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Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Attila » 18. Juli 2006, 12:44

Niccolo schrieb:

> Ich meine - so offensichtlich tun es andere halt nicht, aber
> tun, tun es die meisten.

Auch das ist wohl reine Spekulation. "Die meisten" heisst doch wohl das mehr als die hälfte der Angemeldeten Personen bei BGG "es tun" (via X-Fach-Anmeldungen Spiele bewerten). - Woher nimmst du das wissen?

Atti

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Christian Spohr

Korrektur

Beitragvon Christian Spohr » 18. Juli 2006, 12:45

> "Wie man in den Wald hereinruft, so schallt es heraus"

Ich will ja nicht besserwisserisch erscheinen, aber wenn es hier schon um Deutsch-Schulung geht:

hereinruft ist falsch, richtig ist: ... hineinruft ...

Oops, bin doch ein Klugsch... :oops: ;)

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Thomas O.

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Thomas O. » 18. Juli 2006, 12:48

Richard van Vugt | GAMEPACK.nl schrieb:
>
> ...und wenn Originalität nicht eine Voraussetzung oder
> Bedingung ist, können wir darauf warten, daß nächstes Jahr
> der eine oder andere Verlag ein weiteres 'Thurn um Zug'
> entwickeln läßt.

Wie wäre es mit "Turn im Zug - Abenteuer im überfüllten Nachtexpress", herausgegeben von ProBahn, dem Fahrgastverband der Deutschen Bahn :grin:

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achim

Re: Korrektur

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 12:50

Ich dachte immer, das Sprichwort lautet,
"Wer in den Wald sch....., sollte sich über den Gestank nicht wundern! :grin:

Gruß
achim

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Martin M.

RE: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Martin M. » 18. Juli 2006, 13:02

"Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"...

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 18. Juli 2006, 13:02

Christian Daus schrieb:
>
> Celtica als SdJ wäre eine Katastrophe.

Aber eine [b]schöne[/b] Katastophe :lol:

SCNR, Carsten (der schon mehr als 6 Partien Celtica gespielt hat (und damit allein auf weiter Flur steht? ) )

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Michael Andersch

RE: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 13:05

"Thomas" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> peer schrieb:
>> Ja. Wobei mich jetzt interessieren würde, wie ein Spiel
>> aussieht, dass "von Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen"
>> geprägt ist. :-)
>
> Vieleicht so?
> http://www.boardgamegeek.com/image/80628

Hui, jetzt hatte ich weiß Gott was erwartet - und dann ist es nur Intrige...


> dass so mancher nach dem Spiel schon
> weniger Freunde hatte als vorher.)

Dem Hörensagen nach gibt es wohl solche Leute, allerdings muss ich sagen, dass ich auf Freunde, die aufgrund eines Spiels derart tödlich beleidigt sind, wohl sowieso verzichten könnte.

Wie bei jedem anderen Spiel auch sollte bei Intrige ebenfalls klar sein, dass es während des Spiels keine Verwandten und Bekannten gibt - jedes Spiel bei dem man dem anderen schaden kann / muss um weiter zu kommen ist doch ein fröhliches Austeilen und Einstecken. Und danach freuen wir uns alle weil's so lustig war und sind wieder dicke Freunde - oder???

Viele Grüße,
Micha

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 18. Juli 2006, 13:07

Thomas schrieb:
>
> http://www.boardgamegeek.com/image/80628
> (der zugeben muss, dass er das Spiel noch nicht gespielt hat,
> da er gehört hat, dass so mancher nach dem Spiel schon
> weniger Freunde hatte als vorher.)

Ich schon, auch schon mit meiner damals ziemlich frischen Freundin.
Sie hatte ziemlich daran zu knabbern, daß man im Spiel böse zu Personen sein kann, die man doch außerhalb ziemlich gern hat.

Sie hat es gelernt und später auch mich geheiratet.

Gruß Carsten (der immer offen ist, für eine spielerisch gute Intrige)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

RE: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 18. Juli 2006, 13:09

Michael Andersch schrieb:
>
> Und danach freuen wir uns alle
> weil's so lustig war und sind wieder dicke Freunde

OK, so wird man dich also auch nicht los...

Gruß Carsten (der sich manchmal fragt, ob der Micha des Jahres genau so kontrovers hätte diskutiert werden müssen, wie das Spiel des Jahres)

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peer

RE: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon peer » 18. Juli 2006, 13:09

Hi,
Michael Andersch schrieb:
>
> "Thomas" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> > peer schrieb:
> >> Ja. Wobei mich jetzt interessieren würde, wie ein Spiel
> >> aussieht, dass "von Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen"
> >> geprägt ist. :-)
> >
> > Vieleicht so?
> > http://www.boardgamegeek.com/image/80628
>
> Hui, jetzt hatte ich weiß Gott was erwartet - und dann ist es
> nur Intrige...

