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Phoenicia Regeln - wen's interessiert

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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achim

Re: Phoenicia Regeln - wen's interessiert

Beitragvon achim » 28. Oktober 2007, 15:27

Für mich sind die meisten Postings in diesem Thread wieder mal nur Nebelkerzen. Paar oder nicht paar, Brass oder Phoenicia, Frechheiten oder doch keine Frechheiten, weiße, graue Counter als Mumpitz.
Entscheidend ist für mich, dass die Basis eines Spieles dessen Regel ausmacht. Das gilt auch für ausländische Spiele. Wenn ein Verleger sein Spiel mit dem Feature "Mit deutscher Regel" anpreist, dann muss diese Regel dem, zugegeben hohen Standard, deutscher Regeln entsprechen. Das hat nichts mit überzogenem Anspruchsdenken zu tun, sondern unterliegt ganz einfach der Vergleichbarkeit.

Da ist sicherlich noch einiges zu verbessern und daran kann und muss noch gearbeitet werden. Ferdinand wäre da der letzte, der das nicht erkennen würde. (Hoffen wir mal, dass ein Umdenken der Verlage schneller vonstatten geht, als das Tempo, in dem ihm der Kopf aus der Frisur wächst.) :razz:

"Paar" und "paare" sind dabei nur die Zuckerstückchen, die sich wie durch Zauberhand auflösen werden, wird der Tee erstmal in kochendem Wasser gebrüht, und nicht wie bisher nur ein Teebeutel ins kalte Wasser gehängt. Da mag der Tee noch so gut sein, er schmeckt einfach durch diese Aufbereitung nicht. Der Tee schmeckt erst richtig zubereitet lieblich süß und niemand beisst mehr auf harten Zucker. :wink:

Gruß
achim

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Daniel R.
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Re: Phoenicia Regeln - wen's interessiert

Beitragvon Daniel R. » 28. Oktober 2007, 15:40

Ferdinand Köther schrieb:
>
>
> Tatsächlich liegst du grammatikalisch falsch, DAS Paar (Paar
> großgeschrieben = 2 Stück) ist Singular, da hilft nix.
> Das Paar Ohrringe liegt auf dem Tisch. Und nicht: Das Paar
> Ohrringe liegen auf dem Tisch.


Grammatikalisch gesprochen bezieht sich das Verb auf das Subjekt (Paar), nicht auf das Objekt (Ohrringe/Aktionen).
Das hätte ich eigentlich wissen müssen. Was sich aber bei den Ohrringen völlig ok anhört, hinterlässt bei den Aktionen so ein gewisses Störgefühl, wenn auch grammatikalisch korrekt, ... aber ich sage nicht, dass ich der Massstab bin.

Grammatikalische Grüsse
Daniel
(Diesmal war definitiv nicht der Dativ dem Genitiv sein Tod)

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Daniel R.
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Re: Einsame Insel

Beitragvon Daniel R. » 28. Oktober 2007, 15:43

Aber Matthias, wenn ich mich nicht irre, bist Du Grafiker und hast mit textlichen Problemen kaum je zu kämpfen... :wink:

Viele Grüsse aus Zürich nach Zürich
Daniel

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Daniel R.
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Re: Phoenicia Regeln - wen's interessiert

Beitragvon Daniel R. » 28. Oktober 2007, 15:58

achim schrieb:
>
> Für mich sind die meisten Postings in diesem Thread wieder
> mal nur Nebelkerzen. Paar oder nicht paar, Brass oder
> Phoenicia, Frechheiten oder doch keine Frechheiten, weiße,
> graue Counter als Mumpitz.

Genialer verbaler Rundumschlag, der gleich mindestens 6 Personen beleidigt. :eek:

> Entscheidend ist für mich, dass die Basis eines Spieles
> dessen Regel ausmacht. Das gilt auch für ausländische Spiele.


Wenn wir hier den Thread analysieren wollen, dann können wir feststellen, dass es anstatt um ein paar Details in der Fönizia :grin: bzw. Phoenicia Regel bald einmal darum ging, ob nun Ferdinand ein guter oder schlechter Regelübersetzer ist um dann hinüberzugleiten, was wir Spieler eigentlich von einer guten (übersetzten) Regel erwarten, nämlich, dass sie, falls das fremdsprachige Original minderwertig verfasst ist, der Deutsche Übersetzer diese Mängel auch gleich ausbügelt.

