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In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

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tae

In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon tae » 5. Februar 2008, 12:23

Hallo,

müde der üblichen Entwicklungsspielen, in denen es darum geht, Städte, Inseln, Länder, Kirchen, Zivilisationen, etc... aufzubauen, versuche ich gerade "individualisiertere" Entwicklungsspiele zu finden, in denen Charaktere ihre Fähigkeiten aufbauen und weiter entwickeln.

Leider habe ich bisher nur von wenigen Spielen gehört, bei denen dies im weitesten Sinne Thema ist.

Sind Euch solche Spiele bekannt, die dabei auch noch "friedlich" sind?

Bisher habe ich in dieser Richtung nur von "Das Zepter von Zavandor" gehört, es selbst jedoch noch nicht gespielt.

Welche Spiele mit möglichst wenig Glücksanteil fallen euch dabei ein und sind empfehlenswert?

Grüße,
Tanja

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Tyrfing

Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Tyrfing » 5. Februar 2008, 12:49

Candamir,
allerdings finde ich den Glücksanteil da nicht als relativ hoch


Bei Zepter von Zavandor würde ich nicht von "Charakteren" sprechen, die ihre Fähigkeiten erweitern...
Nunja, wenn man die Story und das Thema ernst nimmt, vielleicht doch - aber beim Zepter würde ich doch eher vom knallharten Wirtschaftsspiel sprechen, dass sich hinter einem Fantasythema "versteckt".

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Micha A.
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RE: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigke...

Beitragvon Micha A. » 5. Februar 2008, 12:53

Hi!

> Sind Euch solche Spiele bekannt, die dabei auch noch
> "friedlich" sind?

Candamir könnte da in Frage kommen. Oder Talisman....


> Welche Spiele mit möglichst wenig Glücksanteil fallen euch
> dabei ein und sind empfehlenswert?

...wobei ich leider dazu sagen muss, dass mir beide nicht besonders gefallen. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden, und eigentlich bemängle ich an Candamir auch nur die Spieldauer, nicht das Spielprinzip.

Gruß
Micha


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"Never argue with idiots. They bring you down to their level, then beat you with experience."

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Daniel R.
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Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Daniel R. » 5. Februar 2008, 13:15

Hallo Tanja,

Ich gebe Tyrfing recht, dass das Zepter von Zavandor im Grunde ein Wirtschaftsspiel ist (Spielmechanik) und kein Personenentwicklungsspiel.

Klassiker für Charakterentwicklung sind die Rollenspiele (Dungeons & Dragons oder DSA) oder Brettspielumsetzungen wie "Descent: Abstieg ins Dunkel. Oder ein Kartenspiel das ins Witzige geht wie die Munchkin-Serie. Gemeinsam haben sie alle, dass sie alles andere als friedlich sind.

Spontan fällt mir aufgrund Deiner Kriterien nur folgendes Spiel ein:
"Fiese Freunde, Fette Feten" von 2F Spiele, bezweifle aber auch hier, dass es Deinen Ansprüchen genügt.

Grüsse
Daniel

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Christian Schnabel
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Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Christian Schnabel » 5. Februar 2008, 14:01

Hallo Tanja,

die Entwicklung einer eigenen Spielfigur (+ "friedlich"); da kenne ich eigentlcih nichts.
Bezieht sich "friedlich" hingegen nur auf das Verhalten der Spieler untereinander, dann fallen mir

- Rückkehr der Helden / Im Schatten des Drachen und

- Runebound ein.

Glücksanteil ist u.a. durch würfeln aber sehr wohl vorhanden.

Viele Grüße

Christian Schnabel

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Niccolo
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RE: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigke...

Beitragvon Niccolo » 5. Februar 2008, 14:29

Micha A. schrieb:

> > Candamir könnte da in Frage kommen. Oder Talisman....
> und eigentlich bemängle ich an Candamir auch nur die
> Spieldauer, nicht das Spielprinzip.

Hieß es nicht, dass das Bewegungsprinzip in einem "großen" Spiel weiterverwurstelt werden soll?

