Beitragvon Ralf Arnemann » 20. Februar 2007, 10:43
> ich sehe Wikinger als einigermaßen planbares
> Abenteuerspiel... nicht als Strategiespiel..
Das wäre ok.
Ich würde gerne so ein eher thematisches Spiel spielen, nicht immer nur abstrakte Eurogame-Mechanismen, notdürftig mit Thema versehen.
Aber dafür sind dann doch zuviel Tüftelei-Elemente drin: Ein Wikinger mehr an Bord? Oder doch lieber eine Ware, und die dann am Ende der Runde abliefern, um nächste Runde ...? Aber dann muß man die Windrose um eins drehen ...
Vielleicht würde das Spiel viel besser funktionieren, wenn das Beladen nur ganz wenig Zeit kosten würde, dann aber die Aktionen unterwegs (Verkaufen, Plündern, Siedeln ...) etwas kosten.
Dann würde es auch mehr Spaß machen, mal etwas weiter zu fahren, um dort dann aktiv zu werden.
Derzeit ist es überproportional attraktiv, einfach das Schiff mit Leuten vollzuladen und gleich im nächsten Hafen loszuschlagen.
> Ansonsten ist das schon in Ordnung, wenn ich halt
> viele Taten vollbringe und mit meinen Punkten
> prahle, dass das den Neid meiner Mit-Wikinger auf
> den Plan ruft.
Das wäre dann schön und im Thema, wenn man damit auch passende Vorteile hätte: Der erfolgreiche Kaperkapitän bekommt halt gleich sein Boot voll mit Freiwilligen. Wer nichts vorweisen kann (oder nicht prahlen will), hat mehr Schwierigkeiten beim Rekrutieren.
> diese Besiedlung ist nun auch nicht die standfeste
Die meisten Karten machen leider keinen Unterschied, sondern killen die schweren, teuren Siedlungen genauso wie die leichten.
> Ausserdem spielen hier Wikinger - ich glaub nicht,
> dass die so rumgejammert hätten
Nö - aber eben auch nicht kompliziert rumgetüftelt.
Vielleicht wäre es sogar stilechter, wenn man die Bewegungspunkte einfach auswürfeln würde.