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Größter Reinfall von Essen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Spielerabe

Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Spielerabe » 21. Oktober 2006, 18:07

So, hallo erstmal....
nachdem so viele "Best of Essen" Themen hier sind, jetzt mal das Gegenteil.

Ich mach mal den Anfang:

Für mich war das Spiel:


Um Ru(h)m und Ehre von Alea

(obwohl nicht ESSEN neu) der größte Reinfall. Das war soooo langweilig.,.....

Ach ja, und dann haben mich dieses JAhr wieder diese verrückten Holländer da hinten in einer der hinteren Hallen abgefangen (!) und mir schon wieder ihre komplett Ideenlosen Spiele gezeigt.

Die käschen mich jedes Jahr und immer wieder traue ich mich nicht nein zu sagen.
Ich weiss nicht, wie dieser Verlag heisst, aber die hatten so ein BALANCE-Spiel (Backgammon auf einer Waage) und ein Piratenspiel mit Münzeinsammlung.....

Naja, dass - neben den vielen tollen Sachen - sh. weiter unten - sind meine "Down"-Lights....:-x

Spielerabe

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Ralf Partenheimer

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Ralf Partenheimer » 21. Oktober 2006, 18:58

Don Pepperoni: von vielen empfohlen, aber imho wirklich schlecht...

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TRH
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Beiträge: 647

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon TRH » 21. Oktober 2006, 19:14

Moin!

Balance-Spiel auf der Waage: Vielleicht http://www.spielbox.de/spielarchiv/peep/balanceduels.php4 ?

Grundsätzlich nicht ein Spiel von höchstem Anspruch, aber: man kann dem Spiel sicherlich allerhand vorwerfen, aber dass es "komplett ideenlos" sei doch nun wohl wirklich nicht... Da kann sich manch ein Verlag (s. den Eingangsartikel in der aktuellen Spielbox) eine Scheibe von abschneiden.

Ansonsten kann ich nicht was Negatives daran erkennen, wenn man eingeladen wird eine Probepartie zu wagen. Dazu fährt man doch nach Essen, oder? Ist mir lieber freundlich zu einer Partie eingeladen zu werden als muffelige Spieleautoren und -standbesetzungen, die einem schon mit einem "Bitte-bloß-nicht-ansprechen"-Gesicht begegnen...

Na denn,
Gruß Tom

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Hendrik

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Hendrik » 21. Oktober 2006, 19:54

Das Geschäftsmodell gewisser Verlage.
Wenn Du am Stand fragst und es heisst: das Spiel gibt's (gab's) nur auf Vorbestellung und auch die übriggebliebenen sind restlos ausverkauft.
(Warum haben die überhaupt einen Stand, nur als Paketausgabestelle?)

Kleinstauflagen in Ehren und Verlage, welche Ihre Produkte als Kunst und nicht Massenprodukt anschauen, aber als Kunde darf man schon grössere Auflagen als 100 Stück erwarten, sonst ist das nur [i]"neugierig gemacht werden und doch nichts abkriegen"[/i] (wenn man es nicht ungesehen bestellen will). Ausserdem wird Spekulanten Tür und Tor geöffnet. :sad:

Cheers Hendrik

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TRH
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Reservierungen und Kleinverlage

Beitragvon TRH » 21. Oktober 2006, 20:12

Hallo!

Da kann ich nur zum Teil zustimmen: Es ist für Kleinverlage ja auch ein wirtschaftliches Risiko eine höhere Auflage zu wählen und dann ggf. darauf sitzen zu bleiben. Gut, 100 Stück ist schon arg wenig, aber z.B. Hameln mit 1000 Stück oder Fowl Play mit 500 Stück sind schon eine akzeptable Größe.
Ich würde mir zwar auch wünschen, dass die Verlage nur die Hälfte ihrer Auflagen über Reservierungen herausgeben und den Rest in Essen verkloppen.

Ansonsten muss ich dir Recht geben: Ich habe zwei Spiele von Kleinverlagen mit Kleinauflagen vorbestellt (die ausverkauft zur Messe waren), gebe dafür einen Haufen Geld aus ohne zu wissen, ob sie wirklich gut sind. Das einzige was ich jetzt schon weiß: Im nächsten Jahr bekomme ich beide Spiele in einer besseren Neuauflage zur Hälfe bis zwei Drittel des Preises... (Neugier hat halt manchmal seinen Preis... ;-) ).

Schönen Abend
Tom

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Anne

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Anne » 21. Oktober 2006, 20:15

HABA
wohl der Marktführer bei den Kleinen
ein Riesen-Stand,
aufwändig gestaltete Deko und Groß-Spiele

ABER Erklärbären sind da eine vom Aussterben bedrohte Art oder gut getarnt.

