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Wer gewinnt den DSP?

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Daniel Ziegler
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Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Daniel Ziegler » 24. Juli 2006, 16:49

Hallo!

Wollte mal fragen wer eurer Meinung nach den deutschen Spielepreis gewinnt? Thurn und Taxis, Caylus, Antike, gibt ja viele gute Spiele in diesem Jahr!
Die Abstimmung läuft ja nur noch bis 31. Juli, aber der Gewinner wird erst im Oktober bekannt gegeben, oder?

Also ich tippe einfach mal auf Caylus, weil der DSP ja vor allem von Vielspielern gewählt wird, und diese oft die "komplexen" Spiele bevorzugen. :)

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Werner Bär
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Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Werner Bär » 24. Juli 2006, 17:04

Ich tippe auf Thurn und Taxis.

Ich denke, wenn die Mitglieder meines Spielevereins sich an der Abstimmung beteiligen würden, würde TuT wohl das 10fache an Stimmen erhalten wie Caylus.

Bei unserem Spiele-'Wochenende' im Frühjahr wurde fast immer eines der Tut-Exemplare gespielt. Ob Caylus überhaupt gespielt wurde, weiß ich nicht (es waren jedenfalls 2 Exemplare dabei, wie bei ThurnUndTaxis auch).

Werner.

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Peer

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Peer » 24. Juli 2006, 17:50

Hi,
ich tippe auch auf T&T, einfach weil es verbreiteter ist als Caylus, den SdJ-Bonus hat und Caylus als Essen-spiel nicht mehr so frisch im Gedächnis ist ;-)

ciao
peer (hat weder Caylus noch T%T als Topkandidat angegeben)

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Daniel Ziegler
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Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Daniel Ziegler » 24. Juli 2006, 18:02

Was ist denn dann dein Topkandidat, wenn man fragen darf? :)

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Sven
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Beiträge: 213

Wer gewinnt den DSP ? = Antike

Beitragvon Sven » 24. Juli 2006, 18:04

Der Gewinner sollte aus meiner Sicht ANTIKE heißen, da es
trotz der überzeugenden spielerischen Qualität zudem ein sehr
mutiges Vorhaben gewesen ist, dieses Spiel in einer derartigen
Aufmachung zu veröffentlichen !

T&T ist auch ein brauchbares Produkt aber als Preisträger doch
eher was für das SdJ...

Sven

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peer

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon peer » 24. Juli 2006, 18:39

Hi,
Daniel Ziegler schrieb:
>
> Was ist denn dann dein Topkandidat, wenn man fragen darf? :)

Der Preisträger des Sylvesters 2005, der andere Preisträger war letztes jahr mein Topkandidat..

ciao
peer

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Andreas Odendahl

Re: Wer gewinnt den DSP ? = Antike

Beitragvon Andreas Odendahl » 24. Juli 2006, 23:53

Ich würde mich doch sehr wundern, wenn es CAYLUS nicht werden würde...

ode.

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Volker L.

Re: Wer gewinnt den DSP ? = Antike

Beitragvon Volker L. » 25. Juli 2006, 01:48

Andreas Odendahl schrieb:
>
> Ich würde mich doch sehr wundern, wenn es CAYLUS nicht werden
> würde...

Ich würde mich [i]ein wenig[/i] wundern, wenn es Caylus nicht würde,
denn die Tatsache, dass beim DSP nicht nur Freaks, sondern auch
eine Reihe halbwegs informierter mehr-als-gelegentlich-Spieler
abstimmt, die sich durchaus noch vom SdJ beeinflussen lassen,
und denen Caylus zu komplex ist, ist nicht von der Hand zu weisen.

Meine Vermutung ist Caylus knapp vor TuT, aber ein umgedrehter
Zieleinlauf ist durchaus im Bereich des Möglichen.

> Der Gewinner sollte aus meiner Sicht ANTIKE heißen, da es
> trotz der überzeugenden spielerischen Qualität zudem ein sehr
> mutiges Vorhaben gewesen ist, dieses Spiel in einer derartigen
> Aufmachung zu veröffentlichen !

