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Die (neuen) Entdecker

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bernd

Die (neuen) Entdecker

Beitragvon Bernd » 22. August 2006, 20:58

Hallo Zusammen,
Bei den neuen Entdeckern würfelt der Spieler, der weniger als 4 Gold besitzt.

Alle anderen Spieler erhalten ein Gold mehr als derjenige, der gewürfelt hat.

Bei uns war es dann oft so, dass ein Spieler über viele Runden der "Goldesel" war. Das war für diesen Spieler ganz schön frustrierend und derjenige hat auch keine Partie gewonnen.

Meiner Meinung nach sollten die anderen Spieler eher ein Goldstück weniger bekommen als der Würfler (maximal aber gleichviel) ...
Oder steckt hinter der Regel "ein Gold mehr" ein tieferer Sinn, der mir entgangen ist?

Bernd

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 23. August 2006, 09:05

Bernd schrieb:
>
> Bei den neuen Entdeckern würfelt der Spieler, der weniger als
> 4 Gold besitzt.
> Alle anderen Spieler erhalten ein Gold mehr als derjenige,
> der gewürfelt hat.

Ich habe die Regel jetzt nicht vor mir, glaube dir aber, daß du lesen kannst ;-)


> Oder steckt hinter der Regel "ein Gold mehr" ein tieferer
> Sinn, der mir entgangen ist?

Wenn ich mit meinem Geld so schlecht gehaushaltet habe, daß ich einen Nachschub unbedingt benötige, dann sollen die Mitspieler eben auch belohnt werden, daß sie so gut mit Geld umgehen können (Das ist wie bei einer Bank: Wer dort mehr Geld lagert, bekommt auch mehr hinzu. Ich glaube, das wird dort [i]Zinsen[/i] genennt ;-) ).

Tendenziell haben die Mitspieler ja gleich viel Geld und nur wer mit dem Geld so um sich wirft, als hätte er unendlich viel davon, muß sehen wo er bleibt. Das geht im richtigen Leben nicht, warum sollte es also im Spiel möglich sein?

Gruß Carsten (der mit seinem Geld 51 Wochen im Jahr gut haushalten kann)

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Eric

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon Eric » 23. August 2006, 09:32

Ich denke der Sinnzusammenhang ist der, dass ein Spieler mit wenig Gold somit viel Gold ausgegeben hat. Wer viel Gold ausgegeben hat, hat viele oder grosse Spielsteine auf dem Spielfeld und somit potentiell viele Siegpunkte. Ich sehe hier deshalb einen Mechanismus um den Führenden ein wenig zu behindern.

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Andreas Odendahl

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon Andreas Odendahl » 23. August 2006, 10:37

Hi!

Ja, ich glaube aber zu verstehen, wie Bernd das meint. Ist uns in einigen Partien auch aufgefallen, dass man da schnell reinrutschen kann und dann leicht nicht mehr rauskommt. Da muss man den richtigen Zeitpunkt abwarten und nutzen um aus der Miesere wieder rauszukommen.

Ich denke aber, dass man mit ein wenig Spielerfahrung diese Herausforderung meistern kann...

ode.

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Grzegorz Kobiela

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. August 2006, 10:48

Wenn man nach dem Würfeln sein Geld nicht gleich wieder verpulvert, kann man sehr schnell das Blatt wenden. In unserem letzten Spiel saß meine Freundin etwa 3/4 des Spiels durchgehend auf dem Würfel, da sie stets alles wieder verpulverte bzw. ich nicht so viel ausgegeben habe, damit ich der Goldjunge werde. Nur als sich dann für mich eine tolle Gelegenheit geboten hat, eine Siedlung auf einer sehr reichen Insel abzusetzen, um die vollen Punkte dann für mich sichern, war ich plötzlich der Goldjunge und blieb es auch wenige Runden - bis meine Freundin wieder zugeschlagen hat.

Im Endeffekt hatte ich also unzählige Runden 1 Gold mehr bekommen. Dennoch habe ich nur durch geschickten Bluff bei den Pflanzenchips gewonnen (meine 15er habe ich nie weiter besetzt, wohl aber die 5er und 10er, so dass sie diese umkämpft hat). Auch mit dem einen Gold weniger ist man nicht gleich am Ende, wie man daran schön sieht.

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raccoon

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon raccoon » 23. August 2006, 12:38

Hallo Bernd,

Deine Beobachtung, dass man schnell zum Dauerwürfler wird, kann ich bestätigen und ist in unseren Partien (vor allem bei den ersten paar Malen) öfters so vorgekommen. Wenn man - wie von Andreas beschrieben - so spielt, dass man direkt nach dem 1. Würfeln sehr sparsam ist und darauf wartet, dass die Mitspieler etwas spendabler mit ihrem Gold umgehen, kann man dem Dauerwürfeln entgehen und schon bald darf jemand anderes den Mitspielern je 1 Gold mehr zuschustern - ganz ohne Regeländerung.

(Spekulation: Würden die Mitspieler weniger Gold als der Würfler erhalten, würde man zum schnellen Goldverbrauch animiert, was dem Spielverlauf vermutlich nicht besonders zuträglich wäre.)

Ciao :)

raccoon

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OMI

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon OMI » 24. August 2006, 10:17

Kann ich voll und ganz bestätigen - vor allem wenn man zu zweit spielt. Wer einmal im Vorteil liegt (also mehr Gold hat) - kann lange Zeit davon profitieren, wenn er sinnvoll vorgeht.

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Bernd

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon Bernd » 24. August 2006, 12:42

Hi,
wir haben es gestern mal so ausprobiert: Alle erhalten gleich viel Gold. Das hat uns besser gefallen. Man mußte immer noch auf seinen Goldverbrauch achten und konnte den Posten dees Würflers auch längere Zeit innehaben. Allerdings kam man auch leichter wieder davon los. Waren allerdings nur 1,5 Partien (Mussten die Zweite aus Zeitgründen abbrechen).

Bernd

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RedPiranha
Kennerspieler
Beiträge: 357

Re: Die (neuen) Entdecker

Beitragvon RedPiranha » 24. August 2006, 21:46

Wer sein Gold richtig einsetzt, der hat doch dadurch Vorteile, z.B. höherwertige Spielfiguren auf den Inseln oder Kärtchen nach Wahl, daher muss dies durch die Goldeselfunktion ausgeglichen werden. Natürlich können die anderen Spieler Glück haben und immer die passenden Plättchen "blind" nachziehen, so dass sie dadurch weniger Gold verbrauchen. Doch im Verlaufe vieler Partien sollte immer der im Vorteil sein, der sich gute Plättchen kauft.


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