Beitragvon Volker L. » 16. November 2007, 22:47
Danke für die Informationen :-)
ingo schrieb:
>
> Kann es sein, dass du eine Zusammenfassung der
> Regeländerungen für das (vielleicht) nächstes Jahr
> erscheinende 'Age of Steam Third Edition' gelesen hast?!
Definitiv nicht, es war mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit
hier im Forum - wahrscheinlich hatte jemand von dieser
Änderung hier berichtet.
Attila schrieb:
>
> Die Regel die du meinst gibt es in AoS Frankreich schon
Fast, es ist die Rückseite von Frankreich ;-)
Habe ich aber erst nach Deinem Posting festgestellt.
Attila schrieb:
>
> (...) UND man kann jederzeit Aktien nehmen.
> Das macht den Einstieg in AoS natürlich viel einfacher,
> allerdings muss ich sagen das es auch einen gewissen Reiz
> ausgemacht hat sich zu überlegen wieviel man denn für die
> nächste Runde braucht, wie gross muss die "Kampfkasse" (für
> die Spielreihenfolge) sein und was möchte man wo bauen möchte
> und wie gross die Reserve sein muss (für unplanmässige
> Hindernisse ;-) ). Das fällt natürlich nun alles weg.
> Hoffentlich wird es nicht zu sehr simplifiziert und es bleibt
> nix mehr von AoS übrig.
Nunja, es gibt bei AoS schon ziemlich viel, das
finanzmäßig schiefgehen kann. Die anderen bieten höher
als man erwartet hat, Mitspieler bauen früher und zwingen
einen auf teurere Routen - und am gefährlichsten: irgend
so ein krummer Hund wähld die Aktion "First Move" und
klaut Dir den einen Warenstein, mit dem Du Dein Einkommen
um 4 hättest steigern können - jetzt bleiben nur noch 1er
und 2er...
Wenn man da auch nur halbwegs auf Nummer Sicher gehen
will, hat man nach einer gut verlaufenen Runde plötzlich
12 Geld übrig (ich meine in der Phase, wo man noch höhere
Kosten als Einnahmen hat, nicht mit dem Profit ;-) ), so
dass man auch mit 2 Aktien weniger ausgekommen wäre.
Als vernünftiger Kompromiss erscheint mir da, das Ausgeben
von Aktien auch in der Phase Einkommen/Kosten zu erlauben,
so dass man schon am Anfang der Runde überlegen muss,
wieviel man zum Bauen und Steigern braucht, aber nicht
gleich tief in der Sch**ße sitzt, wenn man beim Transport
zuwenig Einnahmen bekommt, um die (Un-)kosten zu decken.
Olav Müller schrieb, während ich meinen Beitrag verfasste,
genau das, was mir auch schon durch den Kopf ging:
>
> (...) bin dann aber auf die fixe
> Idee gekommen, dass die Income Reduction das Gleichgewicht
> aus den Fugen wirft. Dann nehme ich nämlich lieber einen
> weiteren Kredit auf und rutsche dadurch aus der nächst
> höheren Zone raus ... Diese Schritte müsste man, damit das
> Spiel nicht entgleitet, auch noch anpassen. So einfach ist es
> also leider nicht ;-)
Ich habe mir auch schonmal überlegt, ob es gewollt ist,
dass jemand mit 11 nach der Reduction nur noch 9 hat, also
weniger als jemand mit genau 10 - damit kann man jemandem
letztendlich sogar schaden, indem man beim Transport genau
eine Etappe auf seiner Strecke fährt :-D
Gruß, Volker