Naja, nur geht es beim DSP nicht darum, Innovation zu belohnen,
sondern schlich und ergreifend darum, dasjenige Spiel aus der
Menge derer, die mann kennt(!), auszuwählen, das man für das
beste hält (also in 99% der Fälle das, was einem persönlich
einfach am besten gefällt).
Und da bin ich fest von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen
Caylus und TuT überzeugt.

Gruß, Volker

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Roman Pelek

Re: Wer gewinnt den DSP ? = Antike

Beitragvon Roman Pelek » 25. Juli 2006, 02:32

Hi Andreas,

Andreas Odendahl schrieb:
>
> Ich würde mich doch sehr wundern, wenn es CAYLUS nicht werden
> würde...

Ich habe lange Zeit auf "Caylus" getippt, aber sowohl das, was ich bei der Spieleumfrage gesehen habe als auch die Tatsache, dass "Thurn und Taxis" SdJ geworden ist, verkehren meine Prognose ins Gegenteil.

Der Nachzieheffekt eines SdJ ist enorm, zumal der DSP durch den verwendeten Wertungsmechanismus die weite Verbreitung eines Spiels zusätzlich honoriert. Außerdem ist, wie Peer schon richtig sagte, ein "TuT" frischer in Erinnerung als ein "Caylus".

Mir persönlich wäre es allerdings durchaus lieber, wenn "Caylus" den DSP gewinnen würde, weil ich eine gewisse Gegensätzlichkeit zwischen SdJ und DSP durchaus für begrüßenswert halte. Das SdJ macht öffentlichkeitswirksam auf Spiele aufmerksam, die man einer Familienrunde präsentieren kann. Der DSP darf m. E. im Gegensatz dazu durchaus Spiele hervorheben, die von ihrer Komplexität her dafür nicht geeignet sind, aber dennoch richtig gut sind. Und ein SdJ braucht verkaufstechnisch wahrlich keinen DSP mehr, die Bedeutung des DSP wird bei ein und demselben Spiel gegenüber dem SdJ einfach nur geschluckt und bringt in meinen Augen keinen Mehrwert für Niemanden.

Ciao,
Roman ("Keinen Mehrwert für Niemand" - Klingt fast nach 'ner Platte, die man mit einer Kombo namens "Ton, Spiele und Scherben" aufnehmen könnte. Anno 2072, dann leben wir allerdings hochvermutlich alle nimmer so sonderlich ;-) Aber stellt mir vorsichtshalber schonmal 'n Wecker, man weiß ja nie...)

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VolkiDU

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon VolkiDU » 25. Juli 2006, 02:50

Peer schrieb:
> ich tippe auch auf T&T, einfach weil es verbreiteter ist als
> Caylus, den SdJ-Bonus hat und Caylus als Essen-spiel nicht
> mehr so frisch im Gedächnis ist ;-)

Es wird wohl auf zwei Lager hinauslaufen, ein Lager 'Thurn und Taxis' und das Lager 'Caylus'. Beide sind heiße Anwärter und werden den Titel unter sich ausmachen.

Für mich hat aber 'TuT' die besseren Karten bei der Abstimmung. Wie Peer schon geschrieben hat, es ist verbreiteter. Mittlerweile gibt es das Spiel fast überall, nach Caylus wird oft noch gesucht. Das ist ein kleiner Vorteil, den man nicht außer acht lassen sollte, denn er könnte viel wert sein.

Einen SdJ-Bonus wird es zwar geben, das macht das Spiel 'TuT' nicht insgesamt schlechter als Platz 6 (?), aber nicht unbedingt Platz 1.

Ein vielleicht starker Punkt (vielleicht auch streitbarste) und bisher leider mit keiner einzigen Silbe erwähnt, der für 'TuT' sprechen könnte, ist der "Lokalpatriotismus". Warum? Fast jeder weiß, wer Thurn und Taxis ist und war, zudem die bekannten Städte (wenn auch manche in einer etwas ungewohnten Schreibweise) und bekannte Regionen. Das hat das gewisse "Etwas". Ein Thema, was viele informierte Gelegenheitsspieler ansprechen wird, insbesondere die "Betroffenen".

