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Spiele-Kaufsucht

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Dave

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Dave » 29. September 2006, 12:20

Hey Tim, Vorschlag: Wir teilen uns die Kosten, du darfst das Spiel auspacken, die Regeln lesen (und mir erklären), ich bekomme den Rest (und ne Regelkopie). Deal?

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andre

Viele überflüssige Spiele

Beitragvon andre » 29. September 2006, 12:35

Ich ziehe gerade um, und die Hälfte des zu transportierenden Zeugs sind Spiele.
Dabei habe ich schon viele aussortiert...das Einzige, was hilft, ist nur ganz ganz wenig Spiele zu kaufen...und sein wir mal ehrlich...es kommen jedes Jahr so viele Schrott-Spiele auf den Markt, die muss man wirklich nicht alle haben...

Gruß
Andreas

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Stefan-spielbox

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Stefan-spielbox » 29. September 2006, 12:49

Hallo Martin,

Du wohnst in Nürnberg und suchst Spielwütige ?

Da kann ich Dir den Alibab-Spieleclub empfehlen.

http://www.ali-baba-spieleclub.de

Dort dürftest Du fündig werden. Die haben einen Spielefundus von ca. 1700 Spielen, die man sich als Mitglied auch ausleiehn kann. (nicht alle auf ainmal ;-) ).
Vielleicht sieht man sich dort mal.

Stefan
(der hofft, keine verbotene Werbung gemacht zu haben )

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achim

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon achim » 29. September 2006, 12:54

M.Rollmann schrieb:

> auch öfter spielen, aber irgendwie fehlen mir die leute
> (meistens daddel ich mit meiner frau (wohne seit 3 jahren in
> nürnberg und bin noch auf der suche nach spielwütigen!!!))
> und einfach auch die zeit (roboti-roboti, usw.). das wir
> wirklich mal mit freunden bis in die morgenstunden gedaddelt
> haben (so wie ich mir das eigentlich vorstelle) war auch
> schon wieder mind. 1 jahr her (age of mythology)

Kein Wunder, dass du niemanden zum spielen findest.
In Nemberch wäd nämli kaddeld oder gschbield. Daddeln dout dou kanner. :smile:

Gruß
achim

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Patrick

Re: Viele überflüssige Spiele

Beitragvon Patrick » 29. September 2006, 13:03

> es kommen jedes Jahr so viele Schrott-Spiele auf den Markt, die
> muss man wirklich nicht alle haben...

Problem ist aber, dass man nicht nur die Schrottspiele als Viel-Spieler nicht kaufen sollte, sondern auch die Finger von den etwas überdurchschnittlichen lassen sollte. Und genau da wird es schwierig, weil die Rezensionen doch unterschiedlich ausfallen. Und genau dann höre ich lieber auf die positiven Rezensionen.

Wenn ich mal überlege, wieviele Spiele ich wirklich mehr als 10x gespielt habe, komme ich bestimmt nicht auf mehr als knapp 10 Spiele. Zu den häufig gespielten Spiele zähle ich z.B. Euphrat&Tigris, Amun-Re, Ohne Furcht und Adel, Heckmeck am Bratwurmeck, St. Petersburg, Puerto Rico und Löwenherz.

Vielleicht hat ja jemand den gleichen Geschmack und kann mir ein ähnlich gutes Spiel empfehlen, das ich mir dann gleich mal fix bestellen kann :-)

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Martin L. Beiwerk

Eiserne Regeln

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 29. September 2006, 13:08

Hallo Patrick,

das Problem ist mir nur zu gut bekannt. Allerdings habe ich mir im Laufe der Jahre ein paar "Eiserne Regeln" zu eigen gemacht, die meine Neuzugänge und den Bestand drastisch reduzierten:

1. Kaufe nie ein Spiel, für das du (derzeit) keine Spielpartner hast. Das Argument "Da findet sich schon (irgendwann) einer dafür." gilt nicht.

2. Ein Spiel sollte innerhalb von zwei Jahren auf einen "Pro-Spiel-Preis" von 3 Euro sinken, sonst war es nix. Kostet ein Spiel also 30 Euro, dann muss es innerhalb von 2 Jahren auch 10 mal gespielt sein.

3. Kaufe nie ein nur überdurchschnittliches Spiel! Es muss schon super gut sein, damit ich es mir selbst zulege.

4. Kaufe Spiele nicht als Geldanlage.

5. Ist das Spiel im Besitz eines Freundes/Bekannten, dann kann ich es mir dort ausleihen.

6. Versuche erst ein Testspiel zu machen, z.B. im Internet. So habe ich z.B. herausgefunden, dass Thurn&Taxis für mich keinen hohen Wiederspielwert hat.

