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Allrounder?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ralf Vogt

Allrounder?

Beitragvon Ralf Vogt » 25. Dezember 2006, 14:09

Hallo zusammen und frohe Weihnachten,

da will ich die Ruhe zwischen Weihnachtsgans und Kaffeetrinken mal nutzen und hier einen Beitrag schreiben.
Wir haben gestern unter anderem das neue Kartenspiel "Megastar" von Friedemann Friese gespielt. Naja, war ganz okay, hat aber keinen vom Hocker gehauen. Das ging mir schon einmal mit einem leichteren Spiel von FF so, Foppen. Nun mag ich seine ausgefallenen Spiele und Themen ansonsten sehr, frage mich aber, ob das seichtere Genre möglicherweise einfach nicht sein Metier ist.

Und darüberhinaus frage ich mich (und deshalb dieser Thread), ob es eigentlich echte Allrounder unter den Autoren gibt, die in jedem Genre zuhause sind, also anspruchsvoll, einfach, Kinderspiel, Partyspiel, Kartenspiel, Mitbringspiel und was es sonst noch so gibt?
Von den großen beiden Ks, Kramer und Knizia, bleibt nur Kramer übrig. Oder hat Knizia schon mal ein Partyspiel gemacht?

Wer fällt euch ein?

Besinnliches Fest
Ralf

(gestern noch gespielt: Taluva - geht so, Maestro Leonardo - nicht für meine Familie geeignet, Wie ich die Welt sehe - sehr schön)

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Thomas O.

Re: Allrounder?

Beitragvon Thomas O. » 25. Dezember 2006, 15:46

Ralf Vogt schrieb:
>
> Und darüberhinaus frage ich mich (und deshalb dieser Thread),
> ob es eigentlich echte Allrounder unter den Autoren gibt, die
> in jedem Genre zuhause sind, also anspruchsvoll, einfach,
> Kinderspiel, Partyspiel, Kartenspiel, Mitbringspiel und was
> es sonst noch so gibt?

Hallo Ralf,

ich denke mal, ein Autor erfindet hauptsächlich Spiele, die er auch selber gerne spielt, und jeder Spieler hat nun mal seine Präferenzen. Der eine liebt Strategiespiele, der andere lockere Kartenspiele. Von daher ist es tendenziell so, dass ein Autor in einem bestimmten Genre mehr zu Hause ist als in anderen Genres.

Klaus Teuber würde ich allerdings eher zu einem Allrounder zählen. Er hat in den folgenden Genres gute Werke abgeliefert: lockeres Familienspiel (Drunter und Drüber), etwas anspruchsvolleres Familienspiel (Siedler), Kreativspiel (Barbarossa), Kinderspiel (Hallo Dachs, Chip Chip Hurra), anspruchsvolle Strategiespiele (Löwenherz), Kartenspiele (Siedler das Kartenspiel).

Grüße Thomas

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fraweb
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Beiträge: 273

Re: Allrounder?

Beitragvon fraweb » 25. Dezember 2006, 16:02

Ich würde Bruno Faidutti nennen. Tal der Mammuts, Geheimnis der Abtei, Bongo, Ohne Furcht und Adel: ich finde allein diese 4 Spiele schon sehr unterschiedlich.
Ruhigen Feiertag noch!

Frank

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Ralf Vogt

Re: Allrounder?

Beitragvon Ralf Vogt » 25. Dezember 2006, 16:28

Ohne Furcht und Adel ist genial, Bongo ganz witzig, die anderen beiden höchstens Durchschnitt für meinen Geschmack.

Aber davon unabhängig, was hat das mit Allrounder zu tun??? Drei durchaus anspruchsvolle Sachen und ein Reaktionsspiel - und weiter ... ???

Wären das die Kriterien, dann könnten wir hier ja fast alle Autoren aufzählen.

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Ralf Vogt

Re: Allrounder?

Beitragvon Ralf Vogt » 25. Dezember 2006, 16:42

Stimme zu, bis auf zwei Dinge.

Barbarossa ist toll, spiele es immer wieder gerne. Kreativspiel stimmt. Aber ist das wirklich ein Partyspiel? Dann wäre auch zB Ein solches Ding ein Partyspiel. Hm, wie definiert sich eigentlich ein Partyspiel? :-)

Ist Siedler-Kartenspiel wirklich ein Kartenspiel? Oder nicht vielmehr ein großes, anspruchsvolles Spiel, das aus Karten GEMACHT ist?
Hm, wie definiert sich eigentlich ein Kartenspiel? :-) lol

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fraweb
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Beiträge: 273

Re: Allrounder?