Ein weiterer großer Nachteil für 'Caylus' wird sein, dass es als unmittelbaren Konkurrenten 'Antike' haben wird, da werden sich die Vielspieler in zwei Lager teilen müssen. Im wahrsten Sinne des Wortes, werden sich die beiden Spiele hier die Punkte abjagen, 'Caylus' gewinnt zwar das Duell in dieser Wählerschaft, der lachende Dritte wird aber 'TuT' sein. Und das wird endgültig eine entscheidende Schwächung für 'Caylus' sein.

Die informierten Gelegenheitsspieler werden sich dagegen auf 'TuT' konzentrieren und festlegen. In der Wählerschaft der Gelegenheitsspieler wird das Spiel '"klar" dominieren. Eine hervorragende Ausgangsposition für 'TuT' im Titelkampf.

Letzter Punkt: Gibt es ein Gesetz der Regel? Es ist schon einige Jahre her, das ein Spiel beide Titel gewinnen konnte. Zuletzt 2001 mit Carcassonne. Wäre es nicht wieder Zeit? Aber das habe ich in meinen Überlegungen nicht einfliessen lassen.

Zusammenfassend würde ich festhalten, das 'TuT' vor 'Caylus' im Endergebnis liegen wird, zwar nicht mit einem so "dominierenden" Ergebnis. Letztes Jahr waren es knapp 1000 Punkte Differenz. Das halte ich 2006 für ausgeschlossen. Es werden viel weniger sein, vielleicht sogar in Richtung "Kopf-an-Kopf-Rennen".

In 2005 war es 'LOUIS XIV' vs.'Niagara'. Das Duell konnten die Vielspieler noch für sich entscheiden. Aber das war doch für uns nicht wirklich überraschend.

Die gute Platzierung von 'Niagara' beim letztjährigen DSP war für mich die größte Überraschung und zugleich größte Enttäuschung seit Jahren, aber das ist ein anderes Thema.

Jetzt habe ich mich auf 'Thurn und Taxis' festgelegt, obwohl ich vor einer Woche gesehen habe, mit welcher Spielfreude an einem Tisch im Garten vom Museumscafe in Duisburg 'Caylus' gespielt wurde. Tut mir leid Freunde, aber es war nicht der DSP 2006.

Grüße
Volker

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VolkiDU

Re: Wer gewinnt den DSP ? = Antike

Beitragvon VolkiDU » 25. Juli 2006, 02:57

Volker L. schrieb:
> Meine Vermutung ist Caylus knapp vor TuT, aber ein umgedrehter
> Zieleinlauf ist durchaus im Bereich des Möglichen.
> Und da bin ich fest von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen
> Caylus und TuT überzeugt.

Hallo Volker,

meine Vermutung ist eher TuT vor Caylus, aber sonst könnten wir Zwillinge sein.

Nächtliche Grüße
Volker

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Roman Pelek

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Roman Pelek » 25. Juli 2006, 03:12

Hi VolkiDu,

VolkiDU schrieb:

> Ein vielleicht starker Punkt (vielleicht auch streitbarste)
> und bisher leider mit keiner einzigen Silbe erwähnt, der für
> 'TuT' sprechen könnte, ist der "Lokalpatriotismus". Warum?
> Fast jeder weiß, wer Thurn und Taxis ist und war, zudem die
> bekannten Städte (wenn auch manche in einer etwas ungewohnten
> Schreibweise) und bekannte Regionen. Das hat das gewisse
> "Etwas". Ein Thema, was viele informierte Gelegenheitsspieler
> ansprechen wird, insbesondere die "Betroffenen".

Oh, dafür gibt es auch Bevölkerungsschichten mit eklatanten Ressentiments gegenüber bayrischen Fürstengeschlechtern. Das könnte sich m. E. sogar egalisieren. Frag' mal in Mittel- oder Norddeutschland nach.

> Letzter Punkt: Gibt es ein Gesetz der Regel? Es ist schon
> einige Jahre her, das ein Spiel beide Titel gewinnen konnte.
> Zuletzt 2001 mit Carcassonne. Wäre es nicht wieder Zeit? Aber
> das habe ich in meinen Überlegungen nicht einfliessen lassen.

