Hallo,
wollte mich mal nach eurer Meinung zu der These "Komplexer = Besser" erkundigen.
Am Beispiel San Juan - Race for the Galaxy:
Bei San Juan gab es weniger und einfacher zu verstehende Karten - soweit so gut.
Race for the Galaxy hat zwölf verschiedene SechserSondersiegpunktKarten, wo San Juan vier hat (Zunfthalle, Rathaus, Triumphbogen, Palast). Einen Überblick zu behalten wird hier sehr schwer. - Noch schwerwiegender ist aber in meinen Augen dass jede dieser Siegpunktkarten bei Race for the Galaxy in 114 Karten EINMAL vorkommt. Anders als bei San Juan, wo jedes Gebäude - auch die Sechser - mehrmals im (kleineren) Stapel ist, scheint mir ein Spekulieren auf bestimmte Kombinationen sehr zufallsbestimmt zu werden.
So kontrastiert meiner Meinung nach eine erhöhte Komplexität mit weniger Handlungs- bzw. vor allem Entscheidungsspielraum, da ich viel mehr als bei San Juan "von der Hand in den Mund" lebe.
Möglicherweise fällt das in den ersten Spielen nicht so auf, da man vollständig damit beschäftigt ist, die komplizierten Aktionen zu begreifen. Dazu kommt, dass das Spiel wirklich eine tolle Grafik hat (für alle: ich möchte das Spiel nicht verurteilen, sondern nur mal die These in den Raum stellen und diskutieren lassen).
Also, wie steht ihr dazu (allgemein und speziell)?
Liebe Grüße Jon