War schon im vergangenen Jahr (Donnerstags) so, in diesem Jahr (Freitag) wieder.

Na, meine Zwei sind jetzt aus dem HABA Alter raus.

Bei den anderen Verlagen: Großes Lob für kindgerechte, freundliche Erklärungen!

Der Trend zu einfachen Erwachsenen-Spielen scheint wohl vorbei zu sein (kannichjaverstehn) so dass meine Zwei nix Tolles gefunden haben.


Liebe Grüße

Anne
- Bei der die Zeit dieses Jahr nur für den Kindertag reichte, und den nur halb, weil die Zwei Schule hatten.

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hans reinhold
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Beiträge: 129

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon hans reinhold » 21. Oktober 2006, 21:46

Die € 30 für 48 pappcounter, ein kartendeck und vier holzkrabben im Reef Encounter Ausbaukarton. geb ich zum EK weiter!

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Tom

Ja ! Richard Breese fängt an...

Beitragvon Tom » 21. Oktober 2006, 22:48

seine Fans zu verarschen !

Trauernde Grüße
Tom

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Martin M.

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Martin M. » 22. Oktober 2006, 00:02

Für mich war der größte Reinfall Hameln - niedliche Ratten, aber das Spiel selbst hat mich arg enttäuscht.

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Spielerabe

GRVE - Hier die "Queen Games"

Beitragvon Spielerabe » 22. Oktober 2006, 07:36

So, inzwischen habe ich die neuen Queen-Games zuhause getestet.
Da gibt es Alhambra-Das Würfelspiel-...... Geht ja noch so, aber ein "Bringer" ist es nicht.... Note 3 vom ersten Eindruck!
Damm Seeräuber..... Das soll gut sein??? Riesen Regellücken....wir haben der freien Interpretation freien Lauf gelassen..... Note 6
Und Der Die Von Bagdad..... Das ging so, aber wie so oft bei Queen, leider nur eine kleine Idee in einer grossen Schachtel.... Schade .... Note 4.

Tja, die anderen habe ich noch nicht getestet......

Spielerabe

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Ina-spielbox
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Re: "Queen Games" Widerspruch

Beitragvon Ina-spielbox » 22. Oktober 2006, 08:29

Hallo Spielerabe,

da muss ich Dir aber schärfstens widersprechen:

Alhambra - das Würfelspiel macht irre viel Spaß und funktioniert in jeder Besetzung. Eine gute Umsetzung von Alhambra mit dem Zufallsfaktor Würfel gemischt, das steht so auf der Schachtel und ist so drin.

Seeräuber - ist ja nun nicht wirklich schwer, aber auch ein sehr schönes Spiel, auch wenn ich es nicht auf die Empfehlungsliste gesetzt hätte, es funktioniert tadellos. (Ist außerdem keine Essen-Neuheit - das nur nebenbei)

Der Dieb von Bagdad - das ist ein wirklich tolles Spiel, dessen Möglichkeiten man erst nach mehreren Partieen erkennt. Keine Kartenhand ist wirklich wertlos, wenn man erstmal verstanden hat, wie das Spiel funktioniert. Es macht mich wirklich begeistert und sicher das anspruchsvollere der beiden Neuheiten. Und graphisch und thematisch toll umgesetzt.

Shogun habe ich noch nicht gespielt, da ich Wallenstein kenne. Aber zumindest graphisch weiß es zu gefallen.

Insgesamt ist Queen Games auf dem richtigen Weg

meint Ina

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Sven75

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Sven75 » 22. Oktober 2006, 08:46

Quote:
"(Warum haben die überhaupt einen Stand, nur als Paketausgabestelle?)"

Weil es in Essen nicht nur ums verkaufen sondern auch ums sehen und gesehenwerden um Werbung und ums Geschäft geht?

Ich finde das in Ordnung und ich freue mich für die Verlage, wenn ein Spiel soviel abnehmer findet, daß die Auflage schon weg ist, bevor das Spiel erhältlich ist. Sicher ist das bei Fragor inzwischen schon konzept ("Schnell vorbestellen, bis Essen ist das Spiel schon ausverkauft!") aber das ist für mich absolut legitim.