7. Kaufe Spiele nicht nach der Aufmachung oder dem Aussehen. Viele Days of Wonder-Spiele fielen deshalb für mich flach, da das Spiel selbst dann doch zu seicht war.

8. Kaufe Spiele nicht gleich nach dem Erscheinen in der ersten Euphorie! Schwierig! Aber häufig hilft drüber schlafen und abwarten. Die Zweitauflagen sind dann wenigstens fehlerbereinigt... ;-)

9. Meide Messen, denn dort neigt man zu Schnellkäufen und Sonderangebote gibt's eh meist nicht.

10. Achtung! Meine persönliche Meinung: Lese die Rezensionen von anderen Spielern, z.B. auf BGG. Diese sind völlig unabhängig und durch die Masse der Bewertungen ergibt sich ein genaueres Bild des Spiels!

Echte Sammler kümmert das natürlich nicht, schon klar. Aber echte Sammler müssen die Dinger ja auch nicht spielen, um glücklich zu sein, oder?

Gruß
Martin L. Beiwerk

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Christian Hildenbrand

Re: Viele überflüssige Spiele

Beitragvon Christian Hildenbrand » 29. September 2006, 13:21

Patrick schrieb:
>
> Wenn ich mal überlege, wieviele Spiele ich wirklich mehr als
> 10x gespielt habe, komme ich bestimmt nicht auf mehr als
> knapp 10 Spiele. Zu den häufig gespielten Spiele zähle ich
> z.B. Euphrat&Tigris, Amun-Re, Ohne Furcht und Adel, Heckmeck
> am Bratwurmeck, St. Petersburg, Puerto Rico und Löwenherz.


Hm, ich komm noch nicht wirklich auf viel gespieltes dieses Jahr ... etwas über 550 Partien in aktuell 247 verschiedenen Spielen. Davon waren 8 Spiele, die 10 oder mehr Mal auf dem Tisch waren (Crokinole 34, Tichu 29, Benno's Tischfußball 14, Can't Stop 13, Nacht der Magier 13, Thurn und Taxis 12, San Juan 11 und Launch Across 10).

Aberdas ist zum Glück nur in diesem Jahr. :-D

Weniggespielte Grüße,

Christian (hatte auch viel Unausgereiftes auf dem Tisch ... das dann einfach an die Autoren zurückgeschickt wurde ;-))

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M.Rollmann

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon M.Rollmann » 29. September 2006, 13:26

> Kein Wunder, dass du niemanden zum spielen findest.
> In Nemberch wäd nämli kaddeld oder gschbield. Daddeln dout
> dou kanner.

dou host a wieda rechd! suuuu a gschmarri! daddln! dud ma laaid!
suuu, muss edzala schluss mochn!
servusla

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Klaus Knechtskern
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Beiträge: 1660

Re: Eiserne Regeln

Beitragvon Klaus Knechtskern » 29. September 2006, 13:39

der echte Sammler wird erst dann glücklich sein wenn er mal alles gespielt hat. So circa 2070 :-)

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Christian Hildenbrand

Re: Eiserne Regeln

Beitragvon Christian Hildenbrand » 29. September 2006, 13:55

Klaus Knechtskern schrieb:
>
> der echte Sammler wird erst dann glücklich sein wenn er mal
> alles gespielt hat. So circa 2070 :-)


Hm ... und was ist mit den Spielen, die Du alle auf der Spiel'69 kaufst?

Christian :lol:

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torben

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon torben » 29. September 2006, 13:55

Mir geht´s genauso... Ich besitze zwar "nur" 200-300 Spiele, doch davon habe ich höchstens die Hälfte überhaupt einmal gespielt. Die Spiele, welche ich öfter als zwei mal gespielt habe, kann ich an zwei Händen abzählen. Aber im Grunde ist mir das schnurz. Ich habe nun einfach mal nicht die Zeit zum Spielen, mir macht´s aber unheimlich viel Spaß Spiele auszupacken, die Regeln zu lesen etc. Ausserdem bin ich unheimlich neugierig was Spiele angeht. Vielleicht sind durchschnittliche 25 Eur für diesen Spaß zuviel, aber hier handelt es sich für mich nicht um eine Spaß/Euro-Rechnung sondern um eine Passion:)

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Tyrfing

[OT] Kosten-Nutzen und Kino

Beitragvon Tyrfing » 29. September 2006, 14:14

Diese Aufrechnung belächel ich immer ein wenig.

