Beitragvon St. Brück/alea » 17. Juli 2006, 10:54
guido schrieb:
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> Ich habe letzte Woche "Augsburg 1520" zu zweit gespielt. Ich
> stellte fest das dieses Spiel zu zweit nicht der Reißer ist.
> Das Problem bestand darin, daß wenn jemand das Pech hat immer
> Karten mit schlechten Werten zu bekommen,
Das ist 1. ja recht unwahrscheinlich, dass es sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel zieht und 2. hat er dann ja auch weniger Geld ausgegeben.
Und Geld (zu haben) spielt ja nun auch keine unwesentliche Rolle in dem Spiel ...
> der andere Spieler unaufholbar davon zieht.
Da kann was nicht stimmen. [i]Gerade[/i] zu zweit habe ich ja die Möglichkeit, mit schwachen Karten etwas zu gewinnen, weil der andere die Farbe [i]überhaupt nicht[/i] hat - und eben auch kein Dritter, Vierter ...
Und genau das macht ja auch den Reiz beim Bieten zu 2t aus: Soll ich - mit meiner 5 und 9 - gleich 2 Karten bieten, damit ich eine Chance habe - oder hat der andere etwa gar keine Karten dieser Farbe, und ich gebe eine zuviel ab. Doch was, wenn der [i]eine[/i] höhere hat; dann laufe ich mit "1" ins offene Messer ...!?
Und beim Gegeüber spielen sich ganz ähnliche Gedanken ab: Der bietet "1"; welche Karte hat er wohl? Ist meine 12 gut genug - oder soll ich die 4 noch drauflegen...!?
> Beim Spiel zu dritt ist dies nicht so stark gegeben, da die Wahrscheinlichkeit, dass immer derselbe Spieler alle Auktionen gewinnt, seltener ist.
> Wie sind eure Eindrücke im Spiel zu zweit?
Bestens! Es gibt u.E. kaum ein [i]Versteigerungs[/i]spiel, das zu zweit so unterhaltsam und spannend ist wie AUSGBURG 1520 (sag ich hier jetzt einfach mal so eigenlöblich ... ;o)
vG
Stefan