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Tim-spielbox

Re: GRVE - Hier die "Queen Games"

Beitragvon Tim-spielbox » 22. Oktober 2006, 09:48

> Damm Seeräuber..... Das soll gut sein??? Riesen
> Regellücken....wir haben der freien Interpretation freien
> Lauf gelassen..... Note 6

Wie bitte? "Seeräuber" gehört doch nun wirklich zu einfachsten und verständlichsten Spielen dieses Jahres. Wo ist da 'ne Regellücke? :O


Tim

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Roman Pelek

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Roman Pelek » 22. Oktober 2006, 09:49

Hi Hendrik,

Hendrik schrieb:

> Kleinstauflagen in Ehren und Verlage, welche Ihre Produkte
> als Kunst und nicht Massenprodukt anschauen, aber als Kunde
> darf man schon grössere Auflagen als 100 Stück erwarten,
> sonst ist das nur [i]"neugierig gemacht werden und doch
> nichts abkriegen"[/i] (wenn man es nicht ungesehen bestellen
> will). Ausserdem wird Spekulanten Tür und Tor geöffnet. :sad:

Dieser Trend war aber ehrlich gesagt abzusehen. Beim Studium der Messevorschau dieses Jahr dachte ich mir schon: "Heidernei, Jungs und Mädels, und was machen wir nächstes Jahr? Endlich mehr Verlage haben, als es überhaupt Spiele gibt?"

Ob diese Auffassung von Pluralität einen wirklichen Fortschritt für die Kunst des Spieleerfindens darstellt und ihr Ansehen stärkt, das sei mal stark dahingestellt. Am Ende sitzt in Essen jeder im Liegestuhl auf seinem eigenen Stück "Kunst-Rasen", hält seinen Proto hoch und erwartet extremen Respekt vor seiner Schöpfungshöhe. Dann is' Essen endgültig "vanity fair at its best" geworden ;-)

Ciao,
Roman (Deutsch für an diesem Land Verzweifelnde, Teil 3: Kleinstverlag. Exakte Definition: ein Kleinstverlag, formerly known as Kleinverlag, ist die Realität gewordene Pervertierung des löblichen Gedankens, auch mal Kunst abseits des Mainstreams machen zu wollen. Über die Jahre hat sich das allerdings zu einem ernsthaften Problem der Desorientiertheit des Messebesuchers ausgewachsen)

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Helmut Lehr

Re: GRVE - Hier die "Queen Games"

Beitragvon Helmut Lehr » 22. Oktober 2006, 10:24

Tim schrieb:
>
> > Damm Seeräuber..... Das soll gut sein??? Riesen
> > Regellücken....wir haben der freien Interpretation freien
> > Lauf gelassen..... Note 6
>
> Wie bitte? "Seeräuber" gehört doch nun wirklich zu
> einfachsten und verständlichsten Spielen dieses Jahres. Wo
> ist da 'ne Regellücke? :O

Das muss ich auch sagen: Uns (darunter 3 Viel-und Komplex-Spieler)hat "Seeräuber" viel Spaß gemacht.

SG
Helmut

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Tim-spielbox

Re: GRVE - Hier die "Queen Games"

Beitragvon Tim-spielbox » 22. Oktober 2006, 10:28

> Das muss ich auch sagen: Uns (darunter 3 Viel-und
> Komplex-Spieler)hat "Seeräuber" viel Spaß gemacht.

Ja, dem kann ich nur zustimmen! "Seeräuber" kam bei uns in jeder Besetzung sehr gut an. Ein echter Tip für Leute, die gern mal Wenigspieler von unserem Lieblingshobby überzeugen wollen. :D


Tim

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Sönke Weidemann
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Beiträge: 531

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Sönke Weidemann » 22. Oktober 2006, 14:02

Hi,

ich verstehe die Österreicher nicht: Tal der Abenteuer als Spiel der Spiele? Meine Freundin und ich haben es in einer 4er-runde ausprobiert, um für die Lütten zu Hause (8 und 10 jahre) etwas mitzubringen. Aber das Ding ist so dermaßen banal, da bleibt nur Ratlosigkeit ob der Preisvergabe.

Gruß
Sönke

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Simon-spielbox
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Seeräuber

Beitragvon Simon-spielbox » 22. Oktober 2006, 14:03

Also ich fand Seeräuber schon ein recht nettes Spiel obwohl es fast ausschließlich ein Mathe-Spiel ist. Schon lange nicht mehr so viel gerechnet bei einem Spiel - an sich sind ja alle Informationen verfügbar wenn man aufpasst und sich alles merkt.. (Irgendwie fehlt mir der Glücksanteil für ein gutes Familienspiel).
Ciao,
Simon

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Helmut Lehr

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Helmut Lehr » 22. Oktober 2006, 16:22

Sönke Weidemann schrieb:
>
> Hi,
>
> ich verstehe die Österreicher nicht: Tal der Abenteuer als
> Spiel der Spiele? Meine Freundin und ich haben es in einer
> 4er-runde ausprobiert, um für die Lütten zu Hause (8 und 10
> jahre) etwas mitzubringen. Aber das Ding ist so dermaßen
> banal, da bleibt nur Ratlosigkeit ob der Preisvergabe.

