Beitragvon cristinus » 24. Oktober 2006, 10:04
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso viele Leute diese Masche hier auch noch verteidigen. Bei Pop-Konzerten, Fußballspielen, etc., kennt man das ja schon seit Jahren, und die meisten Anbieter, die etwas auf sich halten, versuchen etwas dagegen zu unternehmen. Aus gutem Grund, wie ich finde. Man muss nicht bei allem und jedem zuerst an die Kohle denken! Das "Kapitalismus-ist-doch-toll"-Gefasel als Entschuldigung für jede Dreistigkeit ist bestenfalls peinlich. Nur weil man keine Kleinverlags-Fans abzockt, ist man noch lange kein Kommunist.
Wer so was gut findet, denkt vermutlich auch daran, beim FP-Scout gleich noch die passende Note einzutragen, damit sich die Investition lohnt. Anders kann ich mir die gute Hameln-Bewertung kaum erklären: Wir haben es noch am Freitag Abend gespielt (Freunde hatten vorbestellt), und es ist ein schlechtes Spiel. Die Ratten sind süß, aber das Spiel ist kompliziert ohne komplex zu sein, weil alle Strategie und Taktik im Wesentlichen davon abhängt, ob man beim Kinderkriegen ein Männlein oder Weiblein aus dem Sack zieht. Und das bestimmt der Zufall. Langweilig, bisher für mich die ganz große Enttäuschung der Messe.