Ja hatte ich auch gedacht. Lügen und Verrat? Ja! Haß und Missgunst? Naja, nicht wirklich...
Da hatte ich eher an Suicide Bomber gedacht:
http://www.boardgamegeek.com/game/7605

>
> > dass so mancher nach dem Spiel schon
> > weniger Freunde hatte als vorher.)
>
> Dem Hörensagen nach gibt es wohl solche Leute, allerdings
> muss ich sagen, dass ich auf Freunde, die aufgrund eines
> Spiels derart tödlich beleidigt sind, wohl sowieso verzichten
> könnte.

Ja. Schlimmer ist es bei Diplomacy. Aber auch das sollte ein gestandener Spieler verkraften können ;-)

Das Spiel, dass als "Pärchenkiller" bekannt geworden ist, ist aber wohl... "Therapie". Hat aber nichts mit Neid und Missgunst zu tun, eher mit "Warum hast du mir nur eine 2 bei "modisch" gegeben?"
:-)

ciao
peer

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
Kennerspieler
Beiträge: 557

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 18. Juli 2006, 13:09

Hallo Attila,

Du schriebst:
'Da scheint es gegenteilige Meinungen zu geben. Sind die Leute denen Fischmarkt gefällt und spass macht nur irrgeleitete die auf den "richtigen weg" gebracht werden müssen???'

Du verstehst es nicht; ich brauche keiner auf den 'richtigen Weg' zu leiten.

Aber machen wir einfach weiter mit spekulieren:
In der Spielbox ist Frau Heß die einzige mit einer (ausnahmsweise!) positive Note, und dannoch mit der Unterschrift 'zu fünft'. Meist sind die Noten von Herr und Frau Heß nicht so hoch. Weigand, der Rezensent, hat das Spiel mit eine '4' bewertet, Conrad mit eine '5'.

Wenn ein Spiel so unterschiedliche Noten hervorbringen kann, ist es doch eigentlich nicht geeignet für die Nominierungsliste? Da muß es in der Jury doch auch solche unterschiedliche Meinungen gegeben haben, WENN das Spiel MEHRMALS gespielt wurde?

Und wenn nicht, was dann? Warum ist dieses Spiel drauf, und nicht 'John Silver' von Eggertspiele, um nur eins zu nennen - es gibt aber noch viele, viele andere Spiele, für die, die es vielleicht nocht nicht wußten ;-) und ich glaube, Jeff hat recht wenn es ihm fremd vorkommt als nur drei, und nur große, Verlage um die 'Große Preis' mitgemacht haben.

Das es Jeff war, und das er es nicht anders (geschickter, usw.) gesagt hat als er tat, macht kein Unterschied an die oben beschriebene Tatsache.

Ende Spekulation.

Ich möchte einfach die Begründung wissen, womit diese Spiele auf der Nominierungsliste sind - und dann bin ich sehr daran interessiert, wenn die Begründung für z.B. 'Fischmarkt' gegeben wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Richard van Vugt

www.gamepack.nl

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peer

Re: Originalitaet + Fischmarkt

Beitragvon peer » 18. Juli 2006, 13:24

Hi,
Richard van Vugt | GAMEPACK.nl schrieb:
> Und wenn nicht, was dann? Warum ist dieses Spiel drauf, und
> nicht 'John Silver' von Eggertspiele, um nur eins zu nennen -
> es gibt aber noch viele, viele andere Spiele, für die, die es
> vielleicht nocht nicht wußten ;-) und ich glaube, Jeff hat
> recht wenn es ihm fremd vorkommt als nur drei, und nur große,
> Verlage um die 'Große Preis' mitgemacht haben.

> Das es Jeff war, und das er es nicht anders (geschickter,
> usw.) gesagt hat als er tat, macht kein Unterschied an die
> oben beschriebene Tatsache.

Soweit gebe ich dir recht. Wobei die Empfehlungsliste etwas diffuser war. "John Silver" als Kartenspiel hätte vermutlich auch keine besseren Chancen gehabt (Wobei wir ja, lieber Atti, auf Vermutungen und Spekulationen angewiesen sind, denn keiner von uns ist in der Jury :-) )

> Ich möchte einfach die Begründung wissen, womit diese Spiele
> auf der Nominierungsliste sind - und dann bin ich sehr daran
> interessiert, wenn die Begründung für z.B. 'Fischmarkt'
> gegeben wird.

