Beitragvon Herbert » 21. April 2008, 07:34
Hallo turbo,
meiner Ansicht nach ein weiterer Hinweis darauf, dass zu jeder Note in der Spielbox auch eine kurze Begründung gegeben werden sollte, was sich in Form von Fußnoten ja schon mehr und mehr einbürgert. Die Note ist etwas subjektives und als solches will ich sie einordnen können. Erfolgt eine Abwertung z.B. mit der Begründung "zu komplex" oder "zu glückslastig", so kann der Leser weitaus besser beurteilen, ob das Spiel bei ihm trotzdem ankommen könnte - und das ist ja letztendlich der Sinn der ganzen Kritisiererei und Benoterei...
Grundsätzlich denke ich auch, dass ein Notenspektrum schon ausgenutzt werden sollte. Wenn ich jedem Spiel eine 8 gebe mit der Begründung "ist zwar nicht mein Ding aber in seiner Art gut gemacht", dann gebe ich nicht den subjektiven Spielreiz wieder, und ganau den will ich ja bewertet haben. Objektivität ist bei einer Benotung nur bedingt gefragt.
Jeder Leser der Spielbox weiss wohl über die Jahre, wie er die subjektiven Noten zu werten hat. Bei mir geht das soweit, dass gute Noten von bestimmten Rezensenten mir eher suggerieren, dass das Spiel mir persönlich wohl nicht gefallen wird. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Gruß aus dem Münsterland
Herbert