Schaut man etwas genauer hin, so scheint es mir du willst sagen, dass du zuviel Zeit hast, die du möglichst kostengünstig "loswerden" willst.
Du musst also ein Brettspiel 3-5x spielen um die Zeit genauso günstig losgeworden zu sein, wie bei einem Kinobesuch?

Ich habe den ultimativen Tipp für dich:
Mach Überstunden!

- So wirst du auch etwas von dieser lästigen Zeit los
- es kostet dich nichts, null, nada
- im Gegenteil, es bringt dir sogar noch Geld
(oder arbeitest du Ehrenamtlich?)

Also "Arbeiten" ist doch in der Kosten-Nutzen-Relation das ungeschlagene "Spiel", oder?

Meine Freundin weist mich gerade auf ein Dilemma hin:
Wenn deine Firma dir die Überstunden nicht auszahlt sondern in "frei" ausbezahlt, hast du das "Problem" natürlich nur verschoben... ein Dilemma.

Vielleicht sollten wir mal eine Liste der Firmen aufstellen von Firmen, die das nicht tun? ;)


Tyrfing
der immer noch Brettspiele spielt, weil er sie spielen [b]möchte[/b] und sich wenn das Spielerlebniss stimmt, auch nicht ausrechnet ob das nun mit dem Kino nicht günstiger war.
Ich spiele halt [b]lieber[/b] als ins Kino zu gehen, aber wieviel ist das in Geld wert, hm...

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Klaus Knechtskern
Kennerspieler
Beiträge: 1660

Re: Eiserne Regeln

Beitragvon Klaus Knechtskern » 29. September 2006, 14:15

Christian,

die sind außen vor, wie die von der Spiel 10-68 :-)

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peer

Re: [OT] Kosten-Nutzen und Kino

Beitragvon peer » 29. September 2006, 14:45

Hi,
ich stimme dir da zu. Ich geh gerne ins Kino und ich spiele gerne. Vergleichen kann man die beiden vom Erlebnis her nicht (genauso wenig, wie man lesen und essen vergleichen könnte).

Zudem wird mit dem Kinobesuch ja nun auch was besonders teures rausgesucht. Man könnte auch sagen: Ich kaufe mir ein Spiel für 30 EUR und spiele mit jemanden oder ich fliege nach Rom. Letzteres würde ich lieber tun - wenn die Folgekosten nicht wären... (aber Antiquity oder Urlaub, also da wirds schon schwer...)

ciao
peer

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Sascha Hoppe

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Sascha Hoppe » 29. September 2006, 14:50

Ich bin froh dass ich nicht in eurer Lage bin. Meine Sammlung ist echt klitzeklein, wird dafür häufig gespielt. Ich finde es sogar immer regelrecht nervig, bei Leuten zu spielen, die 300 Spiele im Schrank haben, weil die jedes Mal mit einem neuen Spiel ankommen (was sie meistens auch schon können und alle anderen nicht). Man kann sich nie neue Strategien überlegen. Da lob ich mir doch die Leute, die sich Twilight Imperium holen und das jedes WE mit Begeisterung zocken. Ich habe mir einfach die Regel gesetzt, dass ich nicht 100 Auktionsspiele, 100 Mehrheitenspiele usw. habe, sondern von allem etwas. Seien wir ehrlich, meist ähnelt sich doch alles. Dann will ich nur die Top-Spiele und am besten darf sich kein Thema wiedeholen. Wenn dann alles alt geworden ist, DANN hol ich was neues. So viel Kaufen würde sich bei meiner Gruppe nicht lohnen, wir landen eh meist bei RA oder Bluff ;-)

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Grzegorz Kobiela

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 29. September 2006, 15:03

Tim schrieb:
>
> > -Kaufen
> > -ins Regal legen
> > -evtl. einmal spielen
> > -Spiel verstaubt im Regal
>
> Jo, kenne ich. Bei den meisten Spielen interessieren mich vor
> allem zwei Dinge: a) das Spiel auszupacken und b) die
> Anleitung zu lesen. Das ist jedesmal ein Kitzel. Und dann
> landet das Spiel in der Ablage ... Wenigstens kann man viele
> Spiele heute schon online spielen.
>
>
> Tim

Riesengroßes DITO. So schaut's auch oft bei mir aus.