Nö, das gibt es m. E. nicht. Es gibt ein "Gesetz der großen Zahlen", aber die Wahrheit, die darin steckt, wird in dieser Hinsicht uns allen nicht vergönnt sein. Weil wir nicht genug Experimente dafür an den Start bringen können.

Ciao,
Roman

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VolkiDU

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon VolkiDU » 25. Juli 2006, 03:24

Hallo Roman,

Roman Pelek schrieb:
>> VolkiDU schrieb:
> > Ein vielleicht starker Punkt (vielleicht auch streitbarste)
> > und bisher leider mit keiner einzigen Silbe erwähnt, der für
> > 'TuT' sprechen könnte, ist der "Lokalpatriotismus". Warum?
> > Fast jeder weiß, wer Thurn und Taxis ist und war, zudem die
> > bekannten Städte (wenn auch manche in einer etwas ungewohnten
> > Schreibweise) und bekannte Regionen. Das hat das gewisse
> > "Etwas". Ein Thema, was viele informierte Gelegenheitsspieler
> > ansprechen wird, insbesondere die "Betroffenen".
> Oh, dafür gibt es auch Bevölkerungsschichten mit eklatanten
> Ressentiments gegenüber bayrischen Fürstengeschlechtern. Das
> könnte sich m. E. sogar egalisieren. Frag' mal in Mittel-
> oder Norddeutschland nach.

Mmmhhh...es führt kein Weg an eine aussagekräftige Statistik vorbei, wo wie hoch die Beteiligung war.

Das bekannte Nord- und Südgefälle. Die Frage ist, wie ernst werden die Ressentiments bei Spielen genommen. Die WM 2006 hat alle ein bißchen näher gebracht ;-) Geht die Gloria denn nicht als Pommerin oder Friesin durch? :lol:

> > Letzter Punkt: Gibt es ein Gesetz der Regel? Es ist schon
> > einige Jahre her, das ein Spiel beide Titel gewinnen konnte.
> > Zuletzt 2001 mit Carcassonne. Wäre es nicht wieder Zeit? Aber
> > das habe ich in meinen Überlegungen nicht einfliessen lassen.
> Nö, das gibt es m. E. nicht. Es gibt ein "Gesetz der großen
> Zahlen", aber die Wahrheit, die darin steckt, wird in dieser
> Hinsicht uns allen nicht vergönnt sein. Weil wir nicht genug
> Experimente dafür an den Start bringen können.

In der Tat, da habe ich diesen ;-) vergessen.

Gruß zur nächtlichen Stunde
Volker

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Peter Gustav Bartschat

[OT] Wo Fürstin Gloria herkommt

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 25. Juli 2006, 05:56

VolkiDU schrieb:
> Geht die Gloria denn
> nicht als Pommerin oder Friesin durch? :lol:

Mit ein bisschen Spielraum in der Interpretation könnte sie als Sächsin durchgehen: Fürstin Mariae Gloria ist eine geborene Gräfin von Schönburg-Glauchau, und Glauchau liegt in der Nähe von Chemnitz.

Allerdings ist Fürstin Mariae Gloria selbst in Stuttgart geboren und somit nach heutigem Verständnis eher eine nach Bayern zugezogene Baden-Württembergerin.

Mit einem lieben Gruß
Gustav
(Bär von Essen und Buchhändler zu Augsburg)

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OMI

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon OMI » 25. Juli 2006, 08:45


Kurz und bündig: ich gehe von einem sogar recht deutlichen Sieg von TuT aus.

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Roman Pelek

[OT] Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Roman Pelek » 25. Juli 2006, 08:59

Hi VolkiDu,

VolkiDU schrieb:

> Das bekannte Nord- und Südgefälle. Die Frage ist, wie ernst
> werden die Ressentiments bei Spielen genommen. Die WM 2006
> hat alle ein bißchen näher gebracht ;-) Geht die Gloria denn
> nicht als Pommerin oder Friesin durch? :lol:

Kommt drauf an. Mit ein bissl Verkleidung geht vieles ;-)

> > > Letzter Punkt: Gibt es ein Gesetz der Regel? Es ist schon
> > > einige Jahre her, das ein Spiel beide Titel gewinnen
> konnte.
> > > Zuletzt 2001 mit Carcassonne. Wäre es nicht wieder Zeit?
> Aber
> > > das habe ich in meinen Überlegungen nicht einfliessen
> lassen.
> > Nö, das gibt es m. E. nicht. Es gibt ein "Gesetz der großen
> > Zahlen", aber die Wahrheit, die darin steckt, wird in dieser
> > Hinsicht uns allen nicht vergönnt sein. Weil wir nicht genug
> > Experimente dafür an den Start bringen können.
>
> In der Tat, da habe ich diesen ;-) vergessen.

