Michael G. schrieb:
> Hm, langsam frage ich mich, ob da vielleicht ein wichtige
> Regel überlesen wurde. Oder ob ich das Spiel wirklich nicht
> kapiere. Angenommen, es gibt vier verschiedene Ärgerfarben.
> Spieler A spielt raus.
> a) er spielt die Ärgerfarbe von B aus. Klappt zu 99% nicht,
> da B entweder drunter oder knapp drüber bleiben kann bzw. C
> oder D dann eh eine Trumpffarbe spielen, und sich so Puinkte
> schnappen.
> b) er spielt die Ärgerfarbe von C oder D aus. Groß ändert
> sich da nichts, außer dass D dem B/C bzw. C dem B evt. eine
> (niedrige) Ärgerkarte unterjubeln kann.
> c) A spielt eine neutrale Farbe aus: das bereits gesagte
> überträgt sich nun im Prinzip auf B.
> d) A spielt die eigene Ärgerfarbe aus: Nur dann riskant, wenn
> nicht sicher ist, dass mindestens einer drübergehen muss oder
> eh abstechen will. Kam bei uns zumindest also nicht besonders
> oft vor bzw. schon gar nicht bei erhöhtem Risiko.
> So, a) bis d) trafen bei uns immer zu 95% auf alle Karten zu,
> d.h. hohe Ärgerkarten landen fast immer bei einem, dem sie
> nichts ausmachen.
Erst einmal schaut man sich die Ärgerfarben der Mitspieler an, sind da welche doppelt, also haben mehrere Spieler die gleiche, dann kann man diese schon mal gegeneinander ausspielen.
Irgendwann können sie nicht mehr bedienen und müssen ihre Ärgerfarbe stechen.
Zur Erinnerung, jede andere Farbe außer der ausgespielten, ist Trumpf und sticht damit!
Habe ich mit jemand eine gemeinsame Ärgerfarbe und ich die kleineren Werte, greife ich diesen an, weil ich ja weiß, was er so haben könnte, und immer wieder drauf, wenn ich dran bin, er machts natürlich genau so, wenn er die kleineren hat.
Nicht gleich in der ersten Runde erwarten, dass jemand in seiner Ärgerfarbe einen Stich erhält, das ergibt sich erst im Spiel, nachdem gut vorbereitet wurde.
Der letzte in der Runde nimmt fast immer den Stich, wenn nicht gerade jemand in seiner Ärgerfarbe den Stich bekommen würde, weil man so seine hohen Karten los wird, ohne Punkte zu kassieren.
Das sind nur einige Punkte, vom Prinzip ist es wie Skat, etwas mitzählen, gut einstechen und anspielen.
>Vielleicht
> funktioniert Sticheln aber zu Viert auch schlicht (noch)
>nicht.
Doch, auch zu viert, da die Kartenanzahl der Mitspielerzahl angepasst wird.
Thomas