Sie geben keine Begründungen, allerdings scheinen die Juroren Fischmarkt durchaus mehr zu schätzen als die Spielbox-Rezesenten. Ich kanns denen nicht einmal verübeln, denn ich finde es im Prinzip auch besser als es in der Spielbox weggekommen ist. Auf die Liste hätte ich es dennoch nicht gesetzt.

Fischmarkt macht auf mich den Eindruck einer vergebenden Chance. Es sind sehr schöne Mechanismen drin - die versteckte Versteigerung am Anfang, der Handel beim eigentlichen fischmarkt und vor allem der Siegpunktemechanismus (der auch innovativ ist). Leider gelang es der Redaktion imho nicht diese Stärken herauszuarbeiten, denn es gibt auch ein paar Dinge, die sehr unelegant sind: Das Mischen und Geben der Karten ist etwas zu nervig aber tolerierbar. Blöd ist vor allem dass es reiner Zufall (*) ist, ob man einen Fisch verkaufen kann oder nicht. Da hätte man etwas mehr "Manövriermasse" geben müssen, dass hätte das Spiel weniger frustrierend gemacht (und auch den Handelsteil aufgewertet). Das die Graphik in 3 Spielteilen offensichtlich von drei verschiedenen Graphikern gemacht wurde, ist ebenfalls unglücklich.

Trotzdem: Ich finde das Spiel hat was - insofern kann ich mir vorstellen, dass es Leute (= Juroren) gibt, die das mögen. Eher jedenfalls als bei Celtica (nicht drauf) oder Verflixxt vom letzten Jahr (wobei ich weiss, dass dies z.T. gerne gespielt wurde. Aber in dieser Sparte hätte ich andere Spiele für besser gehalten - "Geschenkt" z.B. ).

ciao
peer


(*) Bevor Atti sich wieder zu Wort meldet: Ich hab nix gegen Glücksfaktoren i.A. in Spielen. Nur muss der zum Rest passen. Bei Fischmarkt ist dieser aber einfach zu hoch, denn er blockiert das Spiel etwas und frustriert unnötig.

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Michael Andersch

OT:: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 13:35

"Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 18.07.2006 geschrieben:
>
> Sie hat es gelernt und später auch mich geheiratet.

Dich auch?
Wen denn noch?

Abgesehen davon kann man wohl kaum von einem Lernerfolg sprechen, wenn das Resultat eine Hochzeit mit Dir ist... :-D

SCNR,
Micha

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VolkiDU

Re: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon VolkiDU » 18. Juli 2006, 13:45

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> Sie hat es gelernt und später [b]auch[/] mich geheiratet.
> Gruß Carsten (der immer offen ist, für eine

Nun habe ich mir vor langer Zeit geschworen an den 'Nachwörtern' und 'Kommentaren' zum SdJ nicht mitzuschreiben (obwohl ich alles lese), da die Gemüter doch so erhitzt sind. Aber das ist so köstlich, und war ein dicker Schmunzler wert. Danke.

Volker
(meine Freundin würde mich jetzt fragen: "Aha, ? Wen sonst noch?"

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VolkiDU

Re: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon VolkiDU » 18. Juli 2006, 13:47

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> Sie hat es gelernt und später [b]auch[/b] mich geheiratet.
> Gruß Carsten (der immer offen ist, für eine

Nun habe ich mir vor langer Zeit geschworen an den 'Nachwörtern' und 'Kommentaren' zum SdJ nicht mitzuschreiben (obwohl ich alles lese), da die Gemüter doch so erhitzt sind. Aber das ist so köstlich, und war ein dicker Schmunzler wert. Danke.

Volker
(meine Freundin würde mich jetzt fragen: "Aha, ? Wen sonst noch?"

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Michael Andersch

OT:

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 13:48

"Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> Michael Andersch schrieb:
>>
>> Und danach freuen wir uns alle
>> weil's so lustig war und sind wieder dicke Freunde
>
> OK, so wird man dich also auch nicht los...

Hehehe, netter Einwurf! :-)
Jetzt fehlt nur noch Volkers unmassgeblicher Kommentar...


> Gruß Carsten (der sich manchmal fragt, ob der Micha des
> Jahres genau so kontrovers hätte diskutiert werden müssen,
> wie das Spiel des Jahres)

Keinesfalls - das war damals eine klare Angelegenheit. Die berühmte 1970er Spätlese vom 14. Dezember war und ist einfach unschlagbar ;-) !
Bei dem T-Shirt handelt es sich übrigens um ein Geschenk von Nicht-Familienagehöriegn - d.h. Außenstehende sehen das genau so!!!!