Beitragvon fraweb » 26. Dezember 2006, 00:58

> Aber davon unabhängig, was hat das mit Allrounder zu tun???
> Drei durchaus anspruchsvolle Sachen und ein Reaktionsspiel -
> und weiter ... ???

Das sind doch unterschiedliche Spieltypen!? Etwas für "Anspruchsvollere" (Warrior Knights), was für "Partyspieler" (Bongo) etc.

Wenn das kein Allrounder ist, verstehe ich Deine Frage vielleicht falsch?
Schöne Grüße

Frank

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Allrounder?

Beitragvon Attila » 26. Dezember 2006, 09:57

Ralf Vogt schrieb:

> Und darüberhinaus frage ich mich (und deshalb dieser Thread),
> ob es eigentlich echte Allrounder unter den Autoren gibt, die
> in jedem Genre zuhause sind, also anspruchsvoll, einfach,
> Kinderspiel, Partyspiel, Kartenspiel, Mitbringspiel und was
> es sonst noch so gibt?

Nein, gibt es nicht.

Atti

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Christian Hildenbrand

Re: Allrounder?

Beitragvon Christian Hildenbrand » 26. Dezember 2006, 11:01

Attila schrieb:
>
> Nein, gibt es nicht.

Das seh ich anders:


Beispiele Wolfgang Kramer:

Kinder: Gulo Gulo, Fang die Tiere
Karten: 6 nimmt, Hornochsen
Quiz / Party: Haste Worte, Personality
Familie: Heimlich & Co, Tikal
Spieler: El Grande, Fürsten von Florenz
Verschiedenes: Spiele in der Think-Reihe
Mitbringspiele: einige, auf denen sein Name nicht erwähnt wird ;-)


Beispiele Reiner Knizia:

Kinder: Schatz der Drachen, Der kleine Sprechdachs
Karten: Lost Cities, Blue Moon
Quiz / Party: Typisch Frau, Typisch Mann, Das Niederösterreich-Spiel
Familie: Heckmeck am Bratwurmeck, Einfach Genial
Spieler: Euphrat & Tigris, Quo Vadis
Verschiedenes: Spielbox-Spiele
Mitbringspiele: einige, auf denen sein Name nicht erwähnt wird ;-)


Beispiele Klaus Zoch :-):

Kinder: Zicke Zacke Hühnerkacke
Karten: Das Hornberger Schießen
Quiz / Party: Welt der Weine, Welt der Biere
Familie: Bausack, Zapp Zerapp
Spieler: Flusspiraten, Die Perlen der Scheherazade
Verschiedenes: Sprechdachs
Mitbringspiele: ein paar wenige, auf denen sein Name nicht erwähnt wird ;-)


Zum Teil ist es Definitionssache, was man unter den einzelnen Spieltypen versteht. In meinen Augen habe ich hier 3 Allrounder stehen.

Dazu noch einer: Franz-Benno Delonge ... 12 Spiele veröffentlicht ... bei 10 verschiedenen Verlagen! Auch das ist ein Allround-Talent, wenn man 10 verschiedene Verlage mit Spielideen bedienen kann! ;-)

Weihnachtliche Grüße,

Christian (keine Spiele bekommen zu Weihnachten ... nur so ein paar kleine, die er sich selbst gekauft hat wie Black Elephant und Full Metal Planete)

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Cäsar
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Re: Allrounder?

Beitragvon Cäsar » 26. Dezember 2006, 12:48

Ralf Vogt schrieb:


> Von den großen beiden Ks, Kramer und Knizia, bleibt nur
> Kramer übrig. Oder hat Knizia schon mal ein Partyspiel gemacht?

Ja: Typisch Frau, Typisch Mann ( Partyspiel) ist von Knizia, erschienen bei Kosmos

Grüsse
Cäsar

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Attila
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Re: Allrounder?

Beitragvon Attila » 26. Dezember 2006, 14:01

Hiho,

Eroberungsstrategie?
CoSim?
Kinderspiele ab 3?
Civilisationsspiele?
Wargames?
...

Gibt noch so viele nicht genannte Kategorien ...

Atti

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Christian Hildenbrand

Re: Allrounder?

Beitragvon Christian Hildenbrand » 26. Dezember 2006, 14:08

Man kann alles übertreiben...

Kopfschüttelnd,

Christian

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peer

Re: Allrounder?

