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Anno 1701 - Das Kartenspiel

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Klabautermann

Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Klabautermann » 3. Februar 2007, 23:01

Ich weis beim besten Willen nicht, wieso ein solches Aufbaustrategiespiel wie Anno, das eindeutig auf die Pc-Plattform gehört, eine Brett oder Kartenspielvariante braucht.Wobei da noch Spannung vermittelt werden soll ist mir ebenso unbegreiflich, bei einer zu erwartenden Spieldauer von ca.60-70 Minuten.:-|
Selbst MauMau bietet da mehr, und das über einen längeren Zeitraum. :-P

Gruß aus der http://www.annozone.de
Klabautermann

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Klaus

Re: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Klaus » 3. Februar 2007, 23:19

Klabautermann schrieb:
>
> Ich weis beim besten Willen nicht, wieso ein solches
> Aufbaustrategiespiel wie Anno, das eindeutig auf die
> Pc-Plattform gehört, eine Brett oder Kartenspielvariante
> braucht.Wobei da noch Spannung vermittelt werden soll ist mir
> ebenso unbegreiflich, bei einer zu erwartenden Spieldauer von
> ca.60-70 Minuten.:-|

Ja nee, is klar...
Wie wäre es mit den Stichworten "Geschicktes Marketing zur Erschließung neuer Zielgruppen" ?

> Selbst MauMau bietet da mehr, und das über einen längeren
> Zeitraum. :-P

Aaaah ja! ;-) Und ich frage mich noch dazu , warum ich seit Jahren das Siedler Kartenspiel liebe, wo es doch eindeutig simpler gestrickt ist als Uno ;-)

> Gruß aus der http://www.annozone.de
> Klabautermann

Deine Tastatur ist irgendwie... wie Du: 'n bisschen "sperrig" :-))

Klaus (wird seit Jahren mit simpelster Spielekost wie etwa Puerto Rico oder Caylus gequält) ;-)

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sporb
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RE: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon sporb » 3. Februar 2007, 23:39

"Klabautermann" hat am 03.02.2007 geschrieben:
> Ich weis beim besten Willen nicht, wieso ein solches
> Aufbaustrategiespiel wie Anno, das eindeutig auf die
> Pc-Plattform gehört, eine Brett oder
> Kartenspielvariante braucht.Wobei da noch Spannung
> vermittelt werden soll ist mir ebenso unbegreiflich, bei
> einer zu erwartenden Spieldauer von ca.60-70 Minuten.:-|
> Selbst MauMau bietet da mehr, und das über
> einen längeren Zeitraum. :-P
>
> Gruß aus der http://www.annozone.de
> Klabautermann

Ich finde das krampfhafte Adaptieren von Computerspielmechanismus auch bescheuert. Durch den Verwaltungsaufwand, den ja jetzt der Computer nicht mehr übernimmt, leidet die Komplexität erheblich.
Age of Empires spielt sich wie eine C64-Version des Spiels, welches sich ganz hervorragend für ein LAN eignet.
Oder Space Dealer, wer am meisten von den Mitspielern beliefert wird, gewinnt. Echtzeit ist imho für Brettspiele (ausser LIgretto und Konsorten) kaum geeignet, weil jedem Computerspiel unterlegen.
Brettspiele haben andere Stärken, die sollten sie auch nutzen.

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raccoon

[OT] Re: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon raccoon » 3. Februar 2007, 23:58

Ich liebe differenziertes und ausgewogenes Feedback!

Gruß

räccöön

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Klaus

RE: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Klaus » 4. Februar 2007, 00:29

sporb schrieb:

> Ich finde das krampfhafte Adaptieren von
> Computerspielmechanismus auch bescheuert.

Ich glaube eher, dass hier die Mechnismen des Siedler-Kartenspiels und vielleicht Sternenschiff adaptiert wurden. Von Anno 1701 wurde doch wohl eher das Thema adaptiert, oder sehe ich das falsch? ;-)

> Brettspiele haben andere Stärken, die sollten sie auch nutzen.

