Beitragvon Thomas O. » 19. Dezember 2006, 12:35
Hallo Andre,
ich stimme dir in fast allen Punkten recht ;-)
andre schrieb:
>
> das mag wohl sein. Dennoch ist es ein blödes gefühl, wenn ein
> spiel oft(!) dadurch entschieden wird, wer zuerst dran
> kommt...Vom Spielgefühl gefällt mir die säulen der erde nicht
> besonders, weil man so wenig entscheidungsmöglichkeiten hat.
> Sicher kann man den einen oder anderen weg wählen, siegpunkte
> zu machen, aber irgenwie gibt es keine strategien, die man
> entwickeln kann. Zudem sind sechs runden einfach zu wenig, um
> die früchte aus strategischen entscheidungen ernten zu
> können.
Aus meiner Sicht absolut richtig. Es kommt gar nicht so sehr drauf an, wie hoch der Glücksanteil in einem Spiel ist, sondern auf das Spielgefühl insgesamt. Und da hat mich SdE auch mit einem komischen Nachgeschmack hinterlassen, obwohl ich das Spieldesign (inkl. der wunderschönen Grafik) eigentlich mag. Es ist definitiv kein Entwicklungsspiel, aber das will es vielleicht auch nicht sein. Ich hab mich ein wenig gefragt, wo das Spiel hin will (um mal einen Bekannten aus unserem Autorentreffen zu zitieren ;-) ).
> Die Säulen der erde ist halt eher was für familien...
Das sollten aber schon spielerprobte Familien sein. Für die Durchschnittsfamilie in deutschen Landen ist m.E. die Regel zu umfangreich.
Mein (zugegeben sehr verfrühter) Tipp: Nominierung ja, Titel nein :-)
Grüße Thomas