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Roman Pelek

Re: Viele überflüssige Spiele

Beitragvon Roman Pelek » 29. September 2006, 16:12

Moin Christian,

> Christian (hatte auch viel Unausgereiftes auf dem Tisch ...
> das dann einfach an die Autoren zurückgeschickt wurde ;-))

Als Anhänger Christi namenstechnisch ist das allerdings höchst unchristlich von Dir. Manche könnten ja anfangen zu weinen und Deine Sozialkompetenz in Frage stellen.

Ciao,
Roman ("And we'll vomit and we'll choke / just to climb this tatty rope / well, this city has its charm and its claw" / Paul Heaton a.k.a. The Beautiful South)

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Roman Pelek

[OT] Das Überstunden-Problem

Beitragvon Roman Pelek » 29. September 2006, 16:37

Hi Tyrfing,

Tyrfing schrieb:

> Meine Freundin weist mich gerade auf ein Dilemma hin:
> Wenn deine Firma dir die Überstunden nicht auszahlt sondern
> in "frei" ausbezahlt, hast du das "Problem" natürlich nur
> verschoben... ein Dilemma.

a) Wenn Du richtige Probleme mit Deiner Holden haben willst, heirate. Sie droht Dir dann halt mit dem Damoklesschwert "Scheidung".
b) Überstunden verheißen den frühen Einstieg in die Rente, dann kannst Du endlich über die vermeintliche Unfähigkeit der nachfolgenden Generation lästern

> Vielleicht sollten wir mal eine Liste der Firmen aufstellen
> von Firmen, die das nicht tun? ;)

Die wird zu dünn, um erwähnenswert zu sein.

> der immer noch Brettspiele spielt, weil er sie spielen
> [b]möchte[/b] und sich wenn das Spielerlebniss stimmt, auch
> nicht ausrechnet ob das nun mit dem Kino nicht günstiger war.
> Ich spiele halt [b]lieber[/b] als ins Kino zu gehen, aber
> wieviel ist das in Geld wert, hm...

Klingt gut. Die Forumsaufnahmeprüfung hast Du auf jeden Fall bestanden.

Ciao,
Roman ("Grace Kelly ist tot" - Farin Urlaub)

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Manfred
Kennerspieler
Beiträge: 236

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Manfred » 29. September 2006, 18:01

Vegas Showdown ist sicher kein "MÜLL". Am besten spielen bevor es ins Regal kommt (Dann wird es wahrscheinlich lange dauern bis es dort abgelegt wird). Ich habe dieses Spiel in meinem Urlaub mehrmals gespielt und war begeistert. So begeistert, dass ich es mir sofort bei Ebay ersteigert habe.
Hoffentlich kommt es bald, dass wir loslegen können
Manfred

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VolkiDU

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon VolkiDU » 29. September 2006, 20:30

Marc Noelkenbockhoff schrieb:
> Außerdem gibts (fast) nichts schöneres, als nach der
> Arbeit nach Hause zu kommen und ein Spielepaket des
> Online-Händlers auszupacken.

Das kann ich ganz dick unterstreichen :-)

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Heinrich Tegethoff

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 29. September 2006, 21:05

Hallo Frank,

DAS nennts Du "clean"? Hohaa.

Als Therapie empfehle ich, nach Essen nicht mit dem Auto zu fahren.
Bahn oder gar Flieger sind echte Bremsen. Letztes Jahr feierte ich
eine Tonne Meilen ab und nahm den Flieger. Das bremst die Kauflust,
denn Du MUST vor der Rückreise alles unterkriegen. Keine vierte
Plastiktüte in der Bahn, keine umklappbare Rückbank.
Wenn Du bereits im Pott wohnst, dann denk einmal über das Fahrrad nach :-D :-P

Und wenn alles nichts hilft: Am 18.10. einmal dieses grünlich-weise Zeug essen,
das so widerlich stinkt. Nach 4 Tagen kannst Du dann wieder aufstehen, und
die Kaufsucht wurde erfolgreich bekämpft. Nur die Seele, die brennt, ja okay :cry:

Servus,
Heinz (der seinen im April 80,000 verrotteten Meilen genau wegen
der Essen-Messe hinterher trauert)

PS: Und keine Kommentar wegen "Pott"! Ich darf das.

