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[RF] On the Underground

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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achim

[RF] On the Underground

Beitragvon achim » 26. Oktober 2006, 00:06

Vorneweg, mir gefällt das Spiel. Artet zwar etwas in Arbeit aus, mir machts dennoch Spaß, das Flair der London Tube kommt auch gut rüber.

Auf der Webseite von JKLM steht, wie viel Mühe sie sich mit der Regel gegeben haben. Also ich glaube nicht, das Ferdinand Köther die Regel so holbrig übersetzt und mit mehreren Rechtschreibfehlern abgeliefert hat.

Ein Regelproblem ist leider auch noch beim Bewegen des Passagiers aufgetaucht:

Laut Regel, muss ich den Weg mit den wenigsten Linien wählen, wenn es mehrere Routen mit gleich wenigen Fußwegen gibt. Ich muß also dann den Weg nehmen, auf dem ich am wenigsten umsteigen muss.

Wenn jetzt aber nur eine Route in Frage kommt, da hier der kürzeste Fußweg ist, darf ich dann auf diesen beliebig oft umsteigen?

Beim Zweipersonenspiel ist das sehr wichtig, da jeder Spieler 4 Linien besitzt, und bei zunehmender Spieldauer das Streckennetz immer größer wird, so dass ein häufiges Umsteigen sehr leicht möglich ist. Die Länge der Route ist lt. Regel unwichtig.

Gruß
achim

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Thomas Rosanski

Re: [RF] On the Underground

Beitragvon Thomas Rosanski » 26. Oktober 2006, 00:57

achim schrieb:
> Laut Regel, muss ich den Weg mit den wenigsten Linien wählen,
> wenn es mehrere Routen mit gleich wenigen Fußwegen gibt. Ich
> muß also dann den Weg nehmen, auf dem ich am wenigsten
> umsteigen muss.
>
> Wenn jetzt aber nur eine Route in Frage kommt, da hier
> der kürzeste Fußweg ist, darf ich dann auf diesen beliebig
> oft umsteigen?

Unter allen Möglichkeiten mit gleich kurzem Fußweg musst du eine Route nehmen, bei dem der Passagier am wenigsten umsteigt. Wenn tatsächlich nur eine Route in Frage kommt, ist es egal, wie oft der Passagier umsteigen muss. Kommen aber mehrere Routen in Frage, bei denen gleich wenig zu Fuß gelaufen werden kann, dann muss man als zweites die Anzahl der Umstiege optimieren (sprich: klein halten).

Beispiel:

Nehmen wir an, es gibt die folgenden Möglichkeiten:

A.) 2 Schritte zu Fuß, 1 mal umsteigen
B.) 1 Schritt zu Fuß, 4 mal umsteigen (dabei nur einmal deine eigene Linie)
C.) 1 Schritt zu Fuß, 4 mal umsteigen (dabei zweimal deine eigene Linie)
D.) 1 Schritt zu Fuß, 3 mal umsteigen (dabei gar nicht deine eigene Linie)

Dann wählt der Passagier auf jeden Fall Option (D). Denn: A fällt weg, weil er zu weit laufen muss. Bleiben noch B, C und D. Unter diesen sucht er sich die Route, bei der er am wenigsten umsteigen muss, das ist D.

Wenn es von vornherein nur die Möglichkeiten A, B und C gäbe, dann dürfte der aktive Spieler zwischen B und C wählen, und würde wohl C wählen (dürfte sich aber auch für B entscheiden, nur nicht für A).

So wurde uns das auf der Messe auf Nachfrage erklärt (ok, an einem anderen Fall, und natürlich nicht wörtlich so, Erklärbärsprache war ja Englisch, aber vom Prinzip her).

Ich hoffe, meine Antwort war einigermassen verständlich.

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ferdinand köther

Re: [RF] On the Underground

Beitragvon ferdinand köther » 26. Oktober 2006, 11:58

Hallo Achim,

danke für dein Vertrauen - das ist gerechtfertigt. Ich öffne gerade (erst!) mal die Schachtel und bin entsetzt!

Z. B. der Passus (so von mir geschrieben) ...
Wer zuletzt mit einer U-Bahn gefahren ist, wird Startspieler, nimmt sich den Startspielermarker und setzt seinen Wertungsmarker auf die Position null der Wertungsleiste. Weiter reihum im Uhrzeigersinn setzen die übrigen Spieler ihren Wertungsmarker jeweils auf die nächst höhere Position (also eins, zwei, drei und vier, wobei je nach Spieleranzahl nicht immer alle Positionen besetzt werden)

... liest sich in der Regel ziemlich anders - da muß ich dem Markus mal kräftig auf die Finger hauen, unter solch einer Regel meinen Namen zu sehen gefällt mir gar nicht. KA was er oder wer da noch reingefummelt hat.

Deine eigentliche Frage hat Thomas zur Genüge beantwortet.

Verärgerte Grüße (nicht gegen dich natürlich)
Ferdi

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Matthias

Re: [RF] On the Underground

Beitragvon Matthias » 26. Oktober 2006, 17:02

Hi Ferdi,

ICH war´s zumindest diesmal nicht... ;)

Liebe Grüsse aus der Schweiz,

Matthias

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ferdinand köther

Re: [RF] On the Underground

Beitragvon ferdinand köther » 26. Oktober 2006, 17:16

Hi Matthias,

habe ich auch nicht angenommen, du als Germanist, ts ts - der "Bösewicht" ist schon dingfest gemacht, der Autor selbst (Sebastian Bleasdale) war's, meint, er kann gut deutsch - naja, für'n Engländer wirklich ganz gut ;-), aber beileibe nicht für'ne Regel ausreichend. Ich habe Markus' Ehrenwort, daß sowas nicht noch mal vorkommt ...

Liebe Grüße zurück
:-) Ferdi


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