Anzeige

Angaben zum Spielmaterial

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
VolkiDU

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon VolkiDU » 22. September 2006, 18:01

achim schrieb:
> Beim Trabbi
> hätte man im Feld "0 auf 100" auch "durchaus möglich" angeben
> können. :grin:

Durchaus möglich bei Rückenwind :lol:

Benutzeravatar
peer

Re: Angaben zum Spielmaterial

Beitragvon peer » 22. September 2006, 18:03

Hi,

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
> Hmmm, Du meinst also, man darf nur etwas dazu sagen, wenn man
> selbst einen Verlag hat?
>
> Ahja .... soviel zum Thema Diskussion.

Interessant. Geschrieben habe ich "Ich hoffe du machst mal einen Spieleverlag auf, Wolfram. Dann kannst du es mal all den Anfängern zeigen, wie zackig das geht".

Ich habe nicht geschrieben, dass du keine Recht auf Meinung haben darfst oder so. Für jemanden, der meint, Regel erklärt man am besten durchs vorLESEN sind deine Lesekompetenzen offenbar nicht sehr ausgebildet :-)
(Klingt hart? Ich lasse mir eben nur ungern Worte in den Mund legen).

Ich finde die Diskussion hier interessant, insbesondere in Anbetracht der Diskussion über das zusätzliche Tempus-Material, das ja auch nicht OK ist.
Übrigens zähle ich gerade die Haferflocken in meinem Müsli. Leider steht da auch nicht genau auf der Schachtel, wieviel drin sind (nicht mal in Gramm - da ist nur das Komplettmüsli drauf) - wer weiss ob mein Nachbar nicht mehr Haferflocken erwischt hat? Da muss die Lebensmittelpolizei ran!

ciao
peer

Benutzeravatar
Klaus Knechtskern
Kennerspieler
Beiträge: 1660

Re: OT Propheten

Beitragvon Klaus Knechtskern » 22. September 2006, 18:12

Wenn die Nachfrage entsprechend ist kann ich mal bei einem Produzenten in China anfragen ;-)

Benutzeravatar
Volker L.

Re: Angaben zum Spielmaterial

Beitragvon Volker L. » 22. September 2006, 18:19

peer schrieb:
>
> Hi,
> Ich hoffe du machst mal einen Spieleverlag auf, Wolfram. Dann
> kannst du es mal all den Anfängern zeigen, wie zackig das
> geht ;-)
>
> ciao
> peer (der sich freut, dass er mal wieder bestätigt wurde:
> http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=147409&t=147378)

...und wenn Du zwischen dem Link und der schließenden Klammer ein
Leerzeichen gelassen hättest, würde der Link auch funktionieren... :roll:

(beispielsweise so:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=147409&t=147378 )

pingelige Grüße, Volker

Benutzeravatar
Volker L.

Re: Definition von "ca"

Beitragvon Volker L. » 22. September 2006, 19:24

VolkiDU schrieb:
>
> Volker L. schrieb:
> > Gerade bei Mietverträgen - wenn ich eine Wohnung zu "ca.
> > 70qm" miete
> > und dann durch Nachmessen feststelle, dass es nur 63qm
> > sind... :mad:
>
> Volker, zieh' Dich jetzt nicht aus der Verantwortung. Schon
> vergessen? Du [b]vermietest[/b] doch immer noch Deine ca. >
> 50 Wohnungen. Warum solltest Du bei einer solchen stattlichen
> Zahl nur eine einzige Wohnung mieten? :-))

Wie kommst Du auf ca. 50? In dem damaligen (hypothetischen!) Beispiel
war von [i]einer[/i] Wohnung die Rede. Mir scheint, Du hast ca. einen Knick
in der Optik? :-P :-D

Ca. 50 ist die qm-Größe meiner derzeitigen Wohnung (laut Mietvertrag
51,30 qm - da mein WBS nur bis 50 qm galt, brauchte ich für die 1,30
darüber noch eine Ausnahmegenehmigung :roll: )
Warum ich lieber eine 70 qm-Wohnung hätte? Naja - kannst Du alle Deine
Spiele noch ohne Platzprobleme lagern? ;-)

Gruß, Volker (wird seinem frechen Namensvetter irgendwann noch den Hals umdrehen...)