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Heinrich Tegethoff

Besser 1x teuer als 2x zu viel

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 29. September 2006, 21:17

Hallo Sarah,

Sarah Kestering schrieb:
> Und falls ich im nachhinein feststelle ich habe eine Perle
> verpasst - ich muss sie haben , sie ist aber Out of Print,
> ist es billiger 50€ als Sammlerstueck dafuer zu bezahlen, als
> jede Neuerscheining zu kaufen und dann alles verramschen zu
> muessen (siehe meine Kleinanzeigen ;) .

So einfach dieser Satz auch klingt: mir erscheint er im Forum neu.

Ich habe immer genau dann zu viel Geld ausgegeben, wenn ich das Gegenstück
dafür nicht nutze. Für 50€ bekomme ich vielleicht 2 Spiele, von denen eins
nett und eins "na ja" ist - also bald drauf 2 Spiele zu viel. Oder eins, das ich
WILL, egal wie.

Und: Auch wenn den Verlagen damit nicht geholfen ist, so klingt die Aussage
doch viel besser als "werde ich mir beim Rausramschen zulegen".

Servus,
Heinz (braucht zur Zeit genau so einen Denkanstoss)

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Heinrich Tegethoff

Re: Müll oder nicht Müll

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 29. September 2006, 21:35

Hallo Manfred,

ob ein Spiel Müll ist oder nicht, hängt nicht vom Spiel ab sondern vom
Spieler bzw. Besitzer. Es ist unschön, ein Spiel öffentlich als Müll
zu titulieren, und es finden sich immer Gegenstimmen.

Aber selbst das beste Spiel ist Müll in meiner Sammlung, wenn ich
es sicher nicht mehr Spiele, egal wie oft dies bisher der Fall war.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 29. September 2006, 21:43

Hallo Axel,

Axel Bungart schrieb:
> na, sagen wir mal so: ich beneide all' die, von denen ich
> höre, sie würden regelmäßig mehrmals die Woche spielen. Bei
> denen wird es wohl weniger vorkommen, dass ein Spiel einstaubt.

na, wenn Du Dich da mal nicht täuscht. Ich glaubte dies auch einmal.
Jetzt spiele ich 2x die Woche. Und nur ein großer Triff auf die Kaufbremse
läßt meine "Ungespielt"-Liste nicht explodieren.

> Bei mir verstauben eher die etwas aufwendigeren, längeren
> Spiele, weil es recht schwer ist, meine Mitspieler davon zu
> überzeugen, mal ein Spiel mit Tiefgang zu spielen. :seufz:

Wenn Du es denn hast, dann willst Du es 10x auf den Tisch bringen,
das Spiel dauert 2 Stunden und zwei davon hintereinander sind nach
Feierabend nicht spielbar, wenn einer der Mtspieler um 6 Uhr raus muß.
Hast Du dann 10 Spiele im Jahr, so verstauben bei dieser Zählung
bereits (circa) 2 davon.

> Würde ich da mehr Zuspruch erhalten, wäre meine Kaufsucht
> allerdings auch ungezügelter. :-)

Denn Zustand hatte ich vor gut 2 Jahren. Aber Staub setzt sich nur auf
den Spielen ab, die oben aufliegen - meist haben Spiele in meinem Regal
die gleiche Stapelgrundfläche. Spiele, die oben liegen, wurden aber
kürzlich angefasst. Ergo: Es setzt sich kein Staub ab ;-) :-P

Soll heissen: Mehr Spieleabende durch mehr Mitspieler sind kein Hilfsmittel
FÜR Kaufsucht und GEGEN Spielunbenutztheit.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 29. September 2006, 21:53

Hallo Volker,

Volker K. schrieb:
> ein normales Brettspiel mit 60 bis 180 Minuten Spieldauer
> kostet soviel wie 3-5 Kinobesuche. Also sollte man ein Spiel
> 3-5x spielen, um den gleichen Kosten-Nutzen-Effekt zu
> erzielen.

Diese Argumentation nutze ich gelegentlich ebenfalls - gegenüber Wenigspielern,
die behaupten, Spiele seien (zu) teuer.

Aber hier im Forum bringe ich Dich locker mit dem Gegenbeispiel "Kulturgut Buch"
statt "Kulturgut Film" als Gegenrechnung zu "Kulturgut Spiel" zu Fall.

Mein letzter Billigroman (Harry Potter VI auf Englisch oder so) kostete 16 € und
dauerte wohl so seine 1800 Minuten. Rechnest Du mir bitte den Kosten-Nutzen-
Effekt aus? Ich habe das Buch übrigens noch 1x verliehen, was aber nicht viele
machen (also, sagen wir 0,2 "Mitspieler").

Servus,
Heinz


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