Beitragvon Michel » 2. Dezember 2007, 11:14
Hach - endlich mal jemand, der, was Laborigines angeht, meine Meinung teilt.
Ich hege die schlimme Befürchtung, dass viele Tester geglaubt haben, hier einen "Through the Ages"-Strategiehammer vorgesetzt zu bekommen (vielleicht dummerweise beflügelt von Aussagen des Standpersonals), und dann entsetzt waren, ein harmloses, sehr skurriles "Nimm Dies!"-Spielchen zu entdecken. L. haut bei mir in die gleiche Kerbe wie zum Beispiel "Zombies!!!" - spielerisch deutlich zufallsbetonte, leichte Kost, aber mit genug Atmosphäre und Schadenfreude, dass der eigentliche Sinn eines Spiels, der Zeitvertreib, erfüllt wird. Ich möchte anmerken, dass mir Funkenschlag, Flaschenteufel, HdR von Knizia oder Puerto Rico oder oder oder ebenso sehr gefallen.
Unverzeihlich finde ich es erst, wenn, wie wohl bei Jantaris geschehen (das ich nicht kenne) oder bei der Film(!)umsetzung von "Der goldene Kompass" eine Spieltiefe vorgegaukelt wird, die ums Verrecken nicht auszuloten, da unbeeinflussbar ist.