Benutzeravatar
VolkiDU

Re: Vorschlag zur Güte

Beitragvon VolkiDU » 22. September 2006, 21:18

Michael Weber schrieb:
> Da wir hier ja von Zirka-Mengen sprechen, die über der
> tatsächlichen Anzahl liegen, was nach Regeln benötigt wird,
> schlage ich vor, dass die Verlage zukünftig für die
> mathematisch korrekten Menschen unter uns einen an sie selbst
> adressierten Umschlag mit dem Aufdruck "Antwort" (sprich
> kostenfreier Versand, Porto zahlt Empfänger) beilegen. In
> diesem können überzählige Steine (oder auch ganze Kamele,
> wenn der Umschlag groß genug ist) dann an den Verlag
> zurückgeschickt werden. Das wäre doch mal Kundenservice

Bei den Kamelen sollte man aber nicht vergessen, kleine Lüftungslöcher zu stanzen. Tierschutz sei Dank.

> (was
> soll ein Spieler schon mit ein paar Klötzchen zu viel
> anfangen?)!

Sammeln....sammeln. :-))

Bisher habe ich öfter 'mehr' als 'zu wenig' an Material gehabt. Obwohl bei mir immer noch der Puls steigt, wenn ich das erste Mal nach dem Öffnen das Material nach Vollständigkeit abzähle. Das wird sich bei mir nie ändern, daran habe ich mich schon gewöhnt.

Benutzeravatar
Jürgen Karla
Kennerspieler
Beiträge: 725
Kontakt:

Re: Angaben zum Spielmaterial

Beitragvon Jürgen Karla » 22. September 2006, 22:10

Hallo,

bei mir ist es im Regelfall so, daß ich ein Spiel kaufe, das Material ausstanze und dann in einem Zug auch zähle. Normalerweise kommt das Spiel dann auf den großen Stapel mit den noch zu lesenden Regeln (im Moment auch mal wieder viel zu viele).
Habe ich dann den Eindruck, daß laut Materialauflistung etwas fehlt, schicke ich eine Email an den Verlag - also noch lange bevor ich anhand der Regel überhaupt merke, daß das Material ggfs. eigentlich gar nicht benötigt würde.
Wenn dort eine ca.-Angabe zu finden wäre, würde ich jedoch vermutlich auch nicht anders handeln... Tja, die schöne deutsche Genauigkeit. :-/

Viele Grüße
Jürgen Karla

Benutzeravatar
Wolfram Püchert alias WeePee

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 22. September 2006, 23:00

Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Bevor es ganz unsinnig wird - was es zum Teil leider schon ist:
>
> Spielkarten und Holzwürfel zu vergleichen ist wie Äpfel und
> Brokkoli.

Dummerweise können das Kunden tun. Ich entscheide mich zwischen einem Kartenspiel, das exakt ist, oder einem Spiel, welches ca.-Angaben enthält.

Ob Du es nun für unsinnig erachtest oder nicht: Der Kunde ist nun einmal derjenige, der die Spiele kauft. Und wenn er Äpfel mit Birnen vergleicht, muss sich der Anbieter darauf einstellen.

> Spielkarten werden in einem Druckbogen, in dem die Zahl der
> Spielkarten definitionsgemäß durch die Grafikdatei festgelegt
> ist, "berechnet". Ist der Druckbogen von vorneherein auf 55
> Karten ausgelegt, werden nachher auch genau die 55 Karten im
> Spiel sein (meist dann in einer Cellophan-Hülle).

Ahja.

> Holzwürfel wie z.B. bei Caylus werden aus einem riesengroßen
> Topf (sinnbildlich) herausgegriffen und von Hand in eine
> große Zipptüte geworfen. Natürlich wird auch hier versucht,
> eine gewisse Anzahl reinzutun, aber wenn es insgesamt 140
> sind (wie in Caylus der Fall), dann kann es einfach
> passieren, dass mal der ein oder andere fehlt. Für das Spiel
> ist dieser Mangel irrelevant.

Okay.

> Zum Kauf angeboten wird dem Kunden ein Spiel, das reibungslos
> funktioniert. Ein Spiel, das genug Material beinhaltet, um
> die versprochene Spielmöglichkeit zu bieten. Und das hast Du,
> egal ob da nun 138 oder 140 Steine drin sind (um beim
> Caylus-Beispiel zu bleiben).

Da geht es aber los .... nicht jeder Kunde denkt so, wie Du es annimmst.

> Die Alternative wäre, dass bei Materialien, die nicht
> spieltechnisch limitiert sind, gar keine Angabe über die
> Menge gemacht wird, sondern einfach nur "Holzwürfel in 5
> Farben" in die Materialliste geschrieben wird. Doch ich kann
> mir vorstellen, dass wir dann Unmengen von Anfragen bekommen,
> ob und wieviele Steine nun eigentlich ins Spiel gehören...