Nöö, das kann ich nicht sagen. Wir haben es zu viert (alles Vielspieler) mit Walter Schranz vom Spieleclub Wien gespielt, und wir waren uns einig, dass es ein bemerkenswertes Familienspiel von Knizia ist, dass man erst mal beherrschen und gewinnen muss.
Von "banal" keine Spur!
Eines der besten Hasbro-Familienspiele der letzten Jahre.
Zielgruppe die wenig Spiele kaufende Familie.
Die Österreicher haben das bessere Gefühl, was die meisten Familien suchen, als mancher Viel-Spiel-Freak aus diesem Forum....
SG
Helmut

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luKas-spielbox

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon luKas-spielbox » 22. Oktober 2006, 17:28

Volle Zustimmung.
Das Spiel ist zwar nicht sehr schlecht (für Kinder ok), aber sicher nicht würdig einer Auszeichnung!

Lukas

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Dieter

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Dieter » 22. Oktober 2006, 18:49

Und dann der Preis ? Um die 30-35 Euro ???????
Verständnislose Grüße
Dieter

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Rainer

Re: Ja ! Richard Breese fängt an...

Beitragvon Rainer » 22. Oktober 2006, 20:08

...sich Gedanken über die ebay-Preise seiner Spiele zu machen und versucht dies so auszuhebeln.

Gruß,

Rainer

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VolkiDU

Re: GRVE - Hier die "Queen Games"

Beitragvon VolkiDU » 22. Oktober 2006, 20:22

Helmut Lehr schrieb:
> > > Damm Seeräuber..... Das soll gut sein??? Riesen
> > > Regellücken....wir haben der freien Interpretation freien
> > > Lauf gelassen..... Note 6

> > Wie bitte? "Seeräuber" gehört doch nun wirklich zu
> > einfachsten und verständlichsten Spielen dieses Jahres. Wo
> > ist da 'ne Regellücke? :O
>
> Das muss ich auch sagen:

Vielleicht könnte uns der Spielerabe erklären, wo da die Riesenlücken sind? Ich find' keine.

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Rainer

Re: Größter Reinfall von Essen

Beitragvon Rainer » 22. Oktober 2006, 20:26


> Nöö, das kann ich nicht sagen. Wir haben es zu viert (alles
> Vielspieler) mit Walter Schranz vom Spieleclub Wien
> gespielt, und wir waren uns einig, dass es ein
> bemerkenswertes Familienspiel von Knizia ist, dass man erst
> mal beherrschen und gewinnen muss.
> Von "banal" keine Spur!

..da möchte ich dir doch wiedersprechen. Herr Schranz hat es uns auch erklärt und sinngemäß gesagt: Dies ist kein Spiel für Spieler. Für die sei es zu einfach. Dies sei ein Spiel für Familien, die sonst nicht spielen und um diese geht es bei dem Preis. Er betonte auch, daß die deutsche Jury auf dem falschen Weg ist, zu komplexe Spiele, wie Thurn und Taxis, auszuzeichnen. Wir hörten uns die Dinge an, reagierten ein wenig, aber unsere Rhetorik war nicht ausgereift genug, um ihn davon zu überzeugen, daß die Spiele entsprechend der Menschen nicht immer einfacher werden sollten. Darüber hinaus schaue Dir mal bitte den Bericht von Wieland Herold über die Auszeichnung in der Spielbox an (Ich nehme diese Anmerkung zurück, falls Herr Herold sich mit den Infos verhauen hat).

Ich weiß ja, daß das Spiel gefallen darf. Aber dieser Preis für das Spiel ist für mich völlig unverständlich.

Viele Grüße,

Rainer

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Hendrik

Re: Größter "Fauxpas" von Essen

Beitragvon Hendrik » 22. Oktober 2006, 20:58

Rainer schrieb:
>
> Er betonte auch, daß die deutsche Jury auf dem
> falschen Weg ist, zu komplexe Spiele, wie Thurn und Taxis,
> auszuzeichnen.

Das ist eine geradezu skandalöse Äusserung des zitierten Hr. Schranz.

Es gab durchaus Zeiten, da prämierte die SdJ Jury etwas komplexere Spiele wie Tikal oder El Grande, aber diese sind schon lange Geschichte. In den letzten Jahren (beginnend mit Carcassonne) wurden wirklich nur noch einfache Familienspiele prämiert. Wer Thurn und Taxis als komplexes und denklastiges Spiel darstellen will, verhüllt nach besten Kräften seine Kompetenz in Sachen Brettspiele.

Verständnislose Grüße
Hendrik


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