Wäre denn Anno 1701-Das Kartenspiel besser oder stärker gewesen, wenn man dem Kinde einen anderen Namen verpasst hätte?
Ich sehe das Problem nicht, sorry.
Meinetwegen kann das Spiel auch den Namen eines Films, eines Buches oder meiner Geschirrspiel .. äh ... spülmaschine tragen, so lange es denn spaß macht :-)

Klaus

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Andreas Odendahl

RE: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Andreas Odendahl » 4. Februar 2007, 00:46

Keiner hindert dich daran, solche Spiele per Lan am Rechner zu spielen. Ich hab darauf keinen Bock und freue mich auf einen gemütlichen Abend am Tisch, ohne Bildschirm, mit Kaminfeuer im Hintergrund und Karten, die ich in meiner Hand halten kann...

Meine Meinung.

ode.

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Ingo

Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon Ingo » 4. Februar 2007, 01:00

sporb schrieb:

> Ich finde das krampfhafte Adaptieren von
> Computerspielmechanismus auch bescheuert. Durch den
> Verwaltungsaufwand, den ja jetzt der Computer nicht mehr
> übernimmt, leidet die Komplexität erheblich.

- Inwiefern ist die Adaption eines PC-Spiels auf den Spieltisch krampfhaft?
- Leidet der Roman "Die Säulen der Erde", seit es ein Brettspiel mit gleichem Titel gibt?
- Leidet der Film "Der Herr der Ringe" unter den zahlreichen Spieladaptionen?

Leute, was wollt Ihr hier denn diskutieren?
Es geht doch nur darum, dass hier zwei Firmen miteinander durch den Vorteil des Wiedererkennungswertes miteinander kooperieren, damit:
a) PC-Spieler auf ein Kartenspiel aufmerksam werden, oder
b) Kartenspieler sich eventuell an ein PC-Spiel wagen und schließlich
c) zusätzlicher Umsatz generiert wird.

Die Qualität des Spiels muss sich doch letztlich aber im Vergleich zu anderen Brett- oder Kartenspielen erweisen und nicht im Vergleich zu einem Computerspiel (Roman, Film), dessen Thema und Namen es trägt.
---> Äpfel, Birnen, usw. usf. :-D

Meiner Meinung nach wird hier irgendetwas vollkommen missverstanden und sogar intolerant beäugt, so als wolle eine Firma für Brettspiele den Liebhabern komplexer Computerspiele igendwie an die Wäsche ;-)

Grüße
Ingo

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sporb
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RE: Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon sporb » 4. Februar 2007, 02:51

Sehe ich aber anders:
ein Spiel ist ein Spiel. Ob per Karten, Computer o. mit DVD.
Beides ist Unterhaltung in Spielform. Sie kämpfen alle beim Kunden um dasselbe Zit-/Geld-Budget.

Und da schneiden halt viele CoSims/Computerspielumsetzungen schlecht gegen Computerspiele:
Zugänglichkeit, Grafik, Komplexität, Dauer, Regeleinhaltung/-unklarweiten etc.

Echtzeit in Brettspielen wie Space Dealer halte ich für konzeptionell schwachsinnig, weil es bereits Computerspile gibt.

Ich spiele gleichzeitig Brettspiele, BSW, spielbyweb und Warcraft 3 im Battle.net. Oft mit denselben Leuten. Wo ist da deer Unterschied?

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sporb
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RE: Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon sporb » 4. Februar 2007, 02:57

Mark to myself: Don#T post drunk.

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Herbert

Proteßt: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Herbert » 4. Februar 2007, 09:56

Mein lieber Klabautermann aus der Annozone,

wo ist eigentlich Dein Problem?

Ich persönlich ziehe Brett- und Kartenspiele aus folgenden Gründen den Computerspielen vor:
- ich komme im allgemeinen früher ins Bett
- ich kommuniziere beim Spielen direkt mit meinen Mitmenschen

Daraus kannst Du rauslesen, dass auch ich schon meine Erfahrungen mit Computerspielen gemacht habe, mich aber inzwischen bewusst wenig mit Ihnen beschäftige.