Wie wäre es mit der Angabe: "Mindestens"?

> Und um mal noch einen wichtigen Aspekt zu nennen:
> Wenn wir in 50 angemerkten Spielen je einen Stein zu wenig
> haben und wir entsprechend 50 Mal einen einzelnen Stein
> verschicken müssen, so kostet das den Verlag 50 Mal Porto, 50
> Mal Verpackung und noch schlimmer 50 Mal 5-10 Minuten
> Arbeitszeit. Das ist dann etwa ein Tag Ausfall einer
> einzelnen Person für 50 Spiele, in denen einfach nur 1 Stein
> fehlte, der total unwichtig ist. Streng genommen müssten wir
> dieses in die Kalkulation von vorneherein mit reinpacken,
> womit das Spiel ein paar Cent teurer wird - was letztlich
> dann auch den Endpreis um 1-2 Euro nach oben setzen könnte
> (Kalkulation ist eine Wisenschaft für sich). Diese Erhöhung
> würde dann ALLE treffen, die ein Spiel kaufen, also auch die,
> die ein vollständiges haben und den Dienst nicht in Anspruch
> nehmen wollen würden.

Nunja, wie Du sagst, alles eine Frage der Kalkulation. Wieviele Menschen das Spiel nun nicht kaufen vs. den Menschen, die das Spiel nicht kaufen, weil es anderenfalls teurer wird, ist reine Kalkulation.

Gruß Wolfram

Benutzeravatar
Grzegorz Kobiela

Re: [OT] Re: Angaben zum Spielmaterial

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. September 2006, 01:16

Ah, jetzt verstehe ich es: Kampf um Rom ist ja auch ca. Siedler von Catan. :lol:

Benutzeravatar
Grzegorz Kobiela

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. September 2006, 01:33

Was du da beschreibst ist das typische "irgendein Idiot findet sich immer, der das kauft"-Phänomen und man selber hält sich halt nicht für diesen Idioten. Dass aber der Verkäufer genauso denkt übersieht man.

Ich gebe zu: Ich zahle auch gerne superwenig, auch gern max. 10 Euro. Aber wenigstens mecker ich nicht. Ich warte halt ab. Wenn sich ein Schnäppchen bietet, greife ich zu. Wer es billig haben will, der muss an anderen Stellen kürzen - und zwar in meinem Fall an dem Zeitpunkt, zu dem ich etwas habe. Meist muss ich da halt länger warten. Aber das nehme ich freiwillig in Kauf. Wer etwas sofort haben will, der zahlt gefälligst den geforderten Preis und beschwere sich nicht. Man kann einfach nicht alles haben.

Benutzeravatar
Grzegorz Kobiela

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. September 2006, 01:37

Eine kleine Sache aber übersehen hier alle Poster bei dem Caylus-Bsp.: Im Spiel sind nicht irgendwelche 140 Steine, sondern je 30 Nahrung, Tuch, Stein, Holz und 20 Gold (im Optimalfall, so wie in meinem Exemplar). Bei so geringen Mengen ist Abzählen sicher effizienter als Abwiegen. Denn wiegst du zu viel/wenig, musst du per Trial & Error wieder Steine entfernen/hinzutun. Da haste die 30 bzw. 20 Steinchen locker abgezählt (6 mal 5 Stück abschieben und fertig, geht locker in max. 10 Sekunden).

Benutzeravatar
Grzegorz Kobiela

Re: Angaben zum Spielmaterial

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 23. September 2006, 01:39

Und diese Genauigkeit ist nur allzu menschlich und verständlich: Schließlich ist es doof, eine "krumme" Zahl von gleichartigen Elementen zu haben, also etwa 29 Holz, 31 Nahrung, jedoch 30 Tuch... Das stört die Ästhetik.

Dennoch sehe ich es so: Brauch ich das Material in der Menge nicht unbedingt, so ist es mir zu gut deutsch schnuppe, was drinne ist.

Benutzeravatar
Christian Hildenbrand

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Christian Hildenbrand » 23. September 2006, 09:01

Ich gebs auf...

Benutzeravatar
peer

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon peer » 23. September 2006, 09:13

Hi,
Christian Hildenbrand schrieb:
>
> Ich gebs auf...

