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Imperial - Erfahrungen mit 2 Spielern?!

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ingo

Imperial - Erfahrungen mit 2 Spielern?!

Beitragvon ingo » 3. November 2006, 11:05

hallo,

hätte gerne ein paar kleine "erfahrungsberichte" über das spielen von imperial zu zweit gehört. klappt das gut? oder macht das spiel eigentlich erst ab 3 leuten sinn? und wie läuft das spiel?

ihr könnt natürlich auch gerne berichten, wie es mit 3,4... spielern ist. ;)

besten dank schonmal für die antworten
der ingo

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ingo

Re: Imperial - Erfahrungen mit 2 Spielern?!

Beitragvon ingo » 3. November 2006, 22:18

ich nochmal,

hat denn noch keiner das spiel mit 2 spielern gespielt? und wie sieht es mit größeren runden aus?

der ingo - der dachte, dass die leute hier im forum schon imperial gespielt haben :-\

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Ralf Rechmann

Re: Imperial - Erfahrungen mit 2 Spielern?!

Beitragvon Ralf Rechmann » 4. November 2006, 00:03

Hallo,

ein mir bekannter Stefan hat erzählt, dass er das Spiel in 2er-Runde absolut empfehlen kann. Soll laut seinen Spielererfahrungen wesentlich besser laufen als Antike, da nicht Jeder feste Grossmächte besitzt sondern eben Anteile und Interessen, die auch wechseln könnte. Hat dann noch detailreicher davon geschwärmt, aber meine Erinnerung gegen 03:00 Uhr Nachts war nicht mehr so ausgeprägt nach den ausgiebigen Werwölfe-Runden...

Mehr kann ich dazu erzählen, wenn ich es wie geplant am Samstag selbst in 2er-Runde erstgespielt habe. :)

Cu/Ralf

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torben

Re: Imperial - Erfahrungen mit 2 Spielern?!

Beitragvon torben » 4. November 2006, 03:14

Hi.
Wir haben´s schon während der Messe abends im Hotelzimmer zu zweit gespielt. In der Zweierbesetzung ist das Spiel richtig heftig! Es ist (gerade wenn man´s zum ersten mal spielt) nicht so einfach den Überblick zu behalten und man darf sich keinen Fehler erlauben. Absolut empfehlenswert für Grübler.

Wenn man das Spiel zu viert spielt, gestaltet sich der Ablauf weit weniger "anstrengend", vor allem gewinnt das Spiel eine für mich ganz wichtige Komponente: Die Verhandlung zwischen den Weltmächten. Dadurch, dass man selten mehr als zwei Nationen leitet, hat man auch mehr Zeit während der gegnerischen Züge ein wenig nachzudenken.

Meine Empfehlungen:
Für entspanntes Spielen mit Verhandlungskomponente: 4 Spieler
Für Hardcore-Denker: 2 Spieler

Das Spiel selbst ist super! Wenn Du Antike magst, kannst Du nicht verkehrt liegen - wegen der cleveren Mechanismen, welche aus Antike übernommen worden sind. Wenn Du 18xx-Spiele magst, kannst Du auch nicht falsch liegen - wegen der Aktienkomponente.

Ein Punkt zu "meckern" gibt es aus meiner Sicht allerdings: Die letzten Runden drehten sich in unseren Runden nur noch darum, so zu planen, dass man die letzte Steuer-Aktion besetzen kann. Das war ausnahmslos spielentscheidend bei uns und ein für mein Gefühl ein nicht ganz würdiger Abschluß für ein hervorragendes Spiel.

Äusserst müde Grüße

Torben

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Ralf Rechmann

Re: Imperial - Empfehlenswert zu Zweit!

Beitragvon Ralf Rechmann » 5. November 2006, 02:18

ingo schrieb:

> hätte gerne ein paar kleine "erfahrungsberichte" über das
> spielen von imperial zu zweit gehört. klappt das gut? oder
> macht das spiel eigentlich erst ab 3 leuten sinn? und wie
> läuft das spiel?

Es funktioniert in 2er-Runde und das besser als Antike, weil durch das erweiterte Aktions-Rondell verschiedenere Strategie mit den einzelnen Grossmächten fahren kann, die man kontrolliert. Auch muss man höllisch aufpassen, dass der Mitspieler nicht kurz vor den Steuereinnahmen noch schnell die Mehrheit an Krediten übernimmt, so die Grossmacht wechselt und er die Prämien für sich kassiert und damit weitere Kredite gewähren kann...

Allerdings spielt es sich ein wenig anstrengend, da man für sich jede seiner aktuellen Grossmächte die passende Siegstrategie zurecht legen muss und das am besten in Koordination mit seinen anderen Grossmächten, um durch kombinierte Aktionen - wobei die Aktion der Grossmacht A erst die andere Aktion der Grossmacht B möglich macht - möglichst effektiv Siegpunkte zu scheffeln. Da eben die eigentliche Aktion nur wenige Sekunden dauert, ist man ständig beschäftigt und die Spielzeit vergeht wie im Flug...

