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Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

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DocFriese
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Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon DocFriese » 15. Februar 2008, 13:00

Aus der WELT online:

http://www.welt.de/wirtschaft/article1677738/Warum_deutsche_Brettspiele_so_erfolgreich_sind.html

Lars war's

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Leberegel
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Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Leberegel » 15. Februar 2008, 13:26

Typischer, nichtssagender Welt-Artikel...

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Marten Holst
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RE: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Marten Holst » 15. Februar 2008, 14:01

Moin,

> Typischer, nichtssagender Welt-Artikel...

ich hatte ja vor, diese Antwort zu schelten, richtet sich doch der Artikel an Leute ohne besonderes Hintergrundwissen, die noch nie ein Monopoly gesehen haben.

Leider wurde er auch von einem Autoren geschrieben, der ohne großes Hintergrundwissen ist. Nicht nur bezüglich der Spiele (*alle* Brettspiele heißen "German Games"?), sondern auch sonst so (Lizenzprodukt von Umberto Ecco - ist das ein Schuhverkäufer?).

Die Krönung ist dann der Link am Ende "Keine Lust auf Brettspiele?"

Tschüß
Marten

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

RE: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 15. Februar 2008, 14:15

Und mit "[i]Erfüllt ein Spiel die Erwartungen nicht, wird es vom Handel gnadenlos aus den Verkaufsregalen genommen.[/i]" erfahren wir auch nicht viel Neues.

Aber 's war OK - besser als wenn Brettspiele überhaupt nicht erwähnt werden. Und wenn unter einem Sudoku-Bericht hinterher steht:
[b]"Keine Lust auf Sudoku - Jetzt Brettspiele spielen"[/b]
kann man doch auch nicht klagen.

Gruß Carsten (der bei Hamburgum letztens verloren hat, weil er im Spiel 1x vergessen hat 10 Taler einzunehmen und die nicht nachträglich genommen hat, weil 10 Taler ja nicht die Welt sind - Platz 2 :sad: )

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Jerry

Schöner Artikel

Beitragvon Jerry » 15. Februar 2008, 14:47

Leberegel schrieb:
>
> Typischer, nichtssagender Welt-Artikel...

Finde ich nicht. Bis auf 2-3 kleinere Schnitzer ist der Artikel doch gut geschrieben und zutreffend recherchiert. Zugegeben, der Autor übertreibt etwas indem er schreibt das man in Übersee *alle* Brettspiele als "German Games" bezeichnet aber grundsätzlich geht das schon in die richtige Richtung: auf BGG z.B. werden Spieler meist in zwei Kategorien unterteilt: Wargamer und Eurogamer wobei der Begriff "Eurogames" erst in jüngster Zeit das alte "German Games" verdrängt hat.

Insgesamt muss man feststellen, dass die deutschen Maßstäbe hinsichtlich Materialqualität, Mechanismus, Regelaufbau usw. zu Standards geworden sind an denen sich alle messen lassen (und dies glücklicherweise auch tun). Von daher ein guter Artikel, vor allem wenn man sich die Zielgruppe vor Augen hält.

Gruß,
Jerry

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Martin M
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Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Martin M » 15. Februar 2008, 16:37

...ich dachte immer, Tabu und Scotland Yard wären von amerikanischen Autoren erfunden worden?

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Andreas Keirat

Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Andreas Keirat » 15. Februar 2008, 16:58

Martin M schrieb:
>
> ...ich dachte immer, Tabu und Scotland Yard wären von
> amerikanischen Autoren erfunden worden?

Das Projekt Team III von Ravensburger kam aus Amerika? Echt?

Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

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Michel
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Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Michel » 15. Februar 2008, 17:42

> > ...ich dachte immer, Tabu und Scotland Yard wären von
> > amerikanischen Autoren erfunden worden?
>
> Das Projekt Team III von Ravensburger kam aus Amerika?
> Echt?

Ist irgendwie was dran: Ich möchte wetten, das "Projekt Team III" hatte sich "Heiße Spur" von Parker (USA) sehr, sehr genau angesehen ...

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Schmagauke
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Beiträge: 92

RE: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Schmagauke » 15. Februar 2008, 18:05

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
Und wenn unter einem Sudoku-Bericht hinterher
> steht:
> [b]"Keine Lust auf Sudoku - Jetzt Brettspiele spielen"[/b]
> kann man doch auch nicht klagen.

War das jetzt Absicht?
Bei mir steht dort das genaue Gegenteil...
;)

MfG
Anti-Schmagauke

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Duchamp

Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Duchamp » 15. Februar 2008, 18:08

Och, da gibt es aber schon genug Unterschiede, um von einem eigenständigen Spiel "Made in Germany" zu sprechen ... ;-)

Stop Thief (Heiße Spur):
http://www.boardgamegeek.com/game/1992

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Joker13
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Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Joker13 » 15. Februar 2008, 18:50

wahrscheinlich ist deren Ur-Ur-Opa aus Deutschland eingereist ;)

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Michel
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OT: Scotland Yard, Stop Thief, Fury of Dracula

Beitragvon Michel » 15. Februar 2008, 20:55

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass Scotland Yard nicht eine geniale Variante des Prinzips ist.
Trotzdem fiel mir schon im damaligen Jubel um das Spiel auf, dass die nahe Verwandschaft anscheinend keinem Rezensenten/Redakteur auffiel.

(Heiße Spur: Man hört ein oder mehrere Geräusch(e) und kann anhand dieser den Zugweg des unsichtbaren (elektronischen) Einbrechers durch Deduktion erschließen; Scotland Yard: man sieht ein oder mehrere Fortbewegungsmittel und kann anhand dieser den Zugweg des unsichtbaren Mr. X durch Deduktion erschließen).

Heiße Spur hatte halt relativ dämliche Glücksmomente, die den Kern der Sache "typisch familienspieltauglich" verwässern (so, wie Fury of Dracula das Deduktions-Kernprinzip durch "thematisches Aufbrezeln" zum (guten) Freak-Spiel gemacht hat).

Jetzt wird's vollends offtopic: Wie ist eigentlich Garibaldi so?

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Marten Holst » 16. Februar 2008, 01:26

Moin,

> Und mit "[i]Erfüllt ein Spiel die Erwartungen nicht, wird
> es vom Handel gnadenlos aus den Verkaufsregalen
> genommen.[/i]" erfahren wir auch nicht viel Neues.

Das ist aber natürlich auch grundlegend anders als bei, sagen wir, CDs, Büchern und Büromülleimern. Die dürfen im Regal bleiben, bis Dr.House kommt. :-)

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Droegi
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Re: Warum deutsche Brettspiele so erfolgreich sind

Beitragvon Droegi » 16. Februar 2008, 07:28

Schade, daß der Artikel so einen schlechten Abschluß hat. Ansonsten gefällt er mir aber gut.

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Roman

[OT] Dr. House

Beitragvon Roman » 16. Februar 2008, 07:30

Hi Marten,

Marten Holst schrieb:

> Das ist aber natürlich auch grundlegend anders als bei, sagen
> wir, CDs, Büchern und Büromülleimern. Die dürfen im Regal
> bleiben, bis Dr.House kommt. :-)

Ach, Du schaust auch diesen modernistischen Sherlock Holmes-Verschnitt im Arztserienkleid? Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Arztserien mag, besser noch: ich hatte mir geschworen, mir bis zu meinem Tode sowas nie anzusehen, bis meine Holde ankam und sagte "eat this" :-))

Ciao,
Roman (und in Deutschland fragt man sich, warum keine eigene Serie beim Publikum ankommt. Der letzte Charakter, den wir hier hatten, war Schimanski. Naja, "Mord mit Aussicht" ist zumindest auch ein Versuch, wenn auch wohl durch zehn Gremien von Bedenkenträgern verwässert.)

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Peter Gustav Bartschat

[OT] Schwüre

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 16. Februar 2008, 09:09

Roman schrieb:
> [...] ich hatte mir geschworen, mir
> bis zu meinem Tode sowas nie anzusehen [...]

Bei einem Schwur ist es ja so, dass einen nur der davon entbinden kann, dem er geleistet wurde.

Und das wiederum ist das Angenehme daran, wenn man sich selbst etwas schwört, statt - zum Beispiel - seinem Vaterland, das gemeinhin recht zögerlich ist, etwas wieder herzugeben, das es einmal angenommen hat, oder Gott dem Herrn, dessen Meinung einzuholen extrem aufwändig und schwierig ist, und dann meist doch nur zu einer Aussage führt, die auf unterschiedlichste Weise interpretiert werden kann - aber ich schweife ab und kehre zurück zu dem, was an einem sich selbst geleisteten Schwur so angenehm ist: Wenn einem das Geschworene nicht mehr so recht konveniert, kann man sich selbst - Schwupps! - problemlos davon entbinden.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Roman

Re: [OT] Schwüre

Beitragvon Roman » 16. Februar 2008, 09:32

Hi Gustav,

Peter Gustav Bartschat schrieb:

> kann - aber ich schweife ab und kehre zurück zu dem, was an
> einem sich selbst geleisteten Schwur so angenehm ist: Wenn
> einem das Geschworene nicht mehr so recht konveniert, kann
> man sich selbst - Schwupps! - problemlos davon entbinden.

Genau deswegen sollte man auch nie auf andere Instanzen schwören - die Gefahr, zu irren, ist einfach zu hoch, und sich über sich selbst zu ärgern reicht manchmal durchaus aus ;-)

Ciao,
Roman


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