Beitragvon Peter Dörsam » 12. August 2006, 14:06
Wir sind in der Tat im Rahmen der Einführung der zusätzlichen Persönlichkeit auf eine Änderung des Tauschverhältnisses gekommen, ansonsten wäre die Goldstrategie einfach zu stark. Allerdings wurde die Goldstrategie in unseren Spielrunden auch ohne die zusätzliche Persönlichkeit oft erfolgreich gespielt. Wenn man alle Gelehrten hatte, war das Rüsten dann meist nur noch durch die Anzahl der Legionen/Galeeren bzw. die Anzahl der Städte/Tempel begrenzt, so dass die noch notwendigen Feldherren zumeist schnell gewonnen waren. Ich habe das auch oft und gern gespielt und werde es vermissen :-( . Durch den Umtausch 2:1 kann die Goldstrategie auch funktionieren, aber sie verliert ihre Dominanz. Zudem steigt die Bedeutung von Städten mit anderen Ressourcen, insbesondere Eisen, die Frage ob man sich bei der Goldstrategie nur auf Goldstädte konzentriert dürfte wieder relevant sein.
Die Regel mit der zusätzlichen Persönlichkeit ist für Spieler gedacht, die das Spiel noch nicht so gut kennen. Hier gab es häufiger Spielrunden bei denen die Spieler den Bewegungsfortschritten, bzw. den Fortschritten insgesamt, zu wenig Beachtung schenkten. Wenn dann nur noch Feldherren übrig waren und noch kein Spieler gewonnen hatte, dauerte das Endspiel auf Grund der fehlenden Bewegungsmöglichkeit oft ziemlich lang. Spieler ohne die Bewegungsfortschritte versuchten erfolglos auf die Eroberung von Tempeln zu spielen und waren frustriert, denn es gab ja keine andere Möglichkeit mehr um Siegpunkte zu erreichen. Nach der neuen (Anfänger-) Regel bleibt den Spielern in einer derartigen Situation immer die Möglichkeit alle Fortschritte zu erlangen, dann erhalten sie auch eine zusätzliche Persönlichkeit, reicht diese noch nicht zum Sieg, haben sie nebenbei die Grundlage für die Eroberung von Tempeln gelegt, denn nun besitzen Sie alle Fortschritte.