Siehste, deshalb hab' ich ja auch keinen platziert :-D Damals, '73, als ich geboren wurde, hatten wir ja auch noch keine, um Ironie kenntlich zu machen. Generell hatten wir ja nicht sonderlich viel, so kurz nach dem Krieg, war ja alles kaputt...

Ciao,
Roman (Und wieso fallen mir ausgerechnet jetzt die Worte eines Gastronomen aus dem Allgäu ein, der angesichts von Dauerregen - diese Wetterlage gab es der Sage nach dieses Jahr in Deutschland auch schonmal - trotzdem ganz trocken meinte: "Unsere Kurgäste dürften sich eigentlich nicht beschweren, zumindest nicht die Allergiker. Denn heute findet definitiv kein Pollenflug statt." Ich wäre vor Lachen fast an meinem Frühstücksei erstickt.)

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

[OT] Bär von Essen

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 25. Juli 2006, 10:53

Peter Gustav Bartschat schrieb:
>
> Mit einem lieben Gruß
> Gustav
> (Bär von Essen und Buchhändler zu Augsburg)

und Unikum zu Spielbox-Forum.

Gruß Carsten (FAIRspielter zu Pinneberg, Klammersätzer zu Forum)

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Franz-Benno Delonge
Kennerspieler
Beiträge: 277

Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 25. Juli 2006, 11:00

Hallo Roman, liebe Auguren,
tiefste Zustimmung meinerseits für Romans Ausführungen:

> Mir persönlich wäre es allerdings durchaus lieber, wenn
> "Caylus" den DSP gewinnen würde, weil ich eine gewisse
> Gegensätzlichkeit zwischen SdJ und DSP durchaus für
> begrüßenswert halte. Das SdJ macht öffentlichkeitswirksam auf
> Spiele aufmerksam, die man einer Familienrunde präsentieren
> kann. Der DSP darf m. E. im Gegensatz dazu durchaus Spiele
> hervorheben, die von ihrer Komplexität her dafür nicht
> geeignet sind, aber dennoch richtig gut sind. Und ein SdJ
> braucht verkaufstechnisch wahrlich keinen DSP mehr, die
> Bedeutung des DSP wird bei ein und demselben Spiel gegenüber
> dem SdJ einfach nur geschluckt und bringt in meinen Augen
> keinen Mehrwert für Niemanden.

Gerade deshalb fürchte ich, dass sich der DSP mit dem derzeitigen Modus in ein unglückliches Niemandsland hineinbewegt. Früher gab es die Kritik, dass viel zuwenig Leute an der Abstimmung teilnehmen, sodass das Ganze manipulierbar wurde. Jetzt hinwiederum haben wir einen echten "Publikumspreis", immer mehr Leute machen mit - und das Resultat ist, dass sich das Ergebnis des DSP dadurch immer mehr dem "Spiel des Jahres" angleicht, wodurch er letztlich - wie Roman sagt - irgendwann völlig überflüssig wird. In diesem Sinn wird es wirklich interessant sein, zu sehen, ob "Thurn und Taxis" oder "Caylus" die Nase vorn haben.

Wenn der Deutsche Spielepreis wirklich eine echte Alternativaussage zum "Spiel des Jahres" machen will, dann wäre es vielleicht eine bedenkenswerte Idee, auch hier eine Art Jury zu installieren - vielleicht 50 anerkannte Spielefreaks, natürlich ohne Autoren und Verlagsvertreter. Da könnte man sogar ein Mordsbrimborium draus machen - vielleicht eine Wahl der Juroren hier auf spielbox-online, mit Kandidatenvorstellung und allem drum und dran...