Nun gab es eines Tages das Brettspiel "Anno 1503", entwickelt von einem der besten Spieleautoren der letzten Jahrzehnte und herausgekommen in einem Verlag, der ebenfalls für spielerische Qualität steht. Als ich das Spiel dann zu einem günstigen Preis vor mir liegen sah, habe ich mich dereinst für einem spontanen Blindkauf entschieden.

Das Spiel erwies sich dann als durchaus gut, ist aber kein Überflieger und auch gewiss nicht der absolute Höhepunkt in Klaus Teubers Schaffen. Beim Spielen kam mir dann zu Ohren, dass das Brettspiel die Atmosphäre des Computerspiels gut rüberbringe und das das Compuerspiel ein wirklich ausgezeichnetes seiner Art sei?

Als ich dann irgendwann das Computerspiel "Anno 1503" in einer "Königsedition" zu einem günstigen Preis vor mir liegen sah, habe ich mich auch hier für einen spontanen Blindkauf entschieden, den ich bis heute nicht bereut habe (das mit dem zu spät ins Bett gehen habe ich inzwischen etwas besser im Griff). Und so bin ich über ein gutes Brettspiel zu einem hervorragenden Computerspiel gekommen.

Damit hast Du doch kein Problem, oder? Hätte es Dir besser gefallen, wenn ein nicht genannter Autor in einem profitgierigen Verlag ein grottenschlechtes Spiel unter dem Namen herausgebracht hätte? Findest Du es schlecht, dass Brettspieler über den Namen auch mal zum Computerspiel greifen? Darf ein gutes Spiel nicht den Namen eines Filmes, eines Buches oder eines Prominenten tragen?

Wo ist Dein Problem?

Rätselnde Grüße aus dem Münsterland
Herbert

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Tobias / Glomeor

RE: Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon Tobias / Glomeor » 4. Februar 2007, 10:05

> Echtzeit in Brettspielen wie Space Dealer halte ich für
> konzeptionell schwachsinnig, weil es bereits Computerspile
> gibt.

[WICHTIG] Dies ist kein Verteidigungsposting! [/WICHTIG]

Meine Echtzeit-Konzeption bei Space Dealer ist nicht in Computerspielen begründet. Mein Ausgangspunkt war ein Spiel bei dem Grübler auf eigene Kosten grübeln müssen und das ist ein ganz brettspieltypisches Problem. Selbst der Name Echtzeit ist erst in den letzten 3 Wochen der Produktion hinzugekommen, nachdem das Spiel in ca. 4 Jahren entwickelt wurde.

Der entscheidende Unterschied zu Computer-Echtzeitspielen sind für mich die organischen Komponenten: Sanduhren, Spielkarten, Holzsteine. Alles ist hier etwas ungenau und ich muss mich damit ganz anders auf das Spiel einlassen, als am Rechner (auch durch die notwendige Fairness der Mitspieler). Ich halte es z.B. auch nicht für sinnvoll für Space Dealer exakte Digitaltimer zu verwenden. Damit wäre ein Stück des Charakters verloren. Wer lieber exakte, unbedingt faire Spiele spielt, die vollkommen kontrolliert ablaufen, der sollte tatsächlich zum Computerspiel greifen. Wer allerdings eine leicht unkontrollierte, organische Spielatmosphäre sucht, der wird am Spieltisch eher fündig.

Tobias (spielt wo es geht, auch am Rechner)

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon Marten Holst » 4. Februar 2007, 11:33

Moin sporb,

> ein Spiel ist ein Spiel. Ob per Karten, Computer o. mit DVD.
> Beides ist Unterhaltung in Spielform. Sie kämpfen alle beim
> Kunden um dasselbe Zit-/Geld-Budget.