Mir gefällt das nämlich echt gut -- warte aber schon dementsprechend lange auf das "große Spiel" was da kommen soll :-/

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Jerry

Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Jerry » 5. Februar 2008, 14:56

Munchkin natürlich. Ach nee, soll ja friedlich sein. Obwohl ... wenn unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird kann man Munchkin auch als friedliches Spiel bezeichnen. :cool:

Ansonsten Evo. Obwohl ... ups ... da hauen sich ja Dinos. Also auch nur halbfriedlich.

Dann vielleicht das gute alte "Spiel des Lebens" von MB. Obwohl ... da ist ja zu viel Glück drin. Und geheiratet wird auch. Nichtfriedlich, Mist!

Argghh ... ich kenne keine friedlichen Spiele:
Siedler von Catan: Der Räuber. Funkenschlag: Neoliberaler Turbokapitalismus. Puerto Rico: Sklavenhandel. Schach: Königsmord. Einfach Genial: Arme Plättchen gefangen in einem dunklen Sack. Gewalt wo man auch nur hinschaut. Hiiilfe! ;-)

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Martin

Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Martin » 5. Februar 2008, 16:19

Wie wärs mit MIX MAX von Ravensburger :)

Martin

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Schmagauke
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Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Schmagauke » 5. Februar 2008, 17:06

Schnapp Dir ein RPG, zum Beispiel Plüsch,Power&Plunder :D

Aber mal ehrlich:
In allen Spielen dieser Art entwickeln die Charactere sich nur, um andere besser verhauen zu können.

Es macht ja auch mehr Spaß, Angriffswerte weiter zu entwickeln als, sagen wir mal, die Haarfarbe.

RPG´s wären aber eine Lösung. Es könnte aber schwierig werden, einen Spielleiter davon zu überzeugen, daß er keines der fiesen Viecher aus dem 500 Seiten starken Monsterhandbuch benutzen darf :P
Und ich als alter RPG Geek möchte auch keinen Barbier in Havena spielen oder sowas, dann lieber in den Wald gehen und Orks hacken :)


MfG
Schmagauke

(welcher gleich zur DSA Dienstagsrunde tapert und versucht, seinen liebevoll entwickelten Hochstapler vor den miesen Piraten zu retten)

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tae

Danke

Beitragvon tae » 5. Februar 2008, 17:20

Danke für eure Vorschläge!

Hatte mir fast schon gedacht, das meine Suche nicht sehr erfolgreich sein würde.

Wonach ich suche, findet sich also wohl also am ehesten in Rollenspielen. Damit kenne ich mich bisher überhaupt nicht aus.

Gibt es denn keines, in dem nicht gegen Monster gekämpft wird? Es lassen sich doch eigentlich so viele Szenarien denken, in denen sich eine Figur oder ein Charakter weiter entwickelt, mmh...

"Fiese Freunde, Fette Feten" (danke Daniel) und
"Evo" (danke Jerry) werde ich mir einmal näher anschauen. Hatte nicht vermutet, dass die in die gesuchte Richtung gehen.

Vielleicht gibt es auch so wenig Spiele in der Richtung, weil sich das Thema ohne Kampfelemente spieltechnisch schwer umsetzen läßt? Wer weiß...

Nochmals vielen Dank!
Tanja

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Micha A.
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RE: Danke

Beitragvon Micha A. » 5. Februar 2008, 17:25

Hallo Tanja,

ich hatte Dir doch Candamir vorgeschlagen. Das sollte zu deinen Anforderungen passen.
Zumindest besser als Evo, auch wenn mir letzteres besser gefällt...

Gruß
Micha

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Helby
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RE: Danke

Beitragvon Helby » 5. Februar 2008, 18:00

Micha A. schrieb:

> ich hatte Dir doch Candamir vorgeschlagen. Das sollte zu
> deinen Anforderungen passen.

Kann Micha nur zustimmen, meine Freundin spielt es sehr gerne, gerade weil es soooo schön friedlich ist, ich sage aber zu einer Partie auch nie nein.

Du kannst deinen Charkter mit dem Editor, sogar schön mit eigenem Bild, selber basteln, das müßte dir eigentlich gefallen.

http://www.abenteuercatan.de/Candamir-Editor/index.php

Du kannst es dir ja mal über Prof. Easy anschauen.

http://www.profeasy.de/Candamir/index.html

Helby

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Jürgen Karla
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Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Jürgen Karla » 5. Februar 2008, 19:15

Hallo Tanja,

vielleicht passt auch Liebe&Intrige von Goldsieber?!

