Beitragvon Roman Pelek » 9. November 2006, 01:31
Hi Andreas,
Andreas Odendahl schrieb:
> Hallo liebe Abhängige!!!
Das ist doch das Schöne am Internet: immer, wenn man denkt, man hätte gewaltig einen an der Klatsche, findet man ein Forum mit Gleichgesinnten ;-) Psychotherapie adieu, Internet ahoi :-D
Aber mal zum Ernst der Lage und erst recht zu Deiner Frage:
> Hat jemand mal ne Meinung zu diesem Spiel? Besonders würde
> mich die Spielbarkeit zu zweit interessieren!
Ich hab's bislang nur zu dritt und viert gespielt und möchte voraus schicken, dass dies Mutwille war, da auf der Suche nach einem netten Absacker oder funbetonten Zwischendurchspiel. Bisheriges Zwischenergebnis ist, dass ich zu der anscheinend seltenen Gruppe gehöre, die das Spiel weder besonders gut noch besonders schlecht finden.
Spaßige Elemente und Ärgerfaktor bietet es zwar durchaus, aber unter anderem auch Effekte, die selbiges konterkarieren:
a) Für ein lockeres Spielchen gibt es relativ viele Sondereigenschaften zu berücksichtigen, bei deren Zusammenspiel zudem eine feste Hierarchie einzuhalten ist, damit keine Widersprüche auftreten. Is' mir für diese Art Spiel und den Glücksfaktor etwas zuviel an Formalismus.
b) Die alternative Wertung, bei Zielkarten aus allen sechs Bereichen jeweils die höchste doppelt zählen zu dürfen, finde ich Panne. Denn außer in der Sechserbesetzung ist überhaupt nicht gewährleistet, Zielkarten aus jedem Bereich in der aktuellen Partie vorzufinden (je weniger Spieler, desto unwahrscheinlicher). Und selbst dann kann man nicht notwendigerweise zielgerichtet darauf spielen. Da suggeriert die Wertung unnötig Entscheidungsmöglichkeiten, die das Spiel de facto nicht bietet. Und wenn sie nicht in der Regel stünde, würde ich jede Wette eingehen, dass sie nie jemand ernsthaft vermisst hätte :-D
Ciao,
Roman (Dafür aber ist "Kabale & Hiebe" ein klasse Spieletitel. Den könnte man auch für manche Spieleszenegeschehnisse benutzen, in denen die Kabale die Restliebe zum Hobby endgültig an die Wand tackert ;-) )