Ja, schon - irgendwie. Aber letztendlich kämpfen bei mir auch Videos, Kneipenabende, sonstiges ausgehen, Musik und Bücher um Anteile an diesen beiden Rohstoffen. Irgendwo sind alle im "Freizeitvergnügen" angesiedelt. Und während, denke ich, unstrittig ist, dass Brettspiel und PC-Spiel eine nähere Verwandtschaft haben als Brettspiel und "Zuschauer beim Eishockey", so ist doch zumindest bei mir das "Wann kommt was" sehr deutlich so, dass PC-Spielen eher Musik oder Buch als Konkurrenten hat - eben als "für mich"-Aktivitäten, anders als Brettspielen. Nun kannst Du sagen, und hast auch recht, dass man PC-Spiele auch gegeneinander spielen kann, aber man macht es eben nicht bei allen.

Zusammengefasst: ja, die Übergänge sind fließend, aber es sind eben dennoch Übergänge von einer Sache zu einer anderen.

> Echtzeit in Brettspielen wie Space Dealer halte ich für
> konzeptionell schwachsinnig, weil es bereits Computerspile
> gibt.

Erinnert mich etwas an einen Freund von mir, der - sinngemäß - sagt "Lyrik braucht die Menschheit nicht, wenn man was dichten will, kann man es zu einem Lied packen". Kann man so sehen - sehe ich aber anders. Wobei ich Ähnlichkeiten in so fern sehe, als mich das Zeitdruckelement generell nicht so begeistert.

Tschüß
Marten

PS: Das mit dem "drunk post" kenne ich von manchmal. Allerdings ist bei Dir noch mehr Konsistenz und Lesbarkeit übrig, als bei manch anderem Posting in vermeintlich nüchternem Absenderzustand. Von daher "Prost" :-)

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Navi

Re: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Navi » 4. Februar 2007, 11:44

Ich warte schon gaaaaanz sehnsüchtig auf 'Zelda - Das Brettspiel' oder 'Super Mario das Kartenspiel'. :-))

das ist doch auch nur wieder so ein Posting um Leute auf dei Palme zu bringen.

:-?

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derWikinger
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Beiträge: 180

Re: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon derWikinger » 4. Februar 2007, 12:29

Navi schrieb:
>
> Ich warte schon gaaaaanz sehnsüchtig auf 'Zelda - Das
> Brettspiel' oder 'Super Mario das Kartenspiel'. :-))
>
> das ist doch auch nur wieder so ein Posting um Leute auf dei
> Palme zu bringen.
>
> :-?

Bitte:
Zelda Brettspiel:
http://www.boardgamegeek.com/game/7249

Super Mario das Kartenspiel:
http://www.boardgamegeek.com/game/17757

:)

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Tyrfing

meine Zustimmung hast du

Beitragvon Tyrfing » 4. Februar 2007, 12:40

Auch ich sehe das ähnlich.
Wenn ich das Anno Kartenspiel sehe, erwarte ich "das Brettspiel zum Computerspiel", was - wie du schon sagst - garnicht recht funktionieren kann.
Würde ich jetzt, ohne mich hier zu erkundigen, ein Anno Kartenspiel sehen, würde ich wohl denken, dass das Computerspiel als Kartenspiel umgesetzt werden sollte.
Wenn ich ein wenig Brettspielinteressiert bin, erwarte ich vielleicht auch eine Umsetzung des Brettspiels.

Bei SdE hingegen (oder auch dem Eisenthron) weiß ich (vielleicht), dass die Vorlage ein Buch ist. Dort ist klar, dass es höchstens noch ein bisschen vom Thema gemein hat.

Auch ich bin kein Freund vom Space Dealer ansatz, da spiel ich lieber ein PC Echtzeitspiel, mir geht das zeitliche rumwuseln auch eher auf den Keks.

Vollkommen unlogisch find ich nur, dir dasselbe vorzuwerfen :D

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Navi

Zelda

Beitragvon Navi » 4. Februar 2007, 14:06

Danke,

sieht aber nicht unbedingt sehr ansprechend aus, aber immerhin gibts die schon.