Oder haltet ihr das für eine völlig abwegige Idee?

Reformerische Grüße
Benno

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Michael Weber

Re: [OT] du auch

Beitragvon Michael Weber » 25. Juli 2006, 11:21

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> Peter Gustav Bartschat schrieb:
> > Mit einem lieben Gruß
> > Gustav
> > (Bär von Essen und Buchhändler zu Augsburg)

> und Unikum zu Spielbox-Forum.
> Gruß Carsten (FAIRspielter zu Pinneberg, Klammersätzer zu
> Forum)

Das trifft aber auf dich auch zu ...

Michael
(Macher vom Reich und Motzer zu Spiele)

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achim

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon achim » 25. Juli 2006, 11:31

Franz-Benno Delonge schrieb:

> Gerade deshalb fürchte ich, dass sich der DSP mit dem
> derzeitigen Modus in ein unglückliches Niemandsland
> hineinbewegt. Früher gab es die Kritik, dass viel zuwenig
> Leute an der Abstimmung teilnehmen, sodass das Ganze
> manipulierbar wurde. Jetzt hinwiederum haben wir einen echten
> "Publikumspreis", immer mehr Leute machen mit - und das
> Resultat ist, dass sich das Ergebnis des DSP dadurch immer
> mehr dem "Spiel des Jahres" angleicht, wodurch er letztlich -
> wie Roman sagt - irgendwann völlig überflüssig wird.

Hallo Franz-Benno,

ich sehe das nicht ganz so wie du. Beim DSP stimmt wahrlich nicht "das Publikum" ab.
Das bleibt nach wie vor nur Insidern überlassen. Die Gelegenheitsspieler wissen doch von dieser Abstimmerei überhaupt nichts. Die absoluten Zahlen an abgebenen Stimmzetteln sind gemessen an verkauften Spielen denn eher sehr gering, bis kaum messbar. Wenn T&T sich 500.000 Mal verkaufen soll, und Hasbro Spiele in sehr hohen Auflagen ins "Publikum" drückt, wie du es nennst, müssten da schon einige Stimmzettel mehr rauskommen, wenn deine These stimmen sollte. Der DSP ist nach wie vor in meinen Augen ein absoluter Insiderpreis.
Wenn jedoch die Insider mit der Wahl des SDJ einverstanden sind, weil sie eben gerade dieses Spiel am liebsten spielen, so soll es auch gewählt werden. Da SDJ lediglich ein Kritikerpreis von einer handvoll Leuten ist, DSP jedoch von Spielern gewählt wird, sind die Preise nicht überflüssig, sondern werden lediglich in bestimmten Fällen gegenseitig bestätigt.

Gruß
achim

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OMI

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon OMI » 25. Juli 2006, 11:33


Es wäre sehr schade, wenn man jetzt am Spielepreis etwas ändern würde!

Endlich hat der Deutsche Spielepreis eine große Anzahl an Spielern, die sich an der Abstimmung beteiligen. Endlich ist es ein aussagekräftiger Preis.
Kommt dann aber ein Ergebnis raus, was dem "eingefleischten Elite-Spielfreak" (man verzeih mit diese Übertreibung) nicht entgegenkommt, muss man wieder etwas ändern?

Genau das eben nicht!
Es ist ein reiner Publikumspreis - und wenn die Mehrzahl der Spieler eben kein Hardcore-Taktikspiel bevorzugt, dann ist es gut so!

Das sollte man nicht ändern - sondern einfach akzeptieren.

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Günter Cornett

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon Günter Cornett » 25. Juli 2006, 11:38

Franz-Benno Delonge schrieb:
>

> Gerade deshalb fürchte ich, dass sich der DSP mit dem
> derzeitigen Modus in ein unglückliches Niemandsland
> hineinbewegt. Früher gab es die Kritik, dass viel zuwenig
> Leute an der Abstimmung teilnehmen, sodass das Ganze
> manipulierbar wurde. Jetzt hinwiederum haben wir einen echten
> "Publikumspreis", immer mehr Leute machen mit - und das
> Resultat ist, dass sich das Ergebnis des DSP dadurch immer
> mehr dem "Spiel des Jahres" angleicht, wodurch er letztlich -
> wie Roman sagt - irgendwann völlig überflüssig wird. In

Ja, wobei der DSP dadurch beeinflussbar ist, dass Clubs und Läden vor allem die Spiele wählen, über die sie verfügen. Wer ein gutes Vertriebsnetz hat, schafft daher schon mal mehr Stimmen.


