Beitragvon Mike Merten » 24. Oktober 2006, 12:14
Am Freitag haben wir es zu sechst am Stand gespielt. Meine Bekannte und ich waren uns hinterher sicher, daß das Spiel nichts für uns ist.
Die Deduktion beschränkte sich in der Runde auf das Anschauen der entsprechenden Karten nach einem Kampf. Zweimal Schauen kann dann reichen, um von jedem zu wissen, zu welcher Partei er gehört. Großartiges Beobachten, wer wann was macht, ist da schnell überflüssig.Danach geht es nur noch darum, daß die eigene Partei an ihre drei Gegenstände kommt. Fanden wir auch nicht prickelnd.
Einen Spannungsbogen habe ich im Spiel nicht bemerkt. Weder einen großen (also von Anfang bis Ende), noch die Aneinanderreihung mehrer kleiner.
Die Berufe schaffen das auch nicht aufzupeppen (ok - der Erklärer hatte einige aussortiert, aber es kommen ja immer nur einige zur Anwendung). Die einen waren wirkungslos, wenn sie einmal benutzt worden waren, die anderen brachten grade mal ein +1, wenn man Angreifer war. Oder Verteidiger.
Großartiges Beobachten und Mitdenken während die anderen an der Reihe waren, erschien mir auch überflüssig.
Ach ja - meine Partei hat die Partie gewonnen, und ich war der Glückliche, der den Sieg verkünden durfte. Aber ein Sieg jat ein Spiel bei mir noch nie retten können.
Adlung hat wirklich Spiele, die mir weit, weit mehr Spaß machen.