:-)

Gruß, Navi die nette Fee

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Grzegorz Kobiela

*kopfschüttel*

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 4. Februar 2007, 14:07

Leutchen, Leutchen, seit wann ist es die Pflicht eines Spieleautors EURE Erwartungen zu erfüllen? Ich dachte immer, Spiele sind dazu da, Spaß zu haben, aber anscheinend wohl nicht. :(

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Klabautermann

Re: Proteßt: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Klabautermann » 4. Februar 2007, 14:16

Herbert schrieb:
>
> Mein lieber Klabautermann aus der Annozone,
>
> wo ist eigentlich Dein Problem?
>
> Rätselnde Grüße aus dem Münsterland
> Herbert

Mein lieber Herbert,

Ich suche grade danach. :roll:

Es gibt Spiele die sollten da bleiben wo sie Sinn machen, egal ob als Pc, Karten oder Brettspiel.
Eine Wirtschaftsaufbausimulation wie Anno ist schlicht zu komplex, als das dieses auch nur im Ansatz auf Brett oder Kartenbasis tauglich umgesetzt werden kann, deshalb hat es auf der Pc Plattform sein Zuhause, und dort sollte es auch bleiben.

Du schreibst selbst das dir die Pc Version so gut gefiel das dir das "ins Bett gehn" schwer fiel, soetwas wird dir bei kaum einem Brett oder Kartenspiel je passiern, mit ganz wenigen Ausnahmen vielleicht.

Nochmal zum Prob, vielleicht ist es die Art und Weise, wie versucht wird aus einem ansich guten Spiel, mit kleinstmöglichem Aufwand, möglichst vielen Deppen das Geld aus der Tasche zu ziehn. :-|
Na denn, immer zu., wie wärs mit nem AnnoKeks, oder nen AnnoPudding, für ne Inhaltsmagere TütenSuppe reicht der Name sicherlich auch noch.:lol:

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Klabautermann

Re: *kopfschüttel*

Beitragvon Klabautermann » 4. Februar 2007, 14:19

Grzegorz Kobiela schrieb:
>
> Leutchen, Leutchen, seit wann ist es die Pflicht eines
> Spieleautors EURE Erwartungen zu erfüllen? Ich dachte immer,
> Spiele sind dazu da, Spaß zu haben, aber anscheinend wohl
> nicht. :(

Was denn für Erwartungen ? Hat auf dieses Kartenspiel etwa jemand gewartet ? Weia weia, viel Spass beim Kopfschütteln. :-D

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Ingo

Re: *kopfschüttel*

Beitragvon Ingo » 4. Februar 2007, 14:28

Klabautermann schrieb:

> Was denn für Erwartungen ? Hat auf dieses Kartenspiel etwa
> jemand gewartet ? Weia weia, viel Spass beim Kopfschütteln.

Nein, nein, all die vielen Käufer dieses Spiels sind eigentlich sabbernde Idioten, die wirklich nichts erwarten und noch weniger können ;-)
Ansonsten: Ich denke, Du verstehst den Unterschied zwischen "warten" und "erwarten" nicht so ganz ;-)

Ingo (der von Klabautermann nicht mehr sonderlich viel Substanz erwartet)

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Ingo

Re: Proteßt: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Ingo » 4. Februar 2007, 14:35

Klabautermann schrieb:

> Es gibt Spiele die sollten da bleiben wo sie Sinn machen,
> egal ob als Pc, Karten oder Brettspiel.

Ob das Siedler-Kartenspiel, das Anno-Brettspiel oder aktuell das Anno-Kartenspiel "Sinn" machen, kannst Du wohl kaum beurteilen, weil Du sie voraussichtlich nie spielen wirst, richtig? Erstaunlicherweise machen diese Spiele für einen Liebhaber vergleichsweise anspruchsvoller Brettspiel-Kost enorm viel Sinn ;-)


> Eine Wirtschaftsaufbausimulation wie Anno ist schlicht zu
> komplex, als das dieses auch nur im Ansatz auf Brett oder
> Kartenbasis tauglich umgesetzt werden kann, deshalb hat es
> auf der Pc Plattform sein Zuhause, und dort sollte es auch
> bleiben.

