Hallo zusammen,
manchmal frage ich mich, ob das alles noch normal ist mit meiner Spieleleidenschaft. Und ganz besonders nach gestern auf der Autobahn.
Vorweg: Ich bin jetzt fast 30 und spiele seit ich denken kann, in meiner Jugend viel Risiko und danach ganz viel anderes. Ich besitze knapp 200 Spiele, schaue mich auf jedem Flohmarkt nach Schnäppchen um, bekehre meine Verwandtschaft auf jeder Feier und meine Freunde auf jeder Party. Ich spiele regelmäßig 2x die Woche und spontan im Schnitt mindestens noch zwei weitere Tage. Ich lese hier regelmäßig mit und die Spielbox-Zeitschrift seit Jahren bei einem guten Freund.
Da meine Freundin im Kinderhort arbeitet, bekomme ich nun auch immer mehr aus dieser Richtung mit. Und mit meiner Freundin selbst spiele ich natürlich auch - also Spiele meine ich. :))) Sie ist infiziert und die Kosmos 2er-Reihe begleitet uns.
Also gestern auf der Autobahn. Es fährt jemand an mir vorbei mit dem Kennzeichen TUT. Ich denke sofort an Thurn & Taxis. Irgendwann PR. Klar, Puerto Rico. HG - Händler von genua. FF - Friedemann Friese und Fürsten von Florenz. RA - Ra. Und noch etliche mehr, die mir jetzt entfallen sind (Gottseidank.)
Verdammt ich konnt's dann gar nicht mehr abstellen und schaute auf jedes Kennzeichen. Das ist doch krank, oder? :mad:
Kennt ihr solche Auswüchse? Kann man sowas über die Krankenkasse kurieren lassen? Oder privat? Psychotherapeut oder Wunderheiler? Ausschleichen oder cold turkey? Gibts ne Selbsthilfegruppe? :???:
Mein Vater würde sagen, dass es Zeit wird, das Studium zu beenden und langsam was Richtiges zu tun. Ich befürchte nur, das wird nicht viel helfen. Vielleicht sollte ich bei einem Spieleverlag anfangen und mir so lange eine Überdosis holen, bis ichs nicht mehr sehen kann.
Naja oder glücklich sein, dass ich keine Außerirdischen sehe. Wahrscheilich kämen die dann von Andromeda mit dem Sternenschiff Catan ........ :eek:
Es grüßt der Landvogt