Wir haben unsere erste Partie aus Zeitgründen nach gut drei Stunden abgebrochen und hätten wohl noch knapp eine weitere Stunde spielen können bis Einer gewonnen hätte. Wenn man allerdings weiss, was man wie machen kann, spielt es sich wesentlich flüssiger und wohl auch schneller ... wir hatten in den ersten Spielstunden noch eine Menge Grübelphasen und Regeldetaildiskussion, die das Spiel verzögert haben.

Allerdings kam das Spiel Anfangs kaum in Fahrt, da die ersten Aktionen "Steuern" zu wenig Geld eingebracht haben, um andere Grossmächte in Gefahr der Übernahme zu bringen. So gab es bei uns eine eher gemächliche Aufrüst- und Ausbreitungsphase, die dann in Kämpfe um Plätze für die Steuerplättchen geführt haben und langsam haben sich die Grossmächte herausgeschält, die andere Grossmächte dominieren konnten und als das abzusehen war, ging der Run auf die Aktien dieser bevorzugten Grossmächte los und die Partie wurde spannender.

Erstes Fazit: Macht wirklich Spass zu Zweit und wird in einer zweiten Partie dann wohl auch nicht mehr so angestrengt wirken in den eigenen Aktionen. Der absolut leichte Einstieg wie bei Antike ist es hingegen nicht, bietet dafür aber auch ein Mehr an Spieltiefe.

So und jetzt muss ich noch ein paar Regeldetails checken, weil gerade bei der Investor-Aktion gab es doch einige Unsicherheiten, wer wann wie investieren kann, darf, muss...

Cu/Ralf

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Ralf Rechmann

Re: Imperial - Verzerrtes Bild durch falsche Regelauslegung!

Beitragvon Ralf Rechmann » 5. November 2006, 02:53

Hab eben zwei Spielfehler bei unserer ersten Partie entdeckt, die eventuell (oder ganz sicher) das Spielgefühl verzerrt haben:

1. Nur wer die Investor-Karte hat, der darf als einziger Spieler investieren, wenn ein Aktions-Pöppel auf über "Investition" zieht. => Wir hatten es fälschlicherweise so gespielt, dass zuerst der aktuelle Besitzer der Invester-Karte eine Kreditkarte kaufen bzw. durch Eintauschen einer vorhandenen Aufstocken kann UND dann der andere Spieler auch diese Option hatte.

(Die Ausnahme "Spieler ohne Flagge" hatten wir fälschlicherweise so interpretiert, dass man in Ländern investieren darf, bei denen man nicht die Flagge besitzt. Stattdessen trifft es ja nur den Ausnahmefall, dass man überhaupt keine einzige Flagge mehr hat.)

2. Fabriken zählen bei der Steuerabrechnung "2" im Gegensatz zu Steuerchips, die nur "1" dazuzählen, um die Summe der Steuermenge zu ermitteln. => Wir hatten zumindest in den ersten Spielrunden fälschlicherweise Fabriken auch mit "1" abgerechnet, was das Spiel verzögert hat, weil weniger Prämie gezahlt wurde und die Grossmacht weniger Steuereinnahmen bekommen hat.

Kurz gesagt: Ich freu mich jetzt noch mehr auf die nächste Spielpartie, weil wir dann von Anfang an richtig spielen werden und dann Imperial sicher besser als jetzt schon funktionieren wird, wenn die Investor-Regel richtig greift wie erdacht! :)

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Stefan B.
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Beiträge: 115

Re: Imperial - Erfahrungen mit 2 Spielern?!

Beitragvon Stefan B. » 5. November 2006, 16:44

Hi,

hatte den Beitrag ganz übersehen,

so wie Ralf schon gesagt hat, ich finde Imperial, zu zweit sehr gut.

Halt braucht man etwas Eingewöhnungszeit aber wenn man einmal raus hat, was man am besten machen muss geht es doch schon etwas flotter.

Also wir haben es jetzt auch schon einmal zu dritt gespielt und haben dafür auch so um die 4 Stunden gebraucht, wobei mein Freund und ich uns eher mehr auf Kriege konzentriert haben und meine Frau sich eher dann auf Verteidigung und schon mehr aufs Geld geschaut hat, als dann so drei Stunden um wahren und die ich nenn sie mal Siegpunkte noch nicht mal die hälfte der leiste ereicht hatten ,wollten wir schon aufhören haben aber uns entschlossen noch eine Stunde zu spielen, und als dann meine Frau die mehr Geld als alle anderen hatte die größten Staaten aufgekauft hatte (wohlgemerkt die mein Freund und ich so groß gemacht hatten) und sie ab dann, mit den Staaten keine Armeen mehr gebaut hatte eher alles was die hatten geplättet hatte war das Spiel sehr schnell zu Ende. Da waren die restlichen Siegpunkte innerhalb einer halben stunden für einen Staat erreicht.

Also was ich daraus gelernt habe wenn man Imperial so Spiel als ob es Risiko oder Antike währe also nur Truppen bauen Kämpfen usw. dauert das Spiel doch ziemlich lang aber wenn man so das Gleichgewicht dafür findet schätze ich das man es auch so innerhalb 2,5 Stunden locker schaffen kann wenn nicht sogar schneller ,wobei ich sagen muss das die 4 Stunden die wir gespielt haben nicht langweilig waren oder dergleichen.

Gruß Stefan B.


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