Genau! Eine Frechheit, dass Spieleverlage sich erdreisten, Deine PC-Ikone derart armselig zu verwursten, um damit geistig minderbemittelte Konsumenten zu füttern. ;-)


> Du schreibst selbst das dir die Pc Version so gut gefiel das
> dir das "ins Bett gehn" schwer fiel, soetwas wird dir bei
> kaum einem Brett oder Kartenspiel je passiern, mit ganz
> wenigen Ausnahmen vielleicht.

Du weißt ja wirklich alles! :-D


> Nochmal zum Prob, vielleicht ist es die Art und Weise, wie
> versucht wird aus einem ansich guten Spiel, mit
> kleinstmöglichem Aufwand, möglichst vielen Deppen das Geld
> aus der Tasche zu ziehn. :-|

Lach... Ob Kosmos, Klaus Teuber und die Testgruppen, mit denen die Spiele monatelang und jahrelang optimiert werden, das mit dem "kleinstmöglichen Aufwand" wohl witzig finden? ;-)


> Na denn, immer zu., wie wärs mit nem AnnoKeks, oder nen
> AnnoPudding, für ne Inhaltsmagere TütenSuppe reicht der Name
> sicherlich auch noch.:lol:

Oh ja, oder ein Kartenspiel über PC-Spieler, die von sich denken, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben :-D

Ingo

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Klaus

Direkte Frage !

Beitragvon Klaus » 4. Februar 2007, 15:08

Klabautermann schrieb:

> Eine Wirtschaftsaufbausimulation wie Anno ist schlicht zu
> komplex, als das dieses auch nur im Ansatz auf Brett oder
> Kartenbasis tauglich umgesetzt werden kann, deshalb hat es
> auf der Pc Plattform sein Zuhause, und dort sollte es auch
> bleiben.

Leider verstehe ich Deine Argumentation noch immer nicht, aber damit sich das vielleicht ändert, beantworte doch bitte folgende Frage:

Bist Du der Meinung, dass eine historische Wirtschaftssimulation überhaupt nicht auf den Spieltisch gehört (weil sie nicht die Komplexität eines PC-Spiels erreicht) oder möchtest Du lediglich, dass so ein Spiel nicht den NAMEN EINES PC-SPIELS trägt?

Was Du anscheinend nicht begreifst: Das Anno 1701-Kartenspiel bedient sich einiger Elemente des Siedler-Kartenspiels. Es hat aus Marketinggründen aber den Titel eines PC-Spiels erhalten und bedient sich einiger Thematiken, die auch dem PC-Spiel zu Grunde liegen und den Wiedererkennungswert erhöhen.

Ich behaupte: Deine ganze Kritik ist nur im Namen des Spiels begründet, nicht im Spiel! Irgendwie scheint es Dir sauer aufzustoßen, dass ein Brettspielverlag ein Spiel herausbringt, das in erster Linie Namen eines PC-Spiels trägt.

Erstaunlich in diesem Zusammenhang: Deine undifferenzierte Sichtweise! kann man denn von jemandem, der Anno am PC begreift, wirklich nicht etwas mehr erwarten?? ;-)

Klaus (der einige PC-Spieler kennt, die die Spielregel des Anno 1701-Kartenspiels nicht begreifen würden!) :-D

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Herbert

Re: Proteßt: Anno 1701 - Das Kartenspiel

Beitragvon Herbert » 4. Februar 2007, 17:34

Klabautermann schrieb:

> Es gibt Spiele die sollten da bleiben wo sie Sinn machen,
> egal ob als Pc, Karten oder Brettspiel.
> Eine Wirtschaftsaufbausimulation wie Anno ist schlicht zu
> komplex, als das dieses auch nur im Ansatz auf Brett oder
> Kartenbasis tauglich umgesetzt werden kann, deshalb hat es
> auf der Pc Plattform sein Zuhause, und dort sollte es auch
> bleiben.

Vorsicht: Dann gäbe es das PC-Spiel Civilization nicht, welches ja inzwischen auf den Tisch zurückgekommen ist.