Beitragvon peer » 26. Dezember 2006, 14:31

Hi,
Attila schrieb:
>
> Hiho,
>
> Eroberungsstrategie?
> CoSim?
> Kinderspiele ab 3?
> Civilisationsspiele?
> Wargames?
> ...
>
> Gibt noch so viele nicht genannte Kategorien ...

Stimmt nach denen hat ralf nicht gefragt. Also hast du deine Frage richtig, Ralfs Fragre aber falsch beantwortet - aber anderer Leute Fragen interessieren dich ja eh nicht ;-) :P

ciao
peer

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Attila
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Re: Allrounder?

Beitragvon Attila » 26. Dezember 2006, 16:25

Hiho,

Also "jedes Genre" ist gar nicht jedes, oder wie muss ich das verstehen?

Zumal sich ja noch die Frage stellt ob ein Autor in einem Genre "zuhause" ist, wenn er dort *irgendein* Spiel gemacht hat!

Zweifelsohne haben die genannten Autoren div. Spiele in unterschiedlichsten Genres und Anspruch herrausgebracht - in vielen auch nicht!

Und was mich interessiert und nicht, davon hast du offensichtlich keine Ahnung. Wieso du es hier zum Thema machst ist mir auch schleierhaft.

Atti

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Ralf Vogt

Re: Allrounder?

Beitragvon Ralf Vogt » 26. Dezember 2006, 18:07

Thomas O. schrieb:

> ich denke mal, ein Autor erfindet hauptsächlich Spiele, die
> er auch selber gerne spielt, und jeder Spieler hat nun mal
> seine Präferenzen. Der eine liebt Strategiespiele, der andere
> lockere Kartenspiele. Von daher ist es tendenziell so, dass
> ein Autor in einem bestimmten Genre mehr zu Hause ist als in
> anderen Genres.

Ist das so???
Nun will ich mich nicht wirklich als Autor bezeichnen, da ich noch sehr am Anfang stehe und alles nicht so wirklich zu meiner Zufriedenheit gelingt, aber ich bastele eben auch an Ideen herum - und bei mir ist es eben so, dass ich AN DEN Ideen bastele, die ich gerade habe, und das deckt sich nicht unbedingt mit meinen eigenen Vorlieben. Ich würde mich nämlich durchaus als anspruchsvollen Spieler bezeichnen, hab mich aber schon mehrfach an ganz einfachen Sachen und Kinderspielen versucht - weil ich da halt Ideen hatte!

Spielen Andreas Seyfarth und FF bevorzugt komlexere Spiele? Und erfinden sie deshalb bevorzugt komplexe Spiele??? Spielen Heinz Meister und Kai Haferkamp nur Kinderspiele und erfinden sie deshalb welche? Spielt ein Knizia alles und erfindet deshalb alles?
Würde mich echt mal interessieren.

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peer

Re: Allrounder?

Beitragvon peer » 26. Dezember 2006, 20:11

Hi,
die Frage bleibt ob Co-Sims nicht vielleicht Strategiespiele sind. Das Problem mit Kategorien ist, dass man sie beliebig aufsplitten kann - insofern könnte man natürlich sagen, dass es so einen Autoren gar nicht geben KANN - Denn immer wenn er alle geforderten Genres abgedeckt hat, splittet man die vorhandenen etwas auf.
Aus Partyspielen werden dann Erklärspiele, Erzählspiele, ratespiele, Quizs...

ciao
peer

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Attila
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Re: Allrounder?

Beitragvon Attila » 26. Dezember 2006, 21:31

Hiho,

In der Tat stellt sich hier die Frage der Kategorien. Ich denke Eroberungsstragegiespiele und auch CoSims sind wichtige Haupt-Kategorien und keiner anderen unterzuordnen!

Alternativ könnte man auch einfach konsequent nach alter gehen. Das ist imo aber nicht ausreichend.

Atti

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Jingo

Re: Allrounder?

Beitragvon Jingo » 26. Dezember 2006, 21:53

> Ist das so???

Glaube ich auch nicht. Wenn man mal an Herrn Riedesser denkt... Ob der überhaupt spielt?

Auch Spieleautoren produzieren nicht am Markt vorbei. Ob der Markt nun Spielfreaks oder Familie oder Kiddies heisst. Das Richtige für den richtigen Markt. Egal was der Autor lieber spielt. Obwohl es sicher auch solche Glücksschweinchen gibt, bei denen Vorliebe und Markterfolg (in welchem Ausmaß auch immer) einhergehen.