Sich völlig realistisch einschätzende Grüße,
Micha

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Michael Andersch

OT: Volker L. und Carsten W. den Wind aus den Segeln nehmen

Beitragvon Michael Andersch » 18. Juli 2006, 13:54

Um dem vorzubeugen, dass die Üblichen absichtlich-Falschversteher Volker L. und Carsten W. aus

http://85.25.42.175/phorum4/read.php4?f=1&i=142666&t=142572

und

> (meine Freundin würde mich jetzt fragen: "Aha, ? Wen
> sonst noch?"

falsche Schlüsse ziehen: Nein, ich bin nicht Volkers Freundin :-D !

Den Wind aus den Segeln nehmende Grüße,
Micha

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Beiträge: 557

Re: Originalitaet + Fischmarkt

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 18. Juli 2006, 13:55

'(*) Bevor Atti sich wieder zu Wort meldet: Ich hab nix gegen Glücksfaktoren i.A. in Spielen. Nur muss der zum Rest passen. Bei Fischmarkt ist dieser aber einfach zu hoch, denn er blockiert das Spiel etwas und frustriert unnötig.'

Die Glücksfaktor in 'Fischmarkt' ist zu dominant; man kann nichts, aber auch nichts planen, man ist abhängig von den Karten die man geteilt bekommt. Wußte man vorher, welche Fische man verkaufen könnte, dann machte die Versteigerung auch mehr Sinn. Jetzt ist es; wer es nicht soviel (bekommen, oder getauscht) hat, als den anderen Spielern, kann nichts daran ändern. Und dann sind es eher langweilige 60 Minuten zum Ende des Spiels. Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, aber das haben die anderen Spielern am Tisch auch so erfahren.

Mit freundlichen Grüßen,
Richard van Vugt

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Gregor

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Gregor » 18. Juli 2006, 13:56

Zumindest gibt es eine gute Zahl (deutscher, sehr bekannter) Autoren, die sogar unter ihrem "offiziellen" Accont eigene Spiele nicht nur bewerten, sondern natürlich auch 10er rausknallen. Gleichzeitig werden allgemein sehr gut bewertete Spiele anderer Autoren extrem negativ benotet.

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achim

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 13:59

Gregor schrieb:
>
> Zumindest gibt es eine gute Zahl (deutscher, sehr bekannter)
> Autoren, die sogar unter ihrem "offiziellen" Accont eigene
> Spiele nicht nur bewerten, sondern natürlich auch 10er
> rausknallen. Gleichzeitig werden allgemein sehr gut bewertete
> Spiele anderer Autoren extrem negativ benotet.

Hallo Gregor,
das ist aber sehr allgemein. Bitte nenne doch mal Ross und Reiter!

Gruß
achim

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Mike Merten

RE: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Mike Merten » 18. Juli 2006, 14:19

peer :
> Das Spiel, dass als "Pärchenkiller" bekannt geworden ist, ist
> aber wohl... "Therapie". Hat aber nichts mit Neid und
> Missgunst zu tun, eher mit "Warum hast du mir nur eine 2 bei
> "modisch" gegeben?"
> :-)

Äham ... ich will ja nicht nörgeln ... aber Du meinst bestimmt Therapy. Tarapie (also mit "ie" statt mit "y") ist ein sehr schönes Spiel von Kröhnland :)

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Gregor

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Gregor » 18. Juli 2006, 14:38

Klar:
Friedemann Friese und Rüdiger Dorn waren damit ursprünglich gemeint. Aber es lassen sich bestimmt noch mehr finden.
(z.B. Friedemann Friese: 3/10 für Caylus, Händler von Genua, 4/10 Tadsch Mahal, 5/10 El Grande sehr krass; man muss keines der Spiele mögen, aber dass es sich um absolut solide Spieledesigns handelt sollte doch wohl außer Frage stehen. Im Gegenzug gabs dann 10/10 für die Eigenkreationen Friesematenten, Funkenschlag, Foppen, Frischfisch...)

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Attila
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Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Attila » 18. Juli 2006, 14:46

Hiho,

Solange es ihr einziger Account ist, ist daran ja wohl auch nichts auszusetzen.

Atti

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Gregor

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Gregor » 18. Juli 2006, 14:48

Für mich ist es schlechter Stil, eigene Spiele überhaupt zu bewerten.

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Klaus Knechtskern
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Beiträge: 1660

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 18. Juli 2006, 14:55

Gregor,
Du solltest in Bezug setzen was diese Ratings bedeuten:

Im Prinzip ist es eine subjektive Bewertung des Spiel, sowie der persönlichen Lust es zu spielen. Und wenn ihm Caylus zu trocken ist dann gibt er halt nur eine 3 weil er es nicht mehr spielen will.

Wo ist das Problem?

Friesematenten hat übrigens nur eine 9 von Friedemann bekommen....

Und Rüdiger Dorn hat Caylus eine 9,5 gegeben.

Das alles ist mit Cardchessgate nciht vergleichbar...


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