Beitragvon Volker L. » 23. August 2006, 20:39
Tom schrieb:
>
> Die selben Fragen könnte man sich bei der Musik auch stellen.
> Aber trotzdem gibt es sie dort als feste Größe.
>
> Eine ganz gewagte These:
> Hätten wir bei Spielen Charts wie in der Musik (nicht nur
> bezogen auf ein Kaufhaus, sondern bundesweit bzw. weltweit).
> Hätte der "normale" Kunde eine einfache, verständliche
> Möglichkeit der Orientierung. Besonders Autoren würden dann
> mehr Beachtung finden (wow, Heinz Meister ist mit vier Titeln
> in den Top 10).
> Es gäbe Chartbreaker - schau mal, von 0 auf Platz 2 - es gäbe
> Longseller - und alles für den normalen Kunden offensichtlich
> und klar strukturiert.
> Ich schau mir Spiele der Top 10, Neueinsteiger usw.
> vielleicht genauer an. Ich kann mich durch die Liste beraten
> lassen (was, seit 50 Wochen in den Top 100, dann kann es
> nicht schlecht sein).
Würde so nicht gehen, denn hier macht sich eine Besonderheit
der Spielebranche bemerkbar, dass nämlich - im Gegensatz zu
den meisten (fast allen? allen?) Branchen - die Anzahl der Leute,
die sich nicht dafür interessieren und völlig ahnungslos sind, aber
totzdem einmal oder zweimal (Weihnachten & Geb.tag) im Jahr
eins kaufen, so gigantisch viel größer ist als die Gruppe der
Interessierten, dass sie die Vekaufscharts total dominieren.
Veröffentlichte Verkaufscharts als Entscheidungshilfe wären
nur eine Potenzierung der initialen Empfehlung, weil 99,99% aller
Käufer blind das kaufen, was ihnen empfohlen wird.
Gruß, Volker