Spielt Herr Teuber vorzugsweise freiwillig seine Catan Varianten? Glaub ich nun echt nicht.

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Jingo

Re: Allrounder?

Beitragvon Jingo » 26. Dezember 2006, 22:05

Soweit ich mich erinnern kann, gibt es eine Kategorisierung des deutschen Spielearchivs o.ä. Diese hat mich aber nicht überzeugt. Ich sortiere so

nach Art
abstrakte Spiele
Themenspiele
mislungene Themenspiele (heute die meisten)

nach Spielalter
Erwachsenenspiele (ab 10)
Familienspiele (ab 6)
Kinderspiele (bis 10)

nach Anwendung (nicht Zielgruppe, auch Nicht-Freaks spielen in der richtigen/falschen Umgebung oft mit Freude Freakspiele)
Freakspiele
Spiele mit einfachem Zugang
Partyspiele (noch einfacher, oft ohne (besonderes) Material

Dann ginge noch eine Unterscheidung nach Kosims/Kriegsspiele und andere, aber da ist es schwer die Grenze zu ziehen (Risiko, Kreml)

'Themenspiele' könnte man noch nach Thema aufteilen, aber wozu.

Außerdem könnte man alles noch nach Material aufgliedern (Karten, Brett, Kombi, anderes, nix), aber auch das bringt mir nix.

Und dann gäbe es noch die Chance nach Spieleranzahl zu teilen, aber auch das macht keinen Sinn.

Zuletzt noch: gute, geht so und schlechte Spiele, aber das ist viel zu subjektiv.

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Thomas O.

Re: Allrounder?

Beitragvon Thomas O. » 27. Dezember 2006, 00:28

Ralf Vogt schrieb:
>
> Stimme zu, bis auf zwei Dinge.
>
> Barbarossa ist toll, spiele es immer wieder gerne.
> Kreativspiel stimmt. Aber ist das wirklich ein Partyspiel?

Partyspiel nicht unbedingt, deshalb habe ich es ja auch in die Schublade "Kreativspiele" gesteckt ;-)

> Ist Siedler-Kartenspiel wirklich ein Kartenspiel? Oder nicht
> vielmehr ein großes, anspruchsvolles Spiel, das aus Karten
> GEMACHT ist?
> Hm, wie definiert sich eigentlich ein Kartenspiel? :-) lol

Ein Spiel, bei dem der überwiegende Teil des Materials aus Spielkarten besteht. Geringfügiges sonstiges Material (z.B. die Chips bei Geschenkt...) sind nicht schädlich. Ein Spielplan fehlt, es sei denn, er erfüllt keinen Zweck außer dem einer Kartenablagemöglichkeit. Dann könnte man von einem Pseudo-Brettspiel oder einem Quasi-Kartenspiel sprechen :-)

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Thomas O.

Re: Allrounder?

Beitragvon Thomas O. » 27. Dezember 2006, 00:38

Ralf Vogt schrieb:
>
> Nun will ich mich nicht wirklich als Autor bezeichnen, da ich
> noch sehr am Anfang stehe und alles nicht so wirklich zu
> meiner Zufriedenheit gelingt, aber ich bastele eben auch an
> Ideen herum - und bei mir ist es eben so, dass ich AN DEN
> Ideen bastele, die ich gerade habe, und das deckt sich nicht
> unbedingt mit meinen eigenen Vorlieben. Ich würde mich
> nämlich durchaus als anspruchsvollen Spieler bezeichnen, hab
> mich aber schon mehrfach an ganz einfachen Sachen und
> Kinderspielen versucht - weil ich da halt Ideen hatte!

"Basteln" kann man an vielen Dingen, auch wenn sie nicht zur eigenen Passion gehören (so hab ich z.B. auch mal an einem Geschicklichkeitsspiel "gebastelt"). Aber wenn du ein Spiel komplett "fertig" entwickeln willst, dann musst du m.E. schon ein bisschen Herzblut für die Sache mitbringen, ansonsten fehlt einem erfahrungsgemäß der lange Atem dafür (so hab ich es z.B. bei dem Geschicklichkeitsspiel irgendwann beim "Basteln" belassen). Ist jedenfalls meine Erfahrung, aber es mag "Allrounder" geben, die sich in alle Genres "reinsteigern" (im positiven Sinne) können. Überall gibt es Spezialisten und Generalisten, aber ich halte ein gesundes Spezialistentum für ein feine Sache :-)


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