Hallo zusammen!
Eine kleine Einschätzungsfrage zum Regel"design" bei CAN'T STOP:
Wie man das Spiel gewinnt, ist klar.
Wer aber wird (am 4er Tisch) Zweiter, Dritter oder Vierter?
Erstes Unterscheidungskriterium ist (natürlich) die Zahl der gewonnenen Reihen (0, 1 oder 2). Was könnte aber der Tie-Breaker sein, wenn hier Gleichstand herrscht?
Die offiziellen Regeln sagen dazu nichts, und getreu dem Otto Rehagel-Motto "Der zweite Sieger ist der erste Verlierer" müsste man sich auch nicht drum kümmern. Anlässlich meines CAN'T STOP-Turniers (s. unter "Spieletreffs") beschäftigt mich die Frage nun aber doch...
Als Lösungsmöglichkeiten für so einen Tie-Breaker sind mir eingefallen:
a) die Anzahl der eingesetzten und nicht später eliminierten Spielsteine in den am Ende noch offenen Reihen,
b) die Summe der bereits erkletterten Schritte auf allen nicht vollendeten Strecken (wiederum: eliminierte zählen NICHT) oder
c) die Summe der Schritte, die noch zum Sieg (3 vollendete Reihen) gefehlt hätten - natürlich nur in Reihen, in denen man bereits vertreten ist.
Dabei führen b) und c) zu einer gewissen wertungstechnischen "Gleichmacherei" zwischen schwierigen und einfachen Routen, wobei b) die einfachen und c) die schwierigen bevorzugt. a) belohnt dagegen eine breit angelegte, unkonzentrierte und somit eigentlich "schlechte" Spielweise.
Aufgrund dieser Betrachtung würde ich c) bevorzugen, die (im Zweifel) zu einer riskanteren und damit m.E. für das Turnier interessanteren Spielweise anregt.
Was meint Ihr dazu?
Neugierige Grüße,
Euer Maddin =:-)
http://www.voll-wunder.de