Beitragvon Fluxx » 5. Dezember 2007, 00:34
Ganz kurz meine Ersteneindrücke:
Ich habe das Spiel einmal auf der Messe angespielt und danach noch einmal komplett. Mir hat es von vorneherein sehr gut gefallen. Es scheint ein Spiel zu sein wo man viele Stellschrauben hat an denen man ansetzen kann und überlegen muss, wie man seine Karten jetzt am Besten einsetzt. Setzt man jetzt auf Monumente oder Weltwunder? Lohnt es sich diese Karte zu opfern um eine bestimmte Kultur in der Wertung steigen oder fallen zu lassen? Wer ist in der Zugreihenfolge vor/hinter mir, wie wird michd as beeinträchtigen?
Man muss aber damit leben können, dass das Spiel durchaus auch seine Portion Glück enthält - sowohl die Handkarten als auch die Fürsten werden zufällig gezogen.
Die Spielposition ist auch sehr entscheidend - der erste hat zwar Vorteile wenn es darum geht neue Bauwerke zu errichten (er muss keine Handkarten abschmeissen und darf zuerst den Fürsten wählen,d en er einsetzt) , so dass es sich lohnt früh in Führung zu gehen, andererseits hat der Letzte die beste Möglichkeit die Wertung zu beeinflussen, da nach ihm keiner mehr nachlorrigieren kann, so kann der Letzte auf der Wertungsleiste auch schnell mal wieder aufholen.
Zum Material: Das generelle Spielmaterial finde ich sehr gut (wenn man auf Plastik steht *g*). Leicht nachteilig war das sehr bunte Spielbrett, was am Anfang leicht irritieren kann (man gewöhnt sich aber schnell dran). Die Spielregeln schienen mir sehr solide zu sein. Nur die (Un-)Übersichtskärtchen könnte man wohl deutlich verbessern! (Sie sind sehr klein (erinnere mich nicht genau, glaube aber etwa so groß wie normale Spielkarten), doppelseitig bedruckt und die Darstellungen sind mMn nicht immer ganz eindeutig.)
Das war es erst mal - wenn du genauere Fragen hast nur zu, bin jetzt nur reif fürs Bett...
Fluxx