> diesem Sinn wird es wirklich interessant sein, zu sehen, ob
> "Thurn und Taxis" oder "Caylus" die Nase vorn haben.
>
> Wenn der Deutsche Spielepreis wirklich eine echte
> Alternativaussage zum "Spiel des Jahres" machen will, dann
> wäre es vielleicht eine bedenkenswerte Idee, auch hier eine
> Art Jury zu installieren - vielleicht 50 anerkannte
> Spielefreaks, natürlich ohne Autoren und Verlagsvertreter. Da

Wo willst du die hernehmen?
Und wie willst du da eine kontinuierliche Arbeit leisten?
Alles ist mit Arbeit verbunden.

> könnte man sogar ein Mordsbrimborium draus machen -

So wie beim ALEX, dem unbekannten Medienpreis?

> vielleicht eine Wahl der Juroren hier auf spielbox-online,
> mit Kandidatenvorstellung und allem drum und dran...
>
> Oder haltet ihr das für eine völlig abwegige Idee?

Ja.

Wenn schon noch ein Preis, dann ich fände es aus Autorensicht sinnvoller einzelne Leistungen von Autoren auszuzeichnen, die die Spieleentwicklung weitergebracht haben, die deutlich machen, was in einem guten Spiel stecken kann. Nicht die Frage Vielspieler oder Massenkompatibilität sondern ist es künstlerisch wertvoll?

Francis Treshams 1830, Civilization fällt mir da als erstes ein. Das sind richtige Meisterwerke, sowohl von der Spielmechanik als auch inhaltlich. Als Autor staune ich da immernoch: wie kann ein Mensch sich soetwas ausdenken?
Tichu, Rumis, Carcassonne und Siedler gehören für mich ebenso dazu, Magic vermutlich auch (ich hab's nie gespielt). Aber auch Troja, das als Spiel eher guter Durchschnitt ist (nicht schlecht, nicht spektakulär), es hat jedoch eine tolle Verbindung von Thema und Spielmechanik. Gleiches gilt für Revolution (wieder Tresham). Und Jeffs Kreuzwortpyramiden wäre da ganz sicher auch ein Kandidat.

Soetwas besonderes sehe ich weder bei Caylus noch Antike noch Thurn und Taxis, obwohl dies alles hervorragende Spiele sind und sicher viel häufiger auf den Spieltisch kommen, allein aufgrund des Spielspasses.

Eine Auszeichnung wäre da rückblickend über einen 5-Jahres-Zeitraum sinnvoll nach einer Wartezeit von 1-2 Jahren.

Aber ich sehe niemanden, der einen solchen Preis organisieren könnte, weder deinen noch meinen Vorschlag.

Gruß, Günter

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peer

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon peer » 25. Juli 2006, 12:03

Hi,
achim schrieb:

> sehr gering, bis kaum messbar. Wenn T&T sich 500.000 Mal
> verkaufen soll, und Hasbro Spiele in sehr hohen Auflagen ins
> "Publikum" drückt, wie du es nennst, müssten da schon einige
> Stimmzettel mehr rauskommen, wenn deine These stimmen sollte.
> Der DSP ist nach wie vor in meinen Augen ein absoluter
> Insiderpreis.

