Beitragvon Ulrich Roth » 15. März 2007, 03:20
Hallo Carsten,
> Ulrich Roth schrieb:
> > (Derzeitiges Lieblingsspiel: "")
>
> Erzähl' mehr, nachdem ich Medici auch zu meinen
> Lieblingsspielen zähle.
bei boardgamegeek findest du jede Menge Meinungen, überwegend positiv.
Hauptkritikpunkt einiger Kommentatoren ist, dass sie glauben, man könne den Wert der Warenpakete genau ausrechnen ( > Arbeit).
Für menschliche Hirne ist das aber m.E. in den meisten Situationen völlig unmöglich, weil zu viele - auch unbekannte - Faktoren im Spiel sind.
Außerdem haben die Waren nach der Anfangsphase ja verschiedene Wertigkeit für beide Spieler, so dass jeder Preis, der da halbwegs dazwischen liegt, aus der Sicht des Festlegenden im Prinzip gut gewählt ist, da er den Gegner zur Wahl zwischen zwei Übeln zwingt.
Kritisiert wurde auch, dass meist beide Spieler am Ende Geld "verloren" haben, was dem Geist eines Handelsspiels widerspreche.
Ob das tatsächlich ein systemimmanentes Problem ist, oder lediglich auf beiderseitiges schwaches Spiel zurückzuführen, ist mir noch nicht klar (habe erst ein paar Partien gespielt).
Ich glaube, es gibt viele Feinheiten (insbesondere der fiesen Art! :grin: ) in diesem Spiel zu entdecken, und man kann es durchaus zügig und "aus dem Bauch heraus" spielen, wenn man erst mal ein Gefühl für die Preise gewonnen hat.
Grüße,
Ulrich