Beitragvon Marten Holst » 27. Januar 2007, 01:15
Moin,
Ich möchte etwas widersprechen:
Ja, die Automaten sind erst mal aufwändig, und auch nicht komplett definiert. Allerdings, etwas mathematisches Verständnis und Talent dafür, Strukturen zu erkennen, vorausgesetzt, ist es möglich, sich in einer halben Partie einzuarbeiten. Der Algorithmus ist nämlich im Kern erkennbar und logisch (und erschreckend spielstark für das bisschen, das er verlangt) Leider braucht man dann immer noch regelmäßige Zählpausen. Für ein PC-Programm sicherlich ne nette Basis-KI, aber auch zum Strategientesten bzw. Flexibilitätstesten geeignet.
Er geht schon, der Algorithmus (übrigens 1 Dummy bei 2 Spielern, 2 Dummies gegen den Einzelspieler - technisch spricht wenig dagegen, ihn auch bei mehr einzusetzen, allerdings fehlt es am Bedarf und wahrscheinlich geht er mit den weniger Steinen auch schlechter um). Aber er kann nie nicht Mitspieler ersetzen. Als Solospiel ist es insofern interessant, weil man "echtere Gegner" hat als bei vielen anderen Solospielen, bei denen man ein abstraktes System oder die eigenen Bestmarken als alleinige Konkurrenz hat.
Tschüß
Marten