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Finito - 2 Fragen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Ulrich Roth
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Finito - 2 Fragen

Beitragvon Ulrich Roth » 26. Juni 2008, 02:04

1. Rasten die Zahlenchips auf den Tableaus ein, oder können sie verrutschen?

2. Wie funktioniert die Wertung bei einer Serie von Partien?

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Chii
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Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Chii » 26. Juni 2008, 02:17

zu 1.: Nein, sie rasten nicht ein.
Die Tableaus sind nur flache Pappkarten.

zu 2. kann ich nix sagen da ich es selbst nicht habe.

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Andreas Keirat

Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Andreas Keirat » 26. Juni 2008, 06:12

Ulrich Roth schrieb:
>
> 1. Rasten die Zahlenchips auf den Tableaus ein, oder können
> sie verrutschen?

Der Spielplan ist eben, also können die Scheiben verrutschen.

>
> 2. Wie funktioniert die Wertung bei einer Serie von Partien?

Man einigt sich auf einen Endpunktestand (z.B. 33 Punkte). Am Ende einer Spielrunde, wenn also ein Spieler seine Zahlen korrekt abgelegt hat, werten alle Spieler ihre längste durchgehende korrekte Reihe und erhalten entsprechende Punktezahlen gutgeschrieben.

Ciao,

Andreas Keirat
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Spielefix
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Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Spielefix » 26. Juni 2008, 10:57

Würden sie einrasten, ginge das Spiel wohl nicht so flott. Wir haben kürzlich vier Partien hintereinander gespielt in knapp einer halben Stunde. Dann war's aber genug.

Spielefix

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Ulrich Roth
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Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Ulrich Roth » 26. Juni 2008, 12:09

Andreas Keirat schrieb:

> Man einigt sich auf einen Endpunktestand (z.B. 33 Punkte). Am
> Ende einer Spielrunde, wenn also ein Spieler seine Zahlen
> korrekt abgelegt hat, werten alle Spieler ihre längste
> durchgehende korrekte Reihe und erhalten entsprechende
> Punktezahlen gutgeschrieben.

Und der Sieger bekommt dann einfach 12, oder noch einen Bonus?

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Grzegorz Kobiela

Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 26. Juni 2008, 14:01

Boni erhöhen nur den Glücksfaktor.

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Ulrich Roth
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Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Ulrich Roth » 26. Juni 2008, 15:29

Grzegorz Kobiela schrieb:
>
> Boni erhöhen nur den Glücksfaktor.

Kommt darauf an.

Ein Bonus für den Sieger macht es auch lohnend, eindeutig auf Sieg zu spielen (was ja üblicherweise und ganz allgemein gesprochen als Spielziel verstanden wird).

Ich habe "Finito" noch nicht gespielt, aber ich kann mir vorstellen, dass man bei einer Serie von Partien je nach Wertungssystem sehr unterschiedlich taktieren muss.

Wenn der 1. Platz lukrativ ist, wird man vermutlich eher eine in der Mitte unterbrochene Kette mit einem letzten fehlenden Element riskieren, d.h. offensiv spielen.

Ist dagegen der 2. Platz fast so viel wert wie der 1. (11 statt 12 Punkte), wird man wohl eher in der Mitte anfangen zu bauen und defensiv auf Schadensbegrenzung spielen, was ich persönlich nicht so prickelnd finden würde.

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Grzegorz Kobiela

Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 26. Juni 2008, 19:10

Andererseits bleibt man so im Rennen. Wenn der Glückliche noch immer einen extra Bonus erhält, dann macht es keinen Spaß. Gerade das ist toll bei Finito: man muss nicht selber Finito haben um gut abzuschneiden oder im Rennen zu bleiben. Denn das Würfeln und Aufdecken ist schon immens glückslastig.

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Majo76
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Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Majo76 » 27. Juni 2008, 19:28

Hallo Zusammen.
Wer noch mal einen Blick auf das Spiel werfen möchte, kann sich auch unseren Video-Podcast dazu auf der Schmidt Spiele - Homepage anschauen. Dort könnt Ihr Euch auch die anderen EasyPlays als Filme anschauen. Viel Spaß damit. Gruß Mario :-)

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Ulrich Roth
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Re: Finito - 2 Fragen

Beitragvon Ulrich Roth » 29. Juni 2008, 12:42

Grzegorz Kobiela schrieb:

> Andererseits bleibt man so im Rennen. Wenn der Glückliche
> noch immer einen extra Bonus erhält, dann macht es keinen
> Spaß.

So, ich habe jetzt einige Partien absolviert und gebe dir Recht, was den Bonus betrifft: Er ist wohl in der Tat überflüssig.

Das offizielle Wertungssystem gefällt mir allerdings jetzt noch weniger als zuvor vermutet, denn:

Wenn man "Finito" nicht nur als belanglosen Zeitvertreib betrachtet, sondern als interessantes, respektables Spiel, das man so gut wie möglich spielen sollte, dann wird durch diese Regel (Punkte entsprechend der längsten ununterbrochenen aufsteigenden Zahlenfolge) das Spiel plötzlich heillos kompliziert, und alles andere als "easy".
Man muss nun nämlich ständig zwischen offensivem Spiel auf Gewinn per "Finito" (alleinige Priorität in einer Einzelpartie) und defensivem Spiel (Schadensbegrenzung wenn ein anderer zumacht) lavieren. Dies impliziert u.a. auch, dass man genau verfolgen muss, was auf den Tableaus der Mitspieler vor sich geht - grauenvoll, da *Arbeit*! :mad:

Wer immer sich das Wertungssystem ausgedacht hat, hatte vermutlich - zu Recht - die Zielvorstellung, dass es in erster Linie "easy" sein muss.
Ist es auch, aber das Spiel an sich ist halt damit gar nicht mehr "easy", zumindest wenn man es ernst nimmt, was es m.E. unbedingt verdient.

Wie wäre es mit folgender Alternative:

Nachdem ein oder mehrere Spieler "Finito" gemacht haben, dürfen die anderen unter Aufsicht noch so viele Steine versetzen, wie sie brauchen, um die Siegbedingung zu erfüllen. Für jeden versetzten Stein erhalten sie einen Minuspunkt.

Die Endwertung erfolgt nach einer vorher festgelegten Anzahl Partien.
(Das scheint mir besser, als bis zu einer bestimmten Minuspunkt-Summe zu spielen, weil da die Gesamtspieldauer zu stark davon abhängt, ob ein *Nullschnaller* mitspielt, der blitzschnell Unmengen Minuspunkte generiert :eek: ).


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