> Du schreibst selbst das dir die Pc Version so gut gefiel das
> dir das "ins Bett gehn" schwer fiel, soetwas wird dir bei
> kaum einem Brett oder Kartenspiel je passiern, mit ganz
> wenigen Ausnahmen vielleicht.

Nun ja, vor dem PC hatte ich das mit dem Bett gehen schlicht und einfach vergessen (Realitätsverlust und so :eek: ). Könnte ich mir heute nicht mehr leisten (Job und so :seufz: ). Und zu den wenigen Ausnahmen: genau die spielen die Leute aus diesem Forum hier!

> Nochmal zum Prob, vielleicht ist es die Art und Weise, wie
> versucht wird aus einem ansich guten Spiel, mit
> kleinstmöglichem Aufwand, möglichst vielen Deppen das Geld
> aus der Tasche zu ziehn. :-|

Da ist Anno1701 ein verdammt schlechtes Beispiel! Du solltest es einfach einmal spielen, die Regel dürfte Dir ja nicht zu komplex sein :))) .

nochmals rätselnde Grüße aus dem Münsterland
Herbert

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Mike Merten

RE: Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon Mike Merten » 5. Februar 2007, 11:13

sporb schrieb:
>
> Sehe ich aber anders:
> ein Spiel ist ein Spiel. Ob per Karten, Computer o. mit DVD.
> Beides ist Unterhaltung in Spielform. Sie kämpfen alle beim
> Kunden um dasselbe Zit-/Geld-Budget.
>

Falsch.

Keine meiner Spielgruppen ist durch irgendwelche Computer-Spiele ersetzbar. Natürlich gibt es tolle Spiele für den PC. Und schon seit Jahren Mehrpersonenspiele. Dennoch haben PC-Spieler und Brettspieler nicht mehr miteinander zu tun, als Cosim-Spieler und Monopoly-Spieler. Auch dort amüsieren sich die Leute in beiden Gruppen hervorragend, finden bei ihren Spielen das, was sie dort auch suchen. Deshalb aber anzunehmen, daß es sich dabei um einen einzigen Markt handelt mit Produkten, die direkt zueinander in Konkurrenz stehen, ist absolut abwegig.

Spacedealer kenne ich noch nicht, aber Dein angebliches Argument, warum solche Spiele schwachsinnig seien, ist viel eher ein Argument, warum sie es nicht sind. Es gibt Computerspiele, aber es gibt immer noch Leute, die haben keinen Computer. Nur mal, um auf das Extrem hinzuweisen.
Ich habe zwar einen PC, auch eine DSL-Flatrate - aber die BSW habe ich auch nur zwei oder drei Abende angetestet. Danach war mir klar, daß das für mich nichts ist. (Ich brauche das direkte Gegenüber) Und dem Spielen am PC kann ich außer ab um zu einen Carcassonne - JuS auch nichts abgewinnen.

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sporb
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RE: Vollkommen unlogische Argumentation

Beitragvon sporb » 5. Februar 2007, 12:37

Um "Ersetzen" geht es doch gar nicht.

Und: Damit gehörst Du wohl zu einer aussterbenden Generation.

In meinem Kreis kenne ich niemanden (inkl. Frauen), die nicht am Computer spielen o. gespielt haben. Daher werden die Spiele oft mit Computerspielen verglichen, gerade wenn es sich um Merchandising-Kram wie Anno 1xxx handelt.
Ein PR hat mal jemanden an Hanse aufm C64 (sic!) erinnert.
Gerade bei PC-Spielen geht der Trend zum MP-Spiel, Kommunikation wird dort immer wichtiger. Ich sehe da keine Trennung.

Wer ZuZ kauft, bekommt ein Code für die online-Version.
Carcassonne ist für X-Box Live eingekauft.
Spätestens wenn die BSW ein Teamspeak bekommt, wird die Scheu/Hemmschwelle weiter sinken.

Für "Oldschool"-Player ist das vielleicht ein Graus. Aber viele kommen vom PC- zum Brettspiel, wenn überhaupt; da inzw. ganze Klassenverbände WoW spielen, wird es imho "reine" Brettspieler in wenigen Generationen sowieso kaum mehr geben.


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