Naja, was heisst "Insiderpreis"? Beim letzten Mal gab es knapp 2000 Stimmen. Das sind nicht gerade viele, aber doch ,mehr als sich hier im Forum beteiligen ;-)

Als Hauptproblem sehe ich beim DSP zweierlei:

1) Wie Günter schon schrieb: Durch die große Beteiligung von Spielerclubs etc. haben natürlich Spiele mit besserer Betriebsstruktur größere Chancen, als die mit kleineren. Unbekanntere Spiele (unabhängig von deren Qualität) können gar nicht gewinnen, denn sie können nicht gewählt werden, wenn sie keiner kennt. Dann hat man den Effekt, dass ein Spiel gewählt wird, dass alle kennen. Das kann man als Würdigung des Autoren verstehen. Doch mehr Spiele werden dadurch nicht verkauft (Es gewinnen nur Spiele die jeder kennt) - Den SdJ-Effekt, nämlich auf besondere Spiele hinzuweisen, kann der DSP daher nicht leisten.
Fazit: Es können nur Spiele gewinnen, die jeder kennt, ergo die eh schon erfolgreich sind.

2) Der SdJ hat eine klare Aussage: Es ist das Spiel, dass die Spielkultur nach Ansicht der Jury am besten fördert. Auch der Portner oder der Bruno haben klare Aussagen: Es sind die Spiele, die der Jury am meisten Spaß gemacht haben.
Aber was ist die Aussage des DSP? Jeder stimmt nach anderen Kritierien ab: Der eine wählt die Spiele, die ihm am meisten Spaß gemacht haben. Eina anderer wählt die Spiele, von denen er meint, sie hätten den Preis verdient (nicht unbedingt dasselbe). Wieder andere wählen mit Absicht z.B. keine Absacker, weil die nach deren Meinung nicht DSP-tauglich wären etc. Und ohne Aussage ist die Interpretation des Preises schon schwierig. Fragen wie "Wie konnte Niagara gewinnen?" sind überflüssig, denn letztlich stimmt jeder nach anderen Gesichtspunkten ab. Z.T. herrscht nicht einmal Einigkeit darüber, welche Spiele überhaupt genannt werden dürfen. Und letztlich kann jeder abstimmen, auch die, die nur drei Spiele des jeweiligen Jahrgangs kennen (siehe 1).

Fazit: Der DSP ist eine Umfrage, kein Preis.

Der DSP ist eine Spielerei, nicht mehr. Es ist so ein bisschen wie bei "Deutschland sucht den Superstar": Es gewinnt nicht unbedingt der beste Sänger, sondern der, auf den sich die meisten einigen können. Und die Kriterien dafür sind selten die, die es eigentlich hätten sein sollen (der ist süß, der muss gewinnen. Der andere hat eine Freundin. Der hat schon das sdJ gewonnen. Für den stimmen sowieso alle. Ich mag den nicht, also stimme ich für den Konkurrenten) ;-)

ciao
peer

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Frank Biesgen
Kennerspieler
Beiträge: 267

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon Frank Biesgen » 25. Juli 2006, 12:23

Moin Benno,

Abhilfe könnte meines Erachtens schon eine deutlichere zeitliche Trennung der beiden Preise schaffen. Wenn am Tage x das Spiel des Jahres verkündet wird und die Abstimmung zum DSP, sagen wir, 6 Wochen später endet, dann bleiben 6 Wochen, in denen natürlich viele den/die SdJ-Preisträger spielen und ihn zumindest mit ein, zwei Punkten bedenken werden. Endet die Abstimmung aber einen Tag vor der Verkündung, so hat man ein "Problem" weniger.

Gruß FBI

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Maddin

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Maddin » 25. Juli 2006, 13:31

OMI schrieb:
>
>
> Kurz und bündig: ich gehe von einem sogar recht deutlichen
> Sieg von TuT aus.

... wobei das "Gesetz der Serie" eigentlich für CAYLUS spricht: schließlich sind seit PUERTO RICO nur Spiele der Marke "NehmeichliebergleichSiegpunkteodererstmalGeldumesdanninnochmehrSiegpunkteinvestierenzukönnen" zum Preisträger gewählt worden. Bezeichnend, dass gar keine grundsätzlich anderen Spiele genannt wurden...

Ehrlich: ich finde auch als Vielspieler inzwischen das "Spiel des Jahres" als Preis origineller als den Deutschen Spielepreis. Das war eigentlich mal anders gedacht, oder???

Schulterzuckende Grüße,
Maddin = : - )
(der seine dicken Punkte deshalb auf die originellen Außenseiten TERRA NOVA, MILLIONEN VON SCHWALBEN und ZAUBERSTAUBER gesetzt hat)


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