Viele Grüße
Jürgen Karla

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zerics
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Beiträge: 58

Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon zerics » 5. Februar 2008, 19:18

Martin schrieb:
>
> Wie wärs mit MIX MAX von Ravensburger :)
>
> Martin

Junge ich brech ab............
ich glaub ich besorg des mir mal wenns wieder heisst "och nix so kompliziertes..
muß immer noch lachen :lol:

hihihi
zerics

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tae

RE: Danke

Beitragvon tae » 5. Februar 2008, 20:02

Hallo Micha,

war erst gerade dabei mich über "Candamir" schlau zu machen.

Es wird ja nicht sonderlich gut besprochen. Zu wenig Aktionsmöglichkeiten und Taktik und zu lange Spieldauer lese ich immer wieder. Aber ich werde es mir trotzdem einmal näher anschauen.

Danke und Grüße,
Tanja

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tae

Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon tae » 5. Februar 2008, 20:09

Das hatte ich auch schon einmal im Auge. Die wirklich schlechten Kritiken hatten mich aber bislang davon abgehalten, es mir näher anzuschauen.
Vielleicht gebe ich ihm einfach mal' eine Chance. Manchmal ist es ja auch möglich ein Spiel mit schönem Material durch Regelvarianten aufzuwerten, mal' schauen.
Danke für den Hinweis!

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guidoku
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Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon guidoku » 5. Februar 2008, 21:44

Mit Kritiken ist es immer so eine Sache (keine Angst ich "krame" nicht in dem spielbox Artikel schlechte Note = schlechtes Spiel :grin: ). Ich habe auch schon Spiele gespielt welche eine schlechte Kritik bekommen haben, wo mir persönlich aber gefallen haben. Wenn Du die Möglichkeit hast "Liebe und Intrige" zu testen dann probiere es. Ich persönlich habe es noch nicht gespielt.

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Gregor Breckle
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Beiträge: 648

Re: In welchen "friedlichen" Spielen entwickeln Charaktere ihre Fähigkeiten?

Beitragvon Gregor Breckle » 5. Februar 2008, 23:14

Hi,

vielleicht wäre Emira auch noch einen Blick wert - zumibdest ist es vom Thema sehr nah am Frieden (obwohl - wer weiß die die Damen in einem Harem miteinander umgehen).

Viele Grüße

Gregor

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Markus F.
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Beiträge: 92

RE: Danke

Beitragvon Markus F. » 6. Februar 2008, 07:30

Hi Tanja,

zu zweit gefällt mir und meiner Frau sehr gut, da die Spieldauer dabei sehr moderat ist.

Um die Längen ab 3 Spielern aus dem Spiel zu nehmen hatte Klaus Teuber auch mal eine Regelvariante genannt, müsste jetzt aber nachschauen wo das war.

Gruß
Markus

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Schmagauke
Brettspieler
Beiträge: 92

Re: Danke

Beitragvon Schmagauke » 6. Februar 2008, 22:55

Auch nach langem Überlegen fällt mir nix ein, was außerhalb des RPG-Bereichs auf Deine Suche passen würde.

Ich weiß ja nicht, was Du suchst, ein RPG ist halt was vollkommen anderes als ein Brett- oder Kartenspiel.

WIE man welches RPG spielt, bleibt jeder Gruppe selbst überlassen. Es geht auch friedlich und vielleicht ist es sogar mal ganz reizvoll, gefährliche Situationen zu meistern ohne den Kriegshammer um Rat zu fragen.

Kaufabenteuer beinhalten bloß zu 90% Kämpfe.
Aber man kann natürlich auch nen Spielleiter haben, der sagt:
"Ok, der König hat Wettbewerb XY ausgerufen, also werde innerhalb eines Jahres der beste Feinschmied in 100km Umkreis!"
DSA4 ist für sowas sehr gut geeignet.

Aber das "schlimmste" an einem RPG ist halt, daß man eine Gruppe von Leuten braucht, die regelmäßig spielen.
Das lässt sich aber gut regeln, wir haben z.B. eine Gruppe, die jeden Dienstag von 18:00 bis 22:00 spielt, funktioniert sehr gut.

MfG
Schmagauke


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