Insofern kann ich Deiner Schlussfolgerung zustimmen:

> Wenn ein Verleger sein Spiel mit dem Feature "Mit deutscher
> Regel" anpreist, dann muss diese Regel dem, zugegeben hohen
> Standard, deutscher Regeln entsprechen.
> Da ist sicherlich noch einiges zu verbessern und daran kann und muss noch gearbeitet werden.


Grüsse Daniel

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Matthias

Re: Einsame Insel

Beitragvon Matthias » 28. Oktober 2007, 16:11

Hallo Daniel,

ich muss mich nun wohl outen: Es sind zwar keine Anleitungsübersetzungen, die mir Kopfzerbrechen bereiten, aber doch die ein oder andere Formulierung in Spielekritiken, die ich nebenbei zur Spielerei beitrage (wie auch der arme Ferdi...). Somit kommen manchmal dann doch zumindest textliche Probleme bei mir auf.

Sonnigen Gruss zurück,

Matthias

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Daniel R.
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Re: Einsame Insel

Beitragvon Daniel R. » 28. Oktober 2007, 16:17

Ach so! Ja, Rezensionen bestehen meistens aus Text :smile:

Viele Grüsse
Daniel
(der auch schon Rezensionen geschrieben hat, bei Interesse auf Fairspielt.de nachlesbar)

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peer

Re: Phoenicia Regeln - wen's interessiert

Beitragvon peer » 28. Oktober 2007, 18:08

Hi,
Daniel R. schrieb:
>> ist um dann hinüberzugleiten, was wir Spieler eigentlich von
> einer guten (übersetzten) Regel erwarten, nämlich, dass sie,
> falls das fremdsprachige Original minderwertig verfasst ist,
> der Deutsche Übersetzer diese Mängel auch gleich ausbügelt.

Und damit können wir gleich den Bogen zum Ursprungsposting schließen:
Um nämlich die Originalregel verbessern zu können, muss man das Spiel kennen. Und im Fall von Phönizia war dies nicht gegeben - Ferdi hatte nur die schlechte Originalregel vorliegen (anscheinend sogar nicht mal die, sondern nur eine noch schlechtere Vorabversion) und nicht z.B. das Material. Da hat mans als Übersetzer nicht nur schwer sondern unmöglich ;-)

Ich kanns nachvollziehen - Ich hab die Regeln von Tosenkyo aus (nicht sonderlich gutem) englisch ins japanische übersetzt, kannte das Spiel aber nicht aus eigener Anschauung. Die vorliegenden Regeln waren noch ohne Bilder, also musste ich eine Bildbeschreibung anhand eines Textes verfassen. Da sind entsprechend auch ein paar Suboptimalitäten mit reingerutscht ;-)
Aber das fällt niemandem auf - Das Spiel war zu teuer, um vom jemanden gekauft zu werden ;-)

ciao
peer (hätte Tosenkyo gerne gehabt)

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Tadgh
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[OT] Störgefühl

Beitragvon Tadgh » 29. Oktober 2007, 19:46

Daniel R. schrieb:
>Was sich aber bei den
>Ohrringen völlig ok anhört, hinterlässt bei den Aktionen >so ein gewisses Störgefühl, wenn auch grammatikalisch >korrekt,

Hallo Daniel,
dein Störgefühl rüht daher, dass man bei der Verarbeitung von Sprache und insbesondere von Texten auf gelernte Muster zurückgreift, das spart Zeit und "Rechnerleistung", man kürzt sozusagen gedanklich ab.
Basis hiefür sind bekannte Kombinationen, in diesem Fall z. B. ein Paar Schuhe, ein Paar Ohringe - also alles, das meistens im zusammengehörigen Doppel auftritt - kommt automatisch in die Schublade "Paar = 2 Stück"; bei ungewöhnlichen Doppeln wie Gartengeräten, Kampfjets oder eben Aktionen öffnet man dagegen die Schublade "paar = mehrere/wenige". Und wenn dann das geschriebene "Paar" nicht zu deinem gedachten "paar" passt, ergibt sich ein Irritationsreiz - a Störgefühl is born.
Dieser "Trick" wird auch ganz gerne in der Werbung genutzt, um Aufmerksamkeit zu erzielen.
Tschö,
Tadgh (von seiner Freundin auch gerne Klugsch... genannt)


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