind...wo sollten wir die denn her haben????

Die Kosten für einen Stand bei der Spiel steigen
> unaufhörlich.
Oh ja, das kann man wohl sagen! Wir haben noch die zusätzlichen Kosten für einen gemieteten LKW und Sprit gehabt. Zum Glück konnten wir netterweise bei Bekannten übernachten und das sogar im eigenen Gästezimmer mit eigenem Bad :-)

Und über die Preise dort wird dann auch noch
> sehr abfällig geredet.
Ja, macht sich auch keiner die Mühe mal drüber nach zu denken, welchen Aufwand man betrieben hat um vollständige gebrauchte Spiele an den Stand zu stellen. Mit einem öden Putzjob könnte man das dreifache in der Zeit verdienen...

(Mittlerweile sind nur noch wenige
> bereit, dort auszustellen.
Wir werden es nicht mehr tun. Obwohl es immer viel Spaß gemacht hat, trotz der vielen Arbeit. Den ein oder anderen hat man mit einem glücklichen Gesichtsausdruck den Stand verlassen sehen, da wir ein Spiel hatten, was er/sie schon sehr lange gesucht hat.

> Eine Liste von ca. 400 Spielen werden ich demnächst en block
> in den Kleinanzeigen anbieten. Wenn sie keiner haben will,
> wandern sie ins Feuer.
Da ich das nicht übers Herz bringe, mache ich mir die Mühe und versteigere sie Stück für Stück. Verdammt viel Arbeit für sehr wenig Geld! ...aber ich muß sie nicht wegwerfen.
>
> Übrigens, wenn Du die ebay-Preise genau beobachtest, wirst Du
> feststellen, daß dies eine "Wellenbewegung" ist.
Oh ja, das ist ganz spannend :roll: Für den gleichen Artikel haben wir mal 2,50 Euro bekommen, ein anderes Mal 16,49 Euro.

Für mich gilt nur noch: Hauptsache weg und im Schnitt sollten noch ein paar Euros über bleiben, damit wir uns ein paar neue Spiele spendieren können. Den Platz auf dem Dachboden kann man besser nutzen als dort die Spiele anzusammeln, die man hofft in Essen verkaufen zu können. Letztes Mal haben wir über 50 % wieder mit nach Hause genommen. Zu teuer kann nicht das Argument gewesen sein, nach sehr vielen hat nicht mal einer gefragt....kennt man halt nicht mehr, sind zu alt (dabei sind viele davon als Spiel wirklich klasse :roll: )

> Viele Grüße
> Lothar Kothe

Tja, Lothar, wo trifft man dich denn in Essen, wenn du keinen eigenen Stand mehr hast???? Und wo lassen wir unsere Jacken? :grinn:

Liebe Grüße
Andrea (ist gedanklich schon fast im Urlaub...)

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Klaus Knechtskern
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Beiträge: 1660

Re: Handel mit gebrauchten Spielen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 13. Juli 2006, 21:08

Also ich hab letztes Jahr in Essen auch genug auf dem Flohmarkt gekauft... Ob bei einem oder beiden von Euch weiß ich leider nicht ;-)

Leider ist es aber in Essen so, daß ich 95 % der Spiele die mich interessieren(nicht die Standardware auf dem Flohmarkt und deswegen dort manchmal ziemlich überteuert) bei ebay.com deutlich billiger bekommen kann(trotz Versand) und aber einer gewissen Kaufmenge sicherlich auch manchmal Zurückhaltung von Nöten ist.

Wenn es sich allerdings um was wirklich "rares" handelt, dann kann das arme Sammlerherz leider nicht dran vorbei gehen... (Letztes Jahr war das bei einem Full Metal Planete der Fall....)

Für mich ist Essen zusätzlich auch der Ort an dem ich mich direkt vom Stand bei den Kleinverlagen eindecke....

Und die Geldautomaten gebe nun mal nicht mehr als 500 € am Tag her ..

Sammlergrüsse

Klaus

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Frank Schaubrenner

ot

Beitragvon Frank Schaubrenner » 13. Juli 2006, 22:16

>>Und die Geldautomaten gebe nun mal nicht mehr als 500 € am Tag her

ich spürte deinen Unmut, und dachte dann, wer so viel Kohle dort raushaut, könnte doch noch ein Essenkonto aufmachen und schwupps wären es 1000 Euro :-)


habe letztes Jahr in Essen auch mal wieder 3 oder 4 Sachen auf dem Flohmarkt geholt *g*, allessamt 2tspiele für langsam abgespielte Lieblinge aus den 90ern....

ich kann mich noch an Klaus sehnsüchtigen Blick auf mein Capone erinnern:-)
(Spanne lag bei ca.13 -45 oder 50 Euro oder so, an den versch. Ständen)

allgemein wenig Spiele kaufende Grüsse
Frank


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