Ach wenn Weepee in Zukunft nur noch Kartenspiele kaufen möchte, weil dort die Angaben genauer sind, lass ihn doch. Ich glaube kaum, dass er das auf Dauer durchhält... :-)

Vielleicht kauft er demnächst irgendwann nur noch Kniffel-Ausgaben, weil dort die Angaben genau sind und der Druck gut, die in Deutschland produziert werden, die Anleitung in der richtigen Schriftgröße geschrieben wurde, die keine krummen Preise haben, der Schriftzug des Autoren nicht das Cover verdeckt....

:P :D :)

ciao
peer

Benutzeravatar
Gregor Breckle
Kennerspieler
Beiträge: 648

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Gregor Breckle » 24. September 2006, 10:29

Hallo Christian,

ich kann dich gut verstehen ... da WeePee ja wohl tatsächlich weder den produktionstechnischen Unterschied von Spielkarten und Holzpöppeln für die Konfektionierung, noch den für ihn als Kunden resultierenden volkswirtschaftlichen Vorteil gelten läßt oder kapiert.

Nichtsdestotrotz ist im Verlaufe des Threads (ich weiß jetzt nicht mehr, wer der erste war, der es geschrieben hat) die Formulierung "mindestens" aufgetaucht, worauf aber wenig eingegegangen wurde. "Mindestens" könnte das Problem hier, denke ich, sehr elegant lösen. Ihr schreibt "Mindestens 22 Kamele" in die Anleitung und gebt an euren Produzenten ca. 25 für die Konfektionierung.
Effekt:
99% der Käufer sind glücklich, da sie mehr Steine als in der Anleitung angegeben habe und auch die Erbsenzählen (zu denen ich mich zugegebenmaßen auch zähle) sind zufrieden, da es ja wunderbar zur Angabe in der Anleitung passt. Der Wiederverkauf ist so auch problemlos möglich, solange noch 22 da sind.
0,9% der Käufer mit exakt 22 Kamelen sind auch glücklich, da sie wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, dass es auch vorkommen kann, dass es deutlich mehr sein können, es sei denn, jemand beschwert sich hier über seine 29 Kamele. :seufz:
Und der kleine Rest, der tatsächlich nach unten rausfällt, den könnt ihr wohl auch "nebenher" im Service bewältigen.
Auch den E-Mail-Kunden-Antwort-Aufwand zur Frage, was nun ca. bedeutet, sollte weniger sein als bei "ca."

Meines erachtens ein super Vorschlag. Derjenige, der ihn zuerst gebracht hat, kann sich ja nochmal melden, um die Lorbeeren zu kassieren.

Viele Grüße

Gregor (falls du mal wieder in den Großraum Stuttgart kommen solltest, kannst du dich ja mal wieder kurz melden ... :-) )

Benutzeravatar
Volker L.

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Volker L. » 24. September 2006, 17:25

Gregor Breckle schrieb:
>
> Nichtsdestotrotz ist im Verlaufe des Threads (ich weiß jetzt
> nicht mehr, wer der erste war, der es geschrieben hat) die
> Formulierung "mindestens" aufgetaucht, worauf aber wenig
> eingegegangen wurde. "Mindestens" könnte das Problem hier,
> denke ich, sehr elegant lösen. Ihr schreibt "Mindestens 22
> Kamele" in die Anleitung und gebt an euren Produzenten ca. 25
> für die Konfektionierung.

aber daraufhin hat jemand anderes schnell geantwortet, dass dann
wieder einige Kunden empört sein werden, warum denn 25 im Kasten
sind, wenn 22 auch ausreichen "da bezahle ich ja unnütz viel Material! :mad:"

Gruß, Volker (allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann)

Benutzeravatar
Andreas Odendahl

Re: Wolfram hat doch recht, oder?

Beitragvon Andreas Odendahl » 25. September 2006, 10:48

Hallo!

Klar muss sich ein Verlag auf Kunden einstellen. Ich denke aber, den Überlegungen die Christian hier anstellte liegen vernünftigere Annahmen zugrunde.

Ich kann nur hoffen, dass sich die Verlage durch diesen Thread nicht blenden lassen und glauben alle Spieler sind Kunden wie WeePee. Als Kunde bist du nämlich unerträglich und würde ich Spiele verkaufen, du bekämst keins von mir, auch wenn du 1000€ zahlen würdest. Als Spieler hätten wir sicherlich zusammen superviel Spaß! Davon bin ich absolut überzeugt...

ode.


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste