Beitragvon Ina-spielbox » 2. März 2008, 16:43
Hallo Spielehansel,
den Vergleich mit Alhambra kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Man sammelt natürlich Metall und/oder Diamanten, um die Schwerter zu erwerben, das könnte man mit dem Erwerben der Gebäude bei Alhambra vergleichen, aber vom Spielgefühl ist es was völlig anderes.
Wir haben Toledo gestern gleich dreimal gespielt, weil es uns so gut gefallen hat. Vom Spielplan hat es mich mehr an Morgenland erinnert, weil man ja auch sozusagen auf dem Spielplan nach oben zum Alcazar wandert.
An Caylus erinnert es auch nur vom Spielplan her.
Was ich spannend an dem Spiel finde, ich das variable Spielende. Es endet, wenn ein Spieler drei Figuren im Alcazar hat. Ich kann mit jeder Figur ein Schwert nach obern bringen, die zählen dann die volle Punktzahl, ich kann aber auch die dritte Figur einstellen ohne Schwert, wenn ich sehe, dass ich mehr Punkte habe als der andere. Die Gemälde sind da sehr wertwoll, weil sie immer die volle Punktzahl zählen. Bisher haben die Gemälde in den Partien zu zweit immer den Sieg entschieden.
Wichtig ist es, gleiche Geldkarten zu sammeln, weil ich dann entsprechend mehr Züge machen kann. Insgesamt ein Spiel, das mit wenig Regeln auskommt (für Martin Wallace sehr ungewöhnlich), seinen vollen Spielreiz aber tatsächlich nach mehreren Partiien immer mehr entfaltet, weil man immer besser weiß, was man tun muss.
Von mir eine unbedingte Kaufempfehlung, ich finde es wirklich schön. Und die Spieldauer ist angenehm kurz, so dass man sofort eine Revanche möchte.
Gruß Ina