Nachdem ich auf der Messe keinen Tisch gefunden hab, hatte ich das Spiel ausprobiert (das irgendwie keiner spielen wollte) und war positiv überrascht.
Ich frag mich, warum das Spiel so wenig Beachtung gefunden hat. In der aktuellen News seh ich auch gerade, dass es in Amerika zum Family Game of the Year gekührt wurde.
Kein sonderlich innovatives Spiel, aber doch ein gut funktionierendes und spannendes Spiel mit taktischem Potential. Es hat mir sogar besser gefallen als das auch erst in Essen ausprobierte Zooloretto, wo mir irgendwie der Pepp gefehlt hat (vielleicht war es auch nur einfach zu leicht zu gewinnen *g*).
Für diejenigen die es noch nicht kennen:
Es geht um einen Fischmarkt, bei dem alle Spieler versuchen möglichst viel Geld zu machen. Dazu müssen sie fischen gehen und die gefangenen Fische verkaufen. Jede Runde wählt man dazu einen Fisch aus der offenen Ablage. Fische aus der tiefen See müssen mit Würmern (die sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen da sie aus einem seltsamen Gummizeug hergestellt sind) bezahlt werden, die auf die Fische aus seichteren Gewässern gelegt werden und diese dadurch für den nächsten Spieler attraktiver werden.
Bei dem Spiel ist es aber auch so, dass das Märchen vom Fischer und seiner Frau ernstgenommen wird und jeder Fisch einem einen Wunsch erfüllt, wenn man ihn ins Meer zurückwirft (z.B. einen bestimmten Marktstand durch Kunden aufzuwerten oder gefangene Fische in eine andere Art zu verwandeln).
Der Clou ist, dass wenn ein Marktstand (für jede Fischart gibt es einen) voll ist, kann man die gefangenen Fische nur noch auf den Müll werfen und riskiert dabei Minuspunkte zu bekommen. Sobald ein Marktstand voll ist, gibt es außerdem zusätzlich Geld für denjenigen der am meisten von der Sorte verkauft hat. (Außerdem gilt: je später ein Martkstand voll, umso mehr Punkte gibt es)