Beitragvon nörli » 24. November 2006, 16:07
Ich hab Salamanca bisher schon gute 6 bis 7 mal gespielt. Ich fand's jedemal gut. Es gibt zwar topologische Spiele, die ich besser finde (Caylus z.B., obwohl von der Komplexität gar nicht vergleichbar), aber ich fand es von Partie zu Partie besser.
Es kommt sehr auf die Mitspieler an und wie man einschätzt, welche Karten sie legen. Ein gutes Glücksmoment ist natürlich auch die Kärtchenauslage am Beginn jeder Runde, was aber durch das Spielen der richtigen Karte für die Spielreihenfolge auch wieder relativiert wird.
Dass das Spiel durchaus Taktik fordert zeigt, dass Salamanca-Neulinge in meinen Partien durchaus erst mal hinten lagen, dann aber aufholen konnten, als die Mechanismen klarer wurden.
Die Plagen bringen einen schönen Ärgerfaktor rein. Allerdings frag ich mich, ob man die Wirkung der Plagen noch ein wenig spannender gestalten hätte können, ist aber Geschmacksache.
Das ist jetzt alles nur mal aus dem Nähkästchen geplaudert. Wie gesagt, bei uns hat es einen guten Eindruck hinterlassen und wir haben einen großen